Ein weiterer gemischter Start

Vergangenen Freitag haben wir ein Kaufsignal für EUR/GBP geöffnet. Der Hauptgrund für dieses Signal war das Level bei 0.8660 selbst. Dieser Bereich hatte zuvor einige Male zuvor Unterstützung und Widerstand geboten und daher waren wir der Ansicht, dass an diesem Punkt die Gewinnchancen für die Käufer gut seien.

Doch wir hatten noch einige weitere Gründe dafür, dass wir uns am vergangenen Freitag für eine Long-Term-Position dieses Forexpaars entschieden haben. Die H4 Chart war gut überverkauft und sowohl der stoschastische als auch der RSI Indikator lagen in diesem Bereich.

Die technische Analyse zeigte auf der H4 Chart voll und ganz nach oben. Die Tageschart war zwar etwas widersprüchlich, was aber nicht ausreichte, um die Gewinnchancen zu kippen.

Sobald die asiatische Handelssitzung begonnen hatte, begann dieses Forexpaar langsam nach oben zu kriechen und bevor wir es überhaupt realisieren konnten, war es auf der Stundenchart bereits unter dem 100 SMA angekommen. Unser Take Profit lag genau in diesem Bereich und daher konnten wir dieses Forexsignal mit Profit schließen.

Ich spielte mit dem Gedanken, erneut eine Short-Term-Position für EUR/GBP zu öffnen, da die Stundenchart überverkauft war und der 100 SMA eine Art von Widerstand bot. Doch da die H4 Chart zu diesem Zeitpunkt (um ca. 4 pm GMT) stark bullish war, lies ich die Finger davon.

Stattdessen haben wir GBP/USD verkauft. Dies war letzte Nacht das schwächste Hauptforexpaar und nachdem die anderen Paare nach einem anfänglichen Rückgang des USD stehen geblieben waren. Tja, dieses Forexsignal hielt während der asiatischen Handelssitzung stand, aber in den vergangenen Paar Stunden hat der Dollar erneut eine holprige Phase durchlebt, in dem dieses Paar einen Sprung machte und unser Signal daher in Rauch aufging. Kein guter Start in den Tag, aber lasst uns versuchen, es zu einem großartigen Tag zu machen.

Long-Position bei USD/JPY

Vor wenigen Minuten haben wir für USD/JPY ein Kaufforexsignal geöffnet. Wie wir in einem unserer gestrigen Updates erwähnt hatten, fiel dieses Forexpaar seit dem FED Meeting und der Zinserhöhung am Mittwoch auf Grund eines weitläufigen USD Verkaufs auf rund 112.90.

Der Buck ist seither in der Defensive und die meisten Hauptwährungen machen beachtliche Gewinne gegenüber dem Dollar.

Der Yen jedoch zeigte in den vergangen 24 Stunden Schwäche. Während alle Hauptforexpaare in den vergangen paar Handelssitzungen gegenüber dem Buck auf den Top Levels unverändert geblieben sind, ist der USD/JPY gestern und heute einige Male beachtlich zurückgegangen.

Jetzt, da wir ungefähr 20 Pips unter dem Morgenhoch sind, kann man auf der H1 Forexchart sehen, dass der stochastische Indikator überverkauft ist.

Ich denke, dass der Abwärtstrend dieses Forexpaars vorüber ist, weil wir jedesmal dann beachtliche Sprünge sehen, wenn der Preis auf 113 oder weniger fällt, so dass sie ihre Positionen umkehren.

Auf diese Weise versuche ich Preisbewegungen zu prognostizieren. Es ist nicht der heilige Gral von Forex, aber es hilft dabei, den Markt, die Kauf/Verkaufskräfte und die Stimmung bei bestimmten Levels besser zu verstehen.

Wollen wir also hoffen, dass die Käufer wieder auftauchen. Am besten wäre es gewesen, wenn wir über dem grauen 20 SMA geblieben wären, aber solange der Preis sich weit unterhalb bewegt, ist der Bruch nicht bestätigt.

Rote Zahlen aus Europa

Der Wirtschaftskalender ist heute sehr dünn, – überhaupt keine Zahlen aus Asien. Die einzigen Zahlen, die wir bisher erhalten haben, sind die Handelsbilanz und die Bauberichte aus Europa.

