Ein weiterer Tag im Büro für die Zentralbänker

Sie lassen uns einfach nicht in Frieden. Der Forex Markt ruht nie. Immerhin bringt uns dieser 24/7 Markt immerfort neue Handelsmöglichkeiten und wie es im englischen so schön heißt there´s no gain without pain.

Der ECB Präsident Draghi ist live bei einer Konferenz in Frankfurt. Er spricht über Banking und Versicherungssektoren, und bringt den Leuten, die schon immer in dieser Industrie gearbeitet haben bei, wie man Business macht. Er sagt, dass „over-banking“ und zusätzliche Kapazität die Profite reduziert und sie weniger effizient macht.

Weiß jemand was „over-banking“ bedeutet? Heißt es, dass sie das Geld länger in ihrer Bank halten anstatt es zu verleihen? Sollte das der Fall seien, (ich habe dies in einigen Ländern Europas beobachten können) ist es nicht ihre Schuld. Jedes Geschäft möchte Geld machen und zwar so viel wie möglich, so auch die Banken. Es ist die wirtschaftliche Situation, die, nicht wie vor der Wirtschaftskrise 2008, das Leihen und Ausgeben von Geld unattraktiv erschein lässt.

Er erinnert auch die Versicherungsfirmen daran, ihr Geschäftsmodell umzustellen, um ihre Profitabilität zu erhöhen. Es macht auch Sinn die EU Funktionäre als machthungrige Populisten zu bezeichnen, die nicht den Mut aufbringen können, ihre Aufgaben zu erfüllen und die Eurozone aus der Krise zu ziehen. Doch Unternehmen zu lehren, wie sie sich selbst verwirklichen können…

Es wird nicht erwartet, dass er über die ECB Geldmarktpolitik spricht, doch halten sie vorsichtshalber ein Auge darauf. Wir werden Sie in jedem Fall darüber unterrichten.

Später wird das BOE Mitglied John Cunliffe bei derselben Konferenz eine Rede halten und der BOE Präsident Carney wird lediglich zuschauen. Er wird seine Rede um 18 Uhr (London Zeit) halten.

Wir werden das „fade trade“ Spiel nach dem Anstieg auf der H4 Tabelle spielen.

Der GBP fühlt sich momentan abenteuerlustig und das GBP/USD-Paar sprang auf 1,3120s. Das sieht nach einer guten Möglichkeit für dieses Forex-Paar aus, bevor Carney in ein paar Stunden anfängt über die nächste Zinserhöhung zu sprechen. Wir eröffneten soeben ein langfristiges Forex Signal bei 1,3120, und erwarten mindestens 100 Pips.

Es geht ein weiterer erfolgreicher Monat zu Ende

Gestern haben wir den Monat August hinter uns gelassen und nun sind wir offiziell im Herbst angelangt. Es war kein einfacher Monat, insbesondere nicht die zweite und dritte Woche. Der August war voll von widersprüchlichen wirtschaftlichen Daten, wodurch die Kursbewegung ziemlich wechselhaft war. Diese Art von Kursbewegung bietet nicht gerade die beste Umgebung für einen Forex-Händler.

Deshalb haben wir auch mit unseren kurzfristigen Forex-Signalen gerungen. In der ersten Woche war es ein langfristiges Forex Kaufsignal im USD/JPY, welches uns über Wasser gebracht hat, und uns die Woche mit Profit abschließen ließ. In der zweiten und dritten Woche konnten wir uns nicht mehr über Wasser halten, während wir durch ein langfristiges Forex-Signal in der vierten und der verbleibenden fünften Woche wieder zu unserer herkömmlichen Leistung zurückkehrten und mit einem netten Profit abschlossen. Alles miteinberechnet, befinden wir uns am Ende des Monats mit mehr als 300 Pips Profit.

Die Forex-Paare handelten in den letzten zwei Wochen in einer rationaleren Art und Weise; so nutzen wir den Vorteil und kauften unser jährlichen Profit auf 3,000 Pips. Falls Sie unser Forex-Signal-Service nutzen wollen, können Sie sich registrieren und ein kostenloses Benutzerkonto eröffnen oder ein Premium Kunde werden.

Die ganze Aufmerksamkeit galt dem USD während sich der Pfund rausschlich – Wochenanalyse 15. – 21. August 2016

Hallo all unsere FXML-Follower. Die heißen Kursbewegungen der Forex-Welt haben sich dem Wetter letzter Woche angepasst. Ein paar Mitglieder der US-Notenbank haben am Dienstag harte außenpolitische und auch friedliche Kommentare über das Programm der Lockerung der Geldmarktpolitik abgelassen, was die Chancen einer Zinserhöhung erhöhten oder minderten. Beide US-Notenbank-Seiten waren sich so was von widersprüchlich, dass es ein reines Vergnügen ware anzuschauen. Ein Teil sah das Glas halb leer und der andere Teil sah es halb voll. Aber wenigstens brachte es uns etwas Bewegung.

Am Mittwoch hielt jeder seinen Atem an, bis das FOMC Sitzungsprotokoll der US-Notenbank am Abend veröffentlicht wurden. Das Protokoll war meiner Meinung nach härter als die Aussage, da der Fokus auf den positiven Zeichen der US-Wirtschaft lag. Aber der Forex-Markt war damit nicht einverstanden und der USD verlor mehr als 100 Pips. Ich denke, dass der Markt wiedermal zu viel erwartete. Die härteren Kommentare Dudleys der US-Notenbank vom Dienstag spielten ebenfalls eine Rolle.