Keine der Zahlen ist grün, – die Handelsbilanz verfehlte die Prognosen und die Bauproduktion ging diesen Monat zurück.

Die italienische Handelsbilanz lag bei -0.57 Milliarden; gerechnet hatte man mit einem Zuwachs von 3,5 Milliarden. Die Handelsbilanz der Eurozone lag ebenfalls hinter den Erwartungen zurück: man hatte mit einem Überschuß von 22,3 Milliarden gerechnet, aber der tatsächliche Überschuß fiel auf rund 15 Milliarden Euros.

Doch offensichtlich haben die Energiepreise zu der rückläufigen Handelsbilanz beigetragen, so dass es nicht so schlecht steht, wie es aussieht. Der Baubericht ging diesen Monat ebenfalls um 3,2% zurück. Dies ist eine weitere rote Zahl aus der Eurozone, doch da dieser Sektor sehr volatil ist, kann man diese Zahlen nicht wirklich nutzen.

Die Europaare ignorieren ebenfalls diese Wirtschaftszahlen. Halt, – gerade hat der Euro begonnen, gegenüber dem Dollar abzufallen. Aber das liegt nicht an den Zahlen, sondern muss am Markt selbst liegen. Hoffentlich sickert das auch zu den anderen Forexpaaren durch und der USD findet endlich mal wieder ein paar Gebote, da wir ja noch unser Forexsignal für USD/JPY haben.

Wo fangen wir an, SNB?

In den letzten 12-14 Stunden haben sich ziemlich viele Forexevents ereignet. Begonnen hat es gestern Abend mit der FED, gefolgt von den Wahlen in den Niederlanden, dem australischen Beschäftigungsbericht, der Zinsentscheidung der BoJ (Bank of Japan) und jetzt die SNB (Schweizer Nationalbank).

Wir haben momentan zwei Forexsignale für EUR/CHF und daher glaube ich, dass es interessanter für uns wäre, mit der Schweiz und ihren verdammten schweizer Franken zu beginnen.

EUR/CHF schoss gestern Abend in die Höhe, nachdem die FED die Zinsraten erhöht hatte, aber gleichzeitig wurden die ersten Hochrechnungen der holländischen Wahlergebnisse veröffentlicht, die ganz klar zu Gunsten des Pro-EU Kandidaten waren.

Es ist daher nicht wirklich klar, ob es die FED oder die Holländer waren, die dieses Paar um rund 40 Pips nach oben schickten. In jedem Fall war das für unser Forexsignal nicht ausreichend, denn es verfehlte das Take-Profit nur um wenige Pips und fiel wieder ab.

Vor kurzem hat die SNB ihr monatliches Treffen abgehalten, aber man hatte sich nichts großartiges davon erwartet und es passierte auch nichts beeindruckendes. Der Zins für Sichteinlagen bleibt unverändert bei -0.75% und das Zielband für den Referenzzins Dreimonats-Libor bleibt weiterhin zwischen -1.25% und -0.25%.

Die Progonose des CPI (Verbraucherpreisindex) für das laufende Jahr wurde beträchtlich nach oben korrigiert, hat aber keine Auswirkungen auf die Schweizer. Danke für nichts, SNB. Bleibt zu hoffen, dass sie uns mit einer weiteren Intervention in den Forexmarkt überraschen.

FED & USD ? Was ist gestern passiert?

Gestern war ein großer Tag für die FED. In der Tat schien die FED und Yellen ziemlich entspannt. Es war der Markt, der aufgeregt war.

Was war also passiert? Die FED erhöhte den Leitzins um einen Viertelpunkt. Das war nicht wirklich überraschend, weil jeder mit gesundem Menschenverstand wusste, was kommen würde.

Jedoch die Frage, die sich auf Grund des Statements der FOMC und des darauffolgenden Statements Janet Yellens stellte war: wie werden die künftigen Zinserhöhungsschritte im laufenden Jahr nach der gestrigen Leitzinserhöhung aussehen? Das ist es, was alle herausfinden möchten.