Somit lag immernoch all die Aufmerksamkeit auf der US-Notebank und deren Geldmarktpolitik, während sich der GBP rausschlich. Die Juli-Zahlen der Einzelhandelsumsätze Großbritanniens zeigten einen netten Sprung nach oben, und das war alles auf was die GBP-Käufter warteten. Der schwache Pfund und das gute Wetter halfen eventuel dabei, aber es ist immer noch zu früh, um negative Zeichen des Brexits zu erkennen, die zum Verbraucher Großbritanniens durchsickern. Trotzdem profitierte der Pfund von diesen Zahlen und stieg schnell um etwa 120 Pips nach oben. Es gab ein paar andere weniger wichtige Ereignisse, die wir in dieser Wochenanalyse ansprechen werden, also weiterlesen.

Der britische Pfund ist noch nicht tot

Der britische Pfund ist noch nicht tot

Forex Signale

Das war keine gute Woche für kurzfristige Forex Signale. Der Forex-Markt neigte nur zu einer Seite, somit haben sich die Trends nicht wie üblich in Wellen entfaltet. Es gab keine bedeutende Rückläufe, was es erschwerte gute Handelsmöglichkeiten und gute Einstiegspunkte zu erkennen. Das erschwerte uns kurzfristige Zeitfenster zu handeln und wie Sie bereits bestätigen können, war es nicht leicht für uns. Wir öffneten 12 Forex Signale, sieben davon wurden mit Profit geschlossen, vier davon erreichten den Stop-Loos und der Rest ist immer noch offen. Somit steht das GuV-Verhältnis bei 64:36.

Aber solche Marktkonditionen bieten uns Forex-Händlern sehr gute Möglichkeiten langfristige Zeitfenster zu handeln. Wie Sie auf unserer Singalseite sehen können, öffneten wir zwei dieser Forex Signale im EUR/USD und im GBP/USD. Sicherlich fragen Sie sich jetzt, was der Grund für diese Signale sei.

Das Paar EUR/USD erreichte ein Level wo sich die EZB (Europäische Zentralbank) nicht wohl fühlt. Das ist die niedrigere Linie eines starken Widerstandsbereiches und ein paar gleitende Durchschnitte bieten in den Tages- und Wochen-Forex-Charts stabilen Widerstand. Das sind die Indikatoren, an denen wir unsere langfristigen Forex Signale in diesem Forex-Paar begründen.

Diese Woche stieg auch das Paar GBP/USD um etwa 300 Pips nach oben. Aber der gleitende Durchschnitt von 20 auf den Tages-Charts hielt den Deckel drauf und der stochastische Indikator ist auch überkauft. Außerdem steht dem USD in den letzte zwei Wochen eine negative Stimmung gegenüber. Sollte sich das ändern, kann sich das nur positiv auf den USD auswirken. Deshalb öffneten wir zwei langfristige Forex Signale und sind bereits mit dem GBP/USD mit 49 Pips im Minus. Trotz dieses Forex Signals, was immer noch offen ist, hatten wir eine profitable Woche inklusive kurzfristiger Signale.

Der Markt diese Woche

Obwohl widersprüchlich, waren die US-Notenbank Mitglieder diese Woche sehr lautstark. Aber die Woche begann am Montag Morgen mit den Zahlen des japanischen BIPs. Das BIP verfehlte die Erwartungen und wies darauf hin, dass die japanische Wirtschaft auch im 2. Quartal weiter stagniert. Die japanischen Funktionäre schauten sich wohl die Zahlen kurz an, als die sich dazu entschieden abgestimmte Handlungen durchzuführen, und erhöhten das wirtschaftliche Anreizprogramm um 28 Billionen Yen.

Somit waren die US-Notebank Mitglieder Dudley and Bullard letzte Woche auf allen Bildschirmen vertreten, da sie eh nichts besseres zu tun hatten. Das lustige daran war, dass sie sich ständig widersprachen. Während Dudley weiter darauf bestand wie gut sich doch die US-Wirtschaft machte, schien Bullard sehr besorgt über den Wirtschaftsaufschwung zu sein. Dudley lobte den Beschäftigungssektor, wohingegen Bullard vom BIP des 2. Quartals enttäuscht war. Dudley sieht dieses Jahr noch zwei Zinserhöhungen kommen und Bullard kann noch nicht mal eine Erhöhung verkraften.

Aber das Ereignis, auf das alle Forex-Händler letzte Woche warteten, war das FOMC Sitzungsprotokoll. Das US-Notenbank Protokoll der Juli-Versammlung wurde am Mittwoch Nachmittag veröffentlicht und der Forex-Markt mochte den Ton gar nicht. Das Protokoll vertrat einen härten Kurs als die Stellungnahme, und meiner Meinung nach waren diese genauso wie sie in dieser Phase des US-Wirtschaftsaufschwung sein sollten, aber der Markt stimmte nicht damit überein. Somit verschlechterte sich die Grundstimmung des Marktes und der USD fiel noch tiefer.

Ein anderes Ereignis, dass der Markt nicht erwartete, waren die positiven Wirtschaftsdaten Großbritanniens. Zuerst übertrafen die Inflationszahlen die Erwartungen am Dienstag mit der eingeführten Inflation, die einen massiven Sprung machte – was zu erwarten war mit einer 15 % Minderung des GBPs. Dann sprangen ebenfalls die Einzelhandelsumsätze am Donnerstag – sie stiegen im Juli um 1,4 %. Für mich ist das ebenfalls gerechtfertig, da die Geschäftssorgen und der Rückgang der Geschäftsaktivität sich noch nicht auf die britischen Verbraucher ausgewirkt hat. Somit steht einem noch das Schlimmste bevor. Dennoch profitierte der GBP davon und schoss mit mehr als 100 Pips nach oben.

Der Aufwärtstrend war letzte Woche klar zu erkennen

Der Aufwärtstrend war letzte Woche klar zu erkennen

Der stochastische Indikator ist bereits überkauft

Der stochastische Indikator ist bereits überkauft

Der gleitende Durchschnitt von 200 bietet Widerstand

Der gleitende Durchschnitt von 200 bietet Widerstand

Wird der gleitende Durchschnitt von 100 dieses Mal gebrochen?

Wird der gleitende Durchschnitt von 100 dieses Mal gebrochen?

Fazit

Wir schlossen die dritte August-Woche und bewegen uns in Richtung Ende des Monats und Ende der Urlaubszeit zu. Das FOMC Sitzungsprotokoll der US-Notenbank für Juli hat den Forex-Markt nicht zufrieden gestellt und als Ergebnis daraus leidete auch der USD darunter. Die verschiedenen Aussagen der US-Notenbank Mitgliedern schüteten mehr Öl ins Feuer und verunsicherten die Zukunft der Geldmarktpolitik der US-Notenbank noch mehr. Aber es gab letzte Woche auch ein paar beeindruckende Daten aus Großbritannien. Die völlige Auswirkung des Brexit zeigt sich noch nicht, da es nur die Verbraucherzahlen waren, und der Pfund nutze diesen Vorteil. Etwas mehr als eine Woche ist noch von der Urlaubszeit über – entspannen Sie sich und haben Sie Spaß, denn der September steht vor der Tür und dem Forex Trading steht eine Phase voller Aktivitäten bevor.

Einige Levels für diesen Augustmorgen

Guten Morgen. Wie ist Ihr gestriger Handel gelaufen? Wir bei fxmarketleaders haben einen kleinen Profit erzielen können und wenn Sie unseren Forex-Signalen folgen, müssten Sie den Tag auch mit einem Profit abgeschlossen haben. Heute ist ein neuer Tag mit neuen Möglichkeiten am Forex-Markt zu handeln und ein paar Pips zu machen, also werfen wir einen schnellen Blick auf die Unterstützung/Widerstandsebenen in einigen Haupt-Forex-Paaren, da hier gestern einige Bewegung stattgefunden hat.

EUR/USD – Dieses Forex-Paar stieg gestern von 1,180 auf 1,1320, um dann wieder auf 1,1260s zu fallen, wo es sich derzeit immer noch befindet. Die erste Widerstandsebene kommt bei 1,1280-90, dann 1,1320, was gestern der Höchstwert war und dann 1,1370-80 hoch bis 1,14. Unterstützung kommt bei 1,1250s, was den Preis heute soweit hochgehalten hat. Darunter kommt 1,1220-30, wo sich der gleitende Durchschnitt 50 auf der H1 Forextabelle befindet und schließlich 1,12.

GBP/USD – Dieses Forex-Paar machte gestern eine epische Bewegung nach oben von 1,2870s zu 1,3070 diesen Morgen, was andere Unterstützung/Widerstandsebenen mit ins Spiel brachte. Die erste Widerstandebene kommt bei 1,3070-80, was heute der Höchstwert ist und wo sich der gleitende Durchschnitt 200 auf der H1 Forextabelle befindet. Starker Widerstand ist bei 1,3100-1,3110 zu finden. Unterstützung steht bei dem gleitenden Durchschnitt 100 auf der H1 Forextabelle um die 1,2950 und dann 1,29, was eine ziemlich starke Unterstützung darstellt, bevor wir die 1,28 erreichen.

Unterstützung- und Widerstandsebenen in den primären Paaren

Lassen Sie uns als erstes einen Blick auf das Forex-Paar EUR/USD werfen, da wir hier ein offenes Forex Signal haben. 1,1000-05 wandelte sich hier in eine Widerstandsebene. Darüber kommt 1,1020-30 und wenn es heute keine große Überraschungen aus der USA bezüglich den haltbaren Aufträgen und dem FOMC Bericht geben wird, ist die 1,1050 die Linie im Sand. Die erste Unterstützungsebene kommt bei 1,0980, 1,0950 und schließlich bei 1,09. Doch wenn der FED sich entschließt heute zu handeln, wird 1,09 nur ein Schritt entfernt sein.

Der gleitende Durchschnitt 100 wandelte sich in dem GBP/USD Paar zu einer starken Widerstandsebene

GBP/USD – wie Sie auf der H1 Forextabelle erkennen können, hat sich der einfache gleitende Durchschnitt 100, in grün, in den letzten Tagen in eine starke Widerstandsebene gewandelt. Momentan steht es bei 1,314,5, doch es sinkt runter. Es gibt keine exakte Widerstandsebene, weil der gleitende Durchschnitt dynamisch ist und sich umher bewegt. Deshalb sollten Sie besser dem gleiten Durchschnitt des Widerstandes folgen. Die Unterstützungsebene kommt bei 1,3145, wo wir und momentan befinden, dann 1,3050, was gestern der Tiefstwert war und schließlich 1,30. Diese Unterstützungs- und Widerstandsebenen bieten uns ein besseres Risiko/Reward Verhältnis, aber verwetten Sie nicht Ihr Haus auf sie.