Tja, der USD wurde wie wir wissen durch die FED-Zinserhöhung angegriffen. Der Grund dafür war vielmehr eine Sache von “bei Gerüchten kaufen, bei Fakten verkaufen”. Forextrader hatten nur auf das Ende des FED Treffen gewartet, um sich nach Ankündigung der Leitzinserhöhung sofort daraufzustürzen und den Dollar um 100 Pips nach oben zu schicken.

Danach konnten wir einen kurzzeitigen Stillstand beobachten, als Yellen auf der Pressekonferenz sprach. Der Focus richtete sich natürlich auf ihre Aussagen, die jedoch so ziemlich das selbe waren wie beim vorherigen FED-Treffen.

Sie bestätigten, dass es der weltweiten und amerikanischen Wirtschaft gut gehe und dass alles glatt laufen würde. Doch am Ende des Tages wäre die FED froh, mit Eintreffen der Wirtschaftsdaten das Feld zu verlassen.

Die amerikanischen Wirtschaftsdaten befinden sich in den vergangen Monat im Aufwärtstrend und daher denke ich, dass sich der Forexmarkt von der FED verbindliche Aussagen bezüglich der Leitzinserhöhungen und möglicherweise auch einen konkreten Zeitplan zu den Zinssschritten erwartet hatte.

Doch soetwas wird bei Forex niemals passieren. Die Zentralbänker lassen sich immer die Notausgänge offen, für den Fall, dass alles auseinanderbrechen sollte. Und genau das war es, was die FED tat. Sie beliessen die Zinserhöhungen in Verbindung mit den Wirtschaftsdaten, was nicht so hawkish war, wie es der Markt erwartet hatte und was bedeutet, dass dies für den Markt dovish sein musste.

Die Zinsraten im Juli blieben bei rund 50% unverändert und der Buck ist diesen Morgen in der Defensive. Das ist einer der Gründe, warum vorhin ein Verkaufssignal für USD/JPY eröffnet haben.

Übrigens öffnet diese USD-Bewegung die Tür für eine Long-Term USD-Position und daher erwäge ich einen Long-Term-Verkaufssignal für EUR/USD oder GBP/USD. Vielleicht nicht jetzt sofort, aber bald, weil ich denke, dass die jüngste USD-Entsorgung nicht lange andauern wird.

Für diejenigen, die nicht an den Brexit glauben

Eigentlich sollte die Überschrift viel mehr lauten: “Seht Ihr? Bevor der Brexit überhaupt begonnen hat, zieht er schon die britische Wirtschaft nach unten”. Doch das wäre zu lang und daher belassen wir unsere aktuelle Überschrift.

Vor kurzem wurde der britische Beschäftigungsbericht veröffentlicht, der für das ungeübte Auge beeindruckend erscheint. Die Arbeitslosenansprüche sanken um mehr als 11000, Anaylsten hingegen hatten nur mit einem Rückgang von 5000 gerechnet. Die Arbeitslosenquote sank um eine Dezimalstelle auf 4.7%.

Das hört sich zwar großartig an, ist es aber nicht. Tatsächlich ist es furchtbar. Natürlich ist es schrecklich, wenn die Löhne zurückgehen, – es ist, als würde man psychologisch zurück gehen.

Die Löhne gehen aber nicht wirklich zurück, sondern die Anstiegsrate geht zurück und das sehr schnell. Dies ist der zweite Monat in Folge, in dem wir eine Abschwächung beobachten. In der letzten Lesung konnten wir einen Rückgang von 2.8% auf 2.6% beobachten und diesen Monat sank es sogar noch weiter auf 2.2% ab.

Verglichen mit anderen entwickelten Wirtschaften (USA, EU, Japan) wäre ein Lohnzuwachs von 2.2% in einem Jahr ziemlich gut, jedoch nicht für Großbritannien. Das billigere Pfund hat den inflationären Druck erhöht und die Inflation liegt momentan bei 2%.

Ich denke jedoch, dass das Tempo des Rückgangs im nächsten Monat auf unter 2% sinken wird, was bedeutet, dass die Inflation schneller steigt als die Löhne. Das ist von jedem Blickwinkel gesehen fürchterlich. Das lustigste ist, dass der echte Brexit noch nicht einmal begonnen hat und daher auch der Abfall von 50 Pips bei GBP/USD.

Auch wenn ich es ungerne zugebe, rechne ich damit, dass sich die Dinge mit Aktivierung des Artikel 50 und dem echten Beginn des Brexit noch verschlechtern werden.