Der erste Vorgeschmack des Brexit ? Wochenanalyse 18. – 24. Juli 2016

Wie Sie vielleicht noch von letzter Woche wissen, haben die BOJ (japanische Zentralbank) und der japanische Premierminister versprochen alles in derer Macht zu unternehmen, um der japanischen Wirtschaft, nach Jahrzehnten einer Rezession und sehr schwachem Wachstum, auf Touren zu bringen. Bernanke, Ex-Chef der US-Notenbank, war bei denen, sodass jeder sofort an ‘Helikoptergeld’ (Geldregen) gedacht hat. Aber Kuroda, Gouverneur der BOJ (japanischen Zentralbank), hat wieder mal die Blase zum platzen gebracht, und jeder fühlte sich betrogen, als er es diesen Donnerstag bestritt.

Aber das wichtigste Ereignis dieser Woche war die außergewöhnliche Veröffentlichung der Herstellungs- und Dienstleistungsdaten Großbritanniens. Es waren die ersten Zahlen die einen Zeitraum nach dem Brexit-Votum umfassten – einfach furchtbar. Wenn das der Anfang von etwas ist, dann ist es nicht schwer zu erkennen in welche Richtung sich die Wirtschaft des Vereinten Königreiches bewegt. Wenigstens befindet sich unsere Mikro-Wirtschaft auf dem richtigen Weg, da wir mit unseren Forex Signalen einen schönen Gewinn von 185 Pips machten.

Schade, dass Brexit-Befürworter die Kontrolle über die eigene Wirtschaft verlieren

Schade, dass Brexit-Befürworter die Kontrolle über die eigene Wirtschaft verlieren

Forex Signale

Abgesehen vom Montag, an dem wir 15 Pips an den Markt verloren, hatten wir zwar eine langsame aber stabile Woche, in der wir jeden anderen Tag mit Profit schlossen. Letzte Woche deutete die RBA (Royal Bank of Australia) auf einen Zinssatz hin, daher war diese Woche unsere Forex-Strategie alle Aufschwünge und Sprünge des AUD/USD zu verkaufen. Gesagt, getan – wir konnten somit 50 Pips Profit von dem Forex Verkaufsignal dieses Paares verbuchen.

Aber irgendwie schien der Kiwi (NZD) diese Woche schwächer den je zu sein. Wir wissen, dass die neuseeländische Wirtschaft mit der australischen verbunden ist, aber der Vorsitzende der RBNZ (Royal Bank of New Zealand) sagte, dass es keine weiteren Zinskürzungen mehr geben würde, somit war der Kiwi in den letzten zwei Wochen sehr gefragt. Daher kommt die Konjunkturschwäche für jeden als Überraschung.

Wie sagt man so schön auf Englisch: Ours is not to reason why, ours is but to do or die. Das soviel wie ‘es läuft nicht immer alles glatt, aber man darf nicht aufgeben’ bedeutet. Manchmal versteht man einfach nicht warum der Forex-Markt sich so verhält, aber man soll lediglich die Grundstimmung des Marktes richtig deuten und dann mit dem Strom fließen. Das ist genau was wir diese Woche mit dem NZD/USD gemacht haben. Wir haben immer wieder mit diesem Paar Forex Verkaufsignale geöffnet und haben sehr gute Resultate erzielt. Allein diese Woche haben wir nur von diesem Paar einen Profit von 86 Pips gemacht.

Der Markt diese Woche

Nachdem sich die drei Musketiere (Kuroda, Abe und Bernanke) Anfang letzter Woche trafen, deutete der Markt darauf hin, dass auch auf Japan Helikoptergeld (Geldregen) zukommt. Man hat sich aufgrund der Vermutungen große Hoffnung gemacht und jeder kaufte sehr schnell USD/JPY. Dieses Forex-Paar sammelte letzte Woche etwa 500 Pips von ungefähr 100 bis über 105.

Diese Woche begann mit der selben Einstellung. Der Forex-Markt schob dieses Forex-Paar weiter nach oben und es erreichte 107,50. Was soll man machen? Dann zeigt sich Kuroda völlig ahnungslos auf der Bildfläche und bestritt den Geldregen. Er zerstörte somit alle Hoffnung, die sich der Markt auf Vermutungen aufgebaut hatte. Er meinte, dass sie mehr dafür machen werden, um die Inflation in Angriff zu nehmen und das Wirtschaftswachstum anzukurbeln. Aber jeder konzentrierte sich auf das Helikoptergeld und keiner kümmerte sich um den Rest. Der USD/JPY fiel in ein paar Stunden um mehr als 200 Pips.

Das wichtigste Ereignis dieser Woche war jedoch die Veröffentlichung der ersten Wirtschaftsdaten nach dem Brexit-Votum. In letzter Zeit wurden einige positive Wirtschaftsdaten Großbritanniens veröffentlicht. Daher dachten einige, dass der Brexit keinerlei oder nur sehr geringe Auswirkung haben wird. Diese positive Einstellung stand diese Woche einer brutalen Realität gegenüber.

Das Unternehmen ‘Markit’, dass die EMI (Einkaufsmanagerindex) Wirtschaftsumfragen durchführt, musste im Juli eine ungewöhnliche Umfrage in den Herstellungs- und Dienstleistungsbranchen durchführen. Die Herstellungsbranche tauchte unter die 50 Ebene, was Rückgang bedeutet. Es ist aber keine Überraschung, da es in letzter Zeit eine empfindliche Branche ist. Die wirkliche Überraschung war ein noch größerer Rückgang des Dienstleistungssektors. Dieser war der führende Sektor der englischen Wirtschaft. Wenn dieser Sektor den Bach runter geht, was ist dann mit den anderen? Und der ware Brexit hat noch nicht mal begonnen!

Der gleitende Durchschnitt von 200 wurde jetzt gebrochen

Der gleitende Durchschnitt von 200 wurde jetzt gebrochen

Scheint so als ob der Rücklauf fast vorüber ist

Scheint so als ob der Rücklauf fast vorüber ist

Der gleitende Durchschnitt von 200 hat sich jetzt in Widerstand gewandelt

Der gleitende Durchschnitt von 200 hat sich jetzt in Widerstand gewandelt

Der Rücklauf scheint vorüber zu sein

Der Rücklauf scheint vorüber zu sein

Fazit

Wir schlossen die dritte Juli-Woche und machten von unseren Forex Signalen einen Profit von 185 Pips. Bisher haben wir einen Gesamtgewinn von 352 Pips gemacht. Kuroda (BOJ) zerstörte jegliche Hoffnung eines Helikoptergeld-Programmes der japanischen Regierung und der japanischen Zentralbank. Das scheint so, als ob es das Ende eines Aufwärtstrend des USD/JPY sein könnte. Auf der anderen Seite der Welt bekamen die Briten schon mal einen Vorgeschmack des Brexits. Seit den Wahlen wurde die erste Runde an Wirtschaftsdaten frühzeitig veröffentlicht, und zeigt, dass uns harte Zeiten bevorstehen. Die Dienstleistungsbranche hat es am schwersten getroffen. Lediglich im August werden wir sehen welche Auswirkung der Brexit auf diese hat.

USD/CAD bricht schließlich über den Widerstand

USD/CAD befindet sich seit neustem im Anstieg und hat heute den siebten, aufeinanderfolgenden Tag des Wachstums markiert. Dieses Forex Paar wurde die letzten zehn Wochen in einer 500 Pips Bandbreite gehandelt und der 100 geglättete gleitende Durchschnitt in rot hat auf der täglichen Forextabelle Widerstand auf der Oberseite dieser Bandbreite geleistet. Dieser gleitende Durschnitt wurde letzten Freitag durchbrochen.

Die Aufmerksamkeit wandte sich heute dem echten Widerstand Level bei 1.3160-80 zu. Doch in der letzten Stunde machte dieses Forex Paar einen Sprung und brach durch dieses Widerstand Level und auch über 1.32. In der wöchentlichen Analyse vor zwei Wochen, berichteten wir, dass wir es in Erwägung ziehen würden ein langfristiges Forex Verkaufssignal zu eröffnen, da dieses Widerstands Level jeden Schritt der letzten 10 Wochen getoppt hat – doch dieses Szenario ist nun ruiniert.


Der 50 gleitende Durchschnitt wartet bei 1.3280s

Was passiert nun mit den langfristigen Forex Signalen in diesem Paar? Die Öl Preise stiegen mit London Brent Rohöl unter $45/barrel ab und WTI (US Öl) list bei $43/barrel, weswegen wir uns momentan aus diesem Paar heraushalten. Auf der wöchentlichen Forextabelle sind die stochastischen Indikatoren nahe dem überkaufen Level und der Preis kommt näher zu dem 50 gleitender Durchschnitt. Sollte der Preis dort hinkommen, werden wir uns überlegen ein langfristiges Forex Verkaufssignal in diesem Paar zeröffnen.

Die Japaner kämpfen eine verlierende Schlacht – Wochenanalyse 11. – 17. Juli 2016

Wer hat sich solch einen Trubel oder solch eine Unbeständigkeit im Forex-Markt gewünscht? Wenn Sie einer von denen sind, die durch Adrenalin angetrieben werden, dann war das die perfekte Woche für Sie. Anfang der Woche hatten wir fast negative Auswirkungen wegen des Brexit, aber Theresa May kam uns also neue Premierministerin Großbritanniens zur Hilfe, die schnell den Außenminister mit dem Parlamentsmitglied Boris Johnson von der Partei Tory auswechselte. Demnach führt jetzt eine absolut konservative Anti-Brexit Gegnerin das Land aus der EU.

Die japanische Regierung und die japanische Zentralbank, Bank of Japan (BOJ), sicherten zusätzliche steuerliche und finanzielle Anreize, um der Wirtschaft zu helfen. Diese Bitte führte dazu, dass der Yen mit etwa 600 Pips nach oben schoss. Die Franzosen erleideten am französischen Nationaltag (14. Juli) einen weiteren Anschlag – es ist noch nicht klar, ob das ein Terroranschlag war oder nicht, aber die Anzahl der Toten liegt bereits bei 84 und sehr vielen Verletzten.

Wollen Sie noch mehr Aufregung haben? Am Freitag wurde jeder von den chinesischen und amerikanischen Wirtschafsdaten überrascht, die die Ängste eines weltweiten Konjunkturflaute minderten. Immer noch nicht genug? Die Woche endete dann mit einem militärischen Putsch in der Turkei und die türkische Lira fiel in einem Zug den Bach herunter. Trotz alledem hatten wir eine ziemlich gute Woche was die Ergebnisse unserer Forex Signale anging – wir machten insgesamt 140 Pips Gewinn.

Startet Japans Premierminister Abe ein Helikoptergeldplan?

Startet Japans Premierminister Abe ein Helikoptergeldplan?

Forex Signale

Wir beendeten am Freitag eine erfolgreiche Woche mit nur 140 Pips Profit. Wir schlossen jeden Tag mit Gewinn, außer den Freitag als wir ein verlierendes Forex Signal hatten (hinterließ einen bitteren Geschmack). Aber wir können uns nicht beschweren und haben diesen Monat bisher einen Gewinn von 167 Pips gemacht. Und der Monat ist noch nicht rum – uns stehen noch zwei Wochen bevor.