EUR/CHF ? Was geht nur mit diesem verdammten Paar ab?

Letzte Woche haben wir zwei Short-Term-Kaufsignale für EUR/CHF geöffnet. Beide hatten mit Gewinn geschlossen, als dieses Forexpaar nach oben ging. Wie ich bereits in einem dieser Updates erwähnt hatte, war es die SNB (Schweizer Nationalbank), die dieses Paar kaufte, – so wie sie es für gewöhnlich immer macht, wenn bestimmte Unterstützugslevels bedroht sind.

Außerdem haben wir für dieses Paar noch ein Long-Term-Kaufsignal offen. An einem bestimmten Punkt, als der Preis bei rund 1.0820 lag, hätten wir es manuell schließen können. Jedoch hatten wir gedacht, dass 1.09 leicht zu erreichen wäre, weil 1.08 endlich losgelassen hatte.

Wir wissen, was passiert ist. Sobald die SNB den Markt verlassen hatte (aufgehört hatte, zu kaufen, weil sie immer gleich um die Ecke ist), tauchten die Verkäufer auf und wurden zuversichtlicher als der Preis erneut unter 1.08 sank.


Lasst die dritte Aufwärtswelle beginnen.

Gestern sind wir bis auf 1.0708 gefallen, aber zumindest konnte sich der 200 SMA (lila) behaupten. Wie man aus der H4 Forexchart ersehen kann, erreichte der stochastische Indikator gestern seinen Tiefpunkt. Jedoch jetzt hat er sich wieder umgekehrt und ist erneut auf dem Weg nach oben.

Das Bild sieht für Käufer momentan günstig aus, aber bei diesem Paar kann man nie wissen, was als nächstes passieren wird. Eigentlich sieht die Chartkonstellation in den letzten zwei Monaten wie ein “Elliott-Wellen-Muster” aus. Wir haben oben zwei Wellen und zwei Pullbacks abgeschlossen.

Falls sich dieses Muster gemäß der Forex-Lehrbücher entfalten sollte, dann wäre das nächste Ziel 1.09. Ich denke daher, dass wir diese zwei Forexsignale momentan vergessen und dem Paar seine eigene Zeit überlassen sollten. Wenn die Pips kommen sollten, dann wird es sich wie ein Bonus anfühlen.

Übergang nach Europa

Heute Morgen hatten wir ein ziemlich reichliches englisches Frühstück. Für einige Leute, die nicht daran gewöhnt sind, kann das ziemlich schwere Kost gewesen sein. Speck, Würstchen, Bohnen, Kartoffelpuffer, Blutwurst, Toast etc. oder der Brexit sind nicht jedermanns Geschmack eines gesunden Frühstücks.

Lasst uns daher zu leichterer Kost und damit zum europäischen Festland übergehen, damit wir das schwere englische Frühstück verdauen können. In Frankreich konnte Le Penn einen kleinen Gewinn gegenüber ihren Gegnern verbuchen. In Meinungsumfragen steht Le Penn in der ersten Runde erneut bei 27%/24%/20% vorne, aber sie ist immer noch Lichtjahre davon entfernt, die zweite Runde für sich zu entscheiden. Die Umfragen zeigen, dass Macron/Le Penn bei 60%/40% stehen.

Weiter in Europa, ist die Wirtschaftsstimmung in Deutschland von 10.4 auf 12.8 Punkte angestiegen, während die ZEW Wirtschaftsstimmung in der Eurozone von 17.1 auf 25.6 Punkte sprang.

Angesichts des Brexit und den anstehenden Wahlen in Europa, muss ich sagen, dass die Wirtschaftsstimmung äußerst optimistisch ausgefallen ist. Wir wissen, dass die EZB dabei eine große Rolle gespielt hat und dafür gebührt ihnen ebenfalls Anerkennung.

Ungeachtet der Wirtschaftsdaten, sehen wir nichts an der Euro-Front oder überhaupt an irgendeiner anderen Front. Der heutige Morgen war ziemlich tot, ausgenommen von dem Abfall des GBP in der frühen Londoner Handelssitzung. Zumindest war das für unser Forexsignal mehr als genug, den Take-Profit zu erreichen.