Die japanische Regierung und die japanische Zentralbank, Bank of Japan (BOJ), haben angekündigt, dass sie weitere Schritte einleiten wollen, um die japanische Wirtschaft zu regenerieren. Schnell schoß der Yen von seinem Tief bei etwa 100,50 nach oben und wir hatten die gute Chance verspasst ein langfristiges Forex Kaufsignal zu öffnen. Wir haben uns aber dazu entschlossen den Vorteil aus dieser Bewegung zu nutzen und öffneten während dieser “Tauchgänge” kurzfristige Forex Signale, um etwa 600 Pips mit dem USD/JPY zu bekommen. Der Hacken lag im Timing, was bedeutete, dass wir herausfinden mussten wann der Rücklauf fertig war. Am Montag, als die Bewegungen sehr schnell und der Aufwärtstrend sehr stark waren, entschlossen wir uns den 5-Minuten-Forex-Chart zu verwenden, da die “Tauchgänge” sehr oberflächlich waren.

Während starker Trends empfehlen wir Ihnen in Forex Charts einer kleinere Zeitspanne zu verwenden

Während starker Trends empfehlen wir Ihnen in Forex Charts einer kleinere Zeitspanne zu verwenden

Man kann solch oberflächliche “Tauchgänge” in den H1 oder H4 Charts nicht erkennen. Daher haben wir zu den 5-Minuten-Forex-Charts gewechselt. Wie man sieht bieteten die 20 MA- und 50 MA-Indikatoren starken Widerstand. In den anderen Tagen nutzen wir den H1 Forex-Chart, da alles etwas langsamer wurde und es wurde leichter die Rückläufe zu erkennen. Wir hatten mit diesem Paar vier gewinnbringende Forex Signale. Insgesamt hatten wir 16 Forex Signale – 12 davon schlossen mit Gewinnen und vier erreichten den Stop-Loss. Das führt zu einem 75:25 GuV-Verhältnis.

Der Markt diese Woche

Letzte Woche gab es eine Menge an Ereignissen, die die Unbeständigkeit im Forex-Markt anhob, vor allem bei manchen Forex-Paaren. Vorletzte Woche haben alle Brexit Gegner deren Kandidatur zum Premierminister zurückgezogen. Somit dachten viele, dass der Brexit überhaupt nicht durchgezogen wird. Letzte Woche war Theresa May die einzige übrige Kandidatin für den Posten des britischen Premierministers.


Ein anderes wichtiges Ereignis des Forex-Marktes letzter Woche war die Abmachung zwischen der japanischen Regierung und der japanischen Zentralbank, Bank of Japan (BOJ), die mit dem Plan, den Geldmarkt zu lockern, einen Schritt weiter gingen. Vor ein paar Wochen gab es Aussagen von Kuroda, Präsident der BOJ, dass die Lockerung des Geldmarktes und die negativen Preise nicht wirklich gut funktionieren, er aber dennoch verspricht mehr daraus zu machen. Man kann heutzutage kaum noch den Zentralbanken trauen.

Die japanische Zentralbank, Bank of Japan (BOJ), hatte ein zweitägiges Meeting mit Bernanke, dem ehemaligen Vorsitzenden der US-Notenbank, der allbekannt für den Helikoptergeldplan ist, den die US-Notenbank während seiner Amtszeit lancierte. Plant die BOJ etwa auch Helikoptergeld? Darüber hinaus versprach der japanische Premierminister Abe, der all das inizierte, ein Programm des finanziellen Anreizes, dass mit der Lockerung des Geldmarktes der BOJ übereinstimmen würde. Letzte Woche gab es auch ein paar tragische Ereignisse. Am Donnerstag fuhr in Nizza, Frankreich ein Franzose mit tunesischen Wurzeln seinen LKW über den Boulevard, während dieser voller Menschen war, die den frazösischen Nationalfeiertag feierten. Es wurden dabei 84 Menschen getötet und viele weitere verletzt. Obwohl die ISIS dafür die Verantwortung übernahm, gibt es keinen direkten Zusammenhang zwischen dem Mörder und des Kalifats. Der Euro blieb trotz des Ereignisses gefasst.

Am Freitag Abend hatte sich ein Teil der türkischen Streitkräfte zu einem Putsch zusammen getan, und umzingelten das Parlament mit Tankern und übernahmen den staatseigenen TV-Sender. Sie scheiterten, da die restlichen Streitkräfte und die Bevölkerung sie zur Kapitulation zwang. Die Zahl der Opfer war ziemlich hoch. Ungleich dem Euro, fiel die türkische Lira um mehr als sechs Cent nach unten.

Der 100 glatte MA-Indikator bot Widerstand

Der 100 glatte MA-Indikator bot Widerstand

Wird der Abwärtstrend sich bald fortsetzen?

Wird der Abwärtstrend sich bald fortsetzen?

Der Preis sprang zwischen den 100 und 200 MA-Indikatoren

Der Preis sprang zwischen den 100 und 200 MA-Indikatoren

Der grüne 100 MA-Indikator bot solide Ünterstützung

Der grüne 100 MA-Indikator bot solide Ünterstützung

Fazit

Nun ist auch die dritte Juli-Woche vorüber. Es gab zwar letzte Woche viele Ereignisse, aber wir schafften es einen 140 Pips Profit zu machen. Der Forex-Markt wurde von den Ereignissen, wie den steuerlichen und finanziellen Anreizen in Japan, angetrieben. Andere große Ereignisse beinhalteten zum einen die Erstellung einer neuen britischen Regierung durch eine Anti-Brexit Gegnerin, die Brexit Gegner als unterstützende Mitglieder einstellt, und zum anderen einen gescheiterten Putsch in der Türkei. Es gab aber auch ein paar gute Wirtschaftsdaten – die beeindruckende US-Herstellungsinflation und der Einzelhandelsumsatz zusammen mit einer verbesserten chinesischen Industrieproduktion, boten der globalen Wirtschaft etwas Luft zum atmen.


Eine unsichere Zeit des Forex – Wochenanalyse 4. – 10. Juli 2016

Letzte Woche ging es mehr um die Grundstimmung des Marktes, als um die eigentlichen Ereignisse. Die Negativität begann am Montag und ziehte sich in den Dienstag. Dann hatte die Stimmung sich aus keinem bestimmten Grund verbessert und gefährdete den Dollar.

Bis Freitag hatte sich diese Negativität verringert, aber der Markt war sehr schwer zu lesen. Innerhalb einer Minute fielen die Risikowährungen 100 Pips nach unten und dann wieder 100 Pips nach oben und wieder nach unten. Ich nehme an, dass der Forex Markt nicht sicher ist, wie er mit dem Brexit umgehen soll und was dieser für Auswirkungen auf andere Wirtschaften hat. Daher benimmt er sich wie ein kopfloses Huhn, dass nur am herumrennen ist. Weiter unten gehen wir genauer ins Detail bezüglich der Grundstimmung des Marktes und anderen Ereignissen, die sich letzte Woche abspielten.

Carney, von der englischen Zentralbank, versucht die Märkte zu beruhigen, aber keiner hört ihm zu

Carney, von der englischen Zentralbank, versucht die Märkte zu beruhigen, aber keiner hört ihm zu

Forex Signale

Wir befinden uns momentan in schwierigen Zeiten und ich denke, dass es in nächster Zeit so bleiben wird. Der Brexit war wahrhaftig ein weltweites Ereignis, der eine politische Auswirkung auf die weltweiten politischen Mächte in der EU und anderer Wirtschaften haben könnte. Daher ist der Forex Markt zur Zeit so unsicher, was ein großes Risiko bei den Voraussagungen ist.

Letzte Woche war die Grundstimmung des Marktes der Auslöser für Kursbewegungen. An einem Tag ist alles prima und am nächsten geht die Welt unter. Wir mussten ein paar harte Entscheidungen treffen und schlossen die Woche am Ende mit einem Gewinn von 42 Profit ab. Wir wurden sogar dazu gezwungen unsere langfristigen Forex Signale aufzuschieben, da die Preise der meisten Paare schwanken und wir deren nächste Richtung nicht voraussagen können.

Das Paar USD/JPY ist nahe der 100, was normalerweise ein perfekter Moment wäre, um ein langfristiges Kauf Forex Signal zu öffnen. Aber so wie sich der Markt in letzter Zeit benimmt, bräuchte man nur ein sehr kleines Ereignis, damit die Händler um ihr Leben laufen, und das Währungspaar in nur ein paar Börsensitzungen mit 1000 Pips nach unten fällt – ganz zu schweigen von dem GBP und dem Euro. So oder so hatten wir letzte Woche 18 Forex Signale – sechs davon haben den Stop-Loss und die restlichen haben den Take-Profit erreicht. Das brachte uns ein GuV-Verhältnis von 67:33.

Der Markt diese Woche

Nach des Brexit Referendums und der darauf folgenden Schwankungsfreudigkeit zwei Tage später, war vorletzte Woche ziemlich ruhig, was dazu führte, dass so viele Händler glaubten das letzte Woche genauso sein würde. Aber so war es nicht. Die Schwankungsfreudigkeit konnte man nicht zu den ersten zwei Tagen vergleichen und die Brexit Abstimmung war ein ziemliches Hoch und Tief.

Am meisten spürte man letzte Woche die Unsicherheit und nicht die Schwankungsfreudigkeit selber. Die Grundstimmung des Marktes verlief Tag für Tag vom Postive ins Negative und vom Negativen ins Positive. Wie bereits in der Vergangenheit gesagt, aufgrund des Brexit werden es sehr unsichere Zeiten sein. Was wird tatsächlich in der Realität passieren? Wird der Artikel 50 der EU-Verfassung verwendet? Die Hauptwahlkämpfer, wie Londons ehemaliger Bürgermeister Boris Johnson, Michael Gove und Nigel Farrage, die für den Austritt aus der EU waren, haben bereits Ihre Kandidatur zum Premier Minister zurückgezogen. Wenn also die Typen, die dieses ganze Chaos anführten, nicht den Mut dazu Haben den Brexit tatsächlich durchzuziehen, frage ich mich, wer es tund wird.

Es scheint so, als wäre das ein Scherz, der viel zu weit ging, und Schottland droht bereits damit Großbritannien zu verlassen. Somit gibt es jetzt einen kleinen “Bregret” (bedauern des Brexit) auf beiden Seiten. Andererseits haben sie bereits Handelsverhandlungen mit Indien begonnen und werden bald das selbe mit China, den USA und weiteren machen. Der Brexit wird politischen Auswirkungen innerhalb Großbritanniens haben, vor allem wegen der Position Schottlands, aber es könnte auch weltweite politische Auswirkungen aufgrund der EU geben. Werden andere Länder Volksabstimmungen abhalten? Wird die EU auseinander fallen?