US-Inflationsdaten sickern eine Stunde früher durch

Abgesehen von den chinesischen Produktionszahlen, war heute das größte Ereignis auf dem Wirtschaftskalender der amerikanische Erzeugerpreisindex (PPI).

Ich hatte die Zahlen eigentlich für 13.30 Uhr erwartet, aber jetzt sehe ich, dass sie bereits eine Stunde früher veröffentlich wurden. Ist etwas durchgesickert? Natürlich nicht, denn nur wenn eine handvoll Menschen einige Minuten (oder Sekunden) vor den anderen die Wirtschaftszahlen zu sehen bekommen, kann davon gesprochen werden, dass etwas durchgesickert ist.

In diesem Fall lag es an der Zeitverschiebung. Die Nordstaatler und ihre Cousins an der entlang der Nordküste haben die Uhren zwei Wochen vor Europa umgestellt, so dass der Zeitplan in den kommenden zwei Wochen etwas verschoben sein wird. Ich habe gehört, dass es im Nord-Osten der USA einen großen Sturm gibt, aber wenigstens wird es jetzt eine Stunde später dunkel.

In jedem Fall sind die Zahlen ziemlich gut. Obwohl der Aufschwung des Erzeugerpreisindex etwas zurückgegangen ist, ist er immer noch besser ausgefallen als allgemein angenommen.


Die Chart sieht so gut aus, wie es nur geht

Der Kern-PPI lag, statt der erwarteten 0.2%, bei 0.3%, während die Haupt-PPI-Zahl um 2 Punkte besser war. Das erhöht die jährliche Erzeugerinflationszahl von vormals 1.6% auf 2.2%, wie man aus obiger PPI Chart ersehen kann.

Die Lebensmittel, – und Energiepreise ausgenommen, können wir einen Sprung von 1.6% auf 1.8% beobachten. Die Erzeugerpreisinflation ändert nicht großartig etwas für die FED, jedoch erhöht es den inflationären Druck, was für USD positiv sein sollte. Der Buck hat seither einige wenige Pips verloren und daher schauen wir heute lieber dem Bild beim Trocknen zu.

JPY und die japanischen Daten ? Wenn schlecht gut ist

Normalerweise, wenn die Wirtschaftsdaten enttäuschend sind, dann fällt die damit verbundene Währung. Das ist logisch, weil eine Verschlechterung der Wirtschaftslage bedeutet, dass die Zentralbank die Geldpolitik lockern wird und die Regierung ihre Fiskalpolitik wahrscheinlich ausweiten wird, indem sie mehr Geld in öffentlichen Investitionen investiert.

Desto mehr Geld also im Umlauf ist, desto billiger wird es. Das ist der Grund, warum wir häufig beobachten können, dass Hauptwährungen nach Veröffentlichung manch schlechter Wirtschaftszahlen innerhalb weniger Minuten hunderte Pips verlieren.

Jedoch, beim japanischen Yen ist das nicht der Fall. Jedes Mal aufs Neue sehen wir, wie JPY massive Gebote erhält, wenn die japanischen Wirtschaftsdaten die Erwartungen kläglich verfehlt haben.

Dies war erneut heute Morgen während der Börsensitzung in Tokio der Fall. Die Zahlen aus Japan waren entttäuschend, – die Aktivität im Dienstleistungssektor, bei der man mit einem Anstieg von 2 Punkten gerechnet hatte, blieb flach und die Aufträge im Kernmaschinenbau gingen um 3.2% zurück.

Das sind fürchterliche Zahlen. Jedoch USD/JPY fiel anstatt anzusteigen und bedroht daher unser live Forexsignal. Wir hatten das Signal letzten Freitag während des spätnachmittaglichen Abwärtsrückgangs nach einem starken Aufwärtstrend, der zum Bruch von 115 geführt hatte, geöffnet.

Der Retrace scheint noch nicht vorüber zu sein, aber zumindest halt uns der 100 SMA auf der Stundenchart noch über Wasser, obwohl das Stop-Loss nicht mehr all zuweit entfernt ist. Der Euro hat in den vergangenen paar Stunden gegenüber dem Buck an Boden verloren und daher hoffen wir, dass JPY bald das gleiche machen wird und USD/JPY wieder höher gehen wird.