Aber die meisten bevorstehenden und sofortigen Auswirkungen sind dieser der Wirtschaft. Großbritanniens BIP verlor bereits um die 15 % dessen Wertes aufgrund der Wertminderung des GBP. Der internationale Währungsfond IWF hat bereits die Wirtschaften von Großbritannien und der EUR degradiert, und eine Verlangsamung des globalen Aufschwungs in der EU und Großbritannien von letzter Woche würde zu einer weiteren globalen Rezession führen. Deshalb gibt es momentan diese große Unsicherheit in den Finanzmärkten.

Der US-Beschäftigungsbereicht hob dieses Unsicherheit sehr hervor. Die Beschäftigungszahlen außerhalb der Landwirtschaft waren sehr gut, aber die Löhne verfehlten etwas die Erwartungen. Immerhin wuchsen diese Monat für Monat um 0,1 %. Der USD zog sich mit etwa 100 Pips nach oben, daraufhin überlegte es sich der Markt anders und drehte um – somit lag er etwa 20 Minuten später bei ungefähr 120 Pips höher. Einige Händler bekam es mit der Angst zu tun und dachten, dass sie eventuell auf der falschen Seiten sind. Der Ball kam ins rollen und schon den Doller nochmal 100 Pips nach oben. Ich glaube, dass wir uns an solche Situationen in nächster Zeit durchstehen müssen.

Der Preis brach letzte Woche über dem 100 MA-Indikator

Der Preis brach letzte Woche über dem 100 MA-Indikator

Der 200 MA-Indikator ist eine starke Widerstandsebene

Der 200 MA-Indikator ist eine starke Widerstandsebene

Der EUR/USD began letzte Woche bei etwa 1,1150, schloss aber fast 100 Pips tiefer. Wie man an der stündlichen Chart sehen kann, war es kein geradliniger Fall. Der Preis folgte der Grundstimmung des Marktes und die Schwankungsfreudigkeit traf die Paare. Die durchschnittlichen Bewegungen haben super Arbeit geleistet, indem sie Widerstand leisteten. Im H4 Chart sehen wir, dass der graue 20 MA-Indikator, in der fast ganzen vorletzten und zu Beginn letzter Wochem, Unterstützung bot. Aber als dieser durchbrochen war, wandelte er sich in Widerstand um. Wie bereits erwähnt, war die Grundstimmung des Marktes der Hauptauslöser letzter Woche, somit wird sich zeigen, ob es diese Woche für den EUR/USD genauso läuft.

Der Preis war letzte Woche sehr wechselhaft

Der Preis war letzte Woche sehr wechselhaft

Der 20 MA-Indikator wandelte sich zum Widerstand, nachdem dieser gebrochen wurde

Der 20 MA-Indikator wandelte sich zum Widerstand, nachdem dieser gebrochen wurde

Fazit

Vorletzte Woche wurde uns ein Sicherheitsgefühl vermittelt, als der Forex Markt sich nach der Brexit Schwankungsfreudigkeit beruhigte. Aber diese Schwankungsfreudigkeit kam natürlich in geringerem Maße zurück und der Markt begann wie verrückt sich zu verändern. Was jedoch viel interessanter war, ist die Tatsache, dass der Forex Markt keine Ahnung hat wohin dieser gehen will oder was eventuell passieren könnte. Natürlich gibt es viele Möglichkeiten, vor allem viele Wege in denen sich der Brexit zeigen kann. Das hat sehr große Auswirkungen auf die globale Politik und die Wirtschaften. Daher glaube ich, dass diese Unsicherheit weiter bestehen wird.

Neue Weltordnung (und ein profitabler Monat) ? Monatsrückblick Juni 2016

Juni hatte es ganz schön in sich. Es war ein Monat voller wirtschaftlicher und politischer Ereignisse, die großen Einfluss auf den Forex Markt hatten. Wir hoffen, dass Ihre Konten noch aktiv sind, da es im Juni große Veränderungen gab. Wenn Sie unseren Forex Signalen gefolgt sind, dann müssten Sie im grünen Bereich sein, da wir einen guten Monat mit einem Gewinn von 651 Pips hatten. Es begann mit all den Prognosen bezüglich der US-Notenbank und deren Juni-Versammlung, die ein paar gute Chancen einer Zinserhöhung bot. Jedoch wurden diese Chancen sofort zerstört, da die US-Beschäftigungszahlen deren Erwartungen völlig verpasst hatten. Danach hat sich die Aufmerksamkeit zum Brexit gewandt – keiner erwartete, dass dieser durchgezogen wird, aber Tatsache ist, dass sie die EU verlassen haben. Raten Sie Mal, wer sich gegen den Brexit gestellt hat – der ehemalige Bürgermeister Londons Boris Johnson gab sein Ziel auf der nächste Premierminister Großbritanniens zu werden und zog sein Kandidatur in der letzten Juni-Woche zurück.

Danke, für die Unterstützung und für den gewählten EU-Austritt - ich bin ebenfalls raus

Danke, für die Unterstützung und für den gewählten EU-Austritt – ich bin ebenfalls raus

Forex Signale

Der Forex Markt startete im Juni ziemlich ruhig, aber wandelte sich in eine explosives Biest um. Aufgrund von Ängsten wegen der Juni-Versammlung der US-Notenbank und des Brexit, waren die Forex Händler sehr vorsichtig in den ersten drei Wochen – somit war die Anzahl der Forex Signale in dieser Zeit ziemlich niedrig. Die Profite waren in der ersten Wochen ziemlich niedrig, aber wuchsen im Laufe des Monats und Schwankungsfreudigkeit nahm zu. Wir machten in der ersten Wochen lediglich einen Gewinn von sieben Pips, 54 in der zweiten Woche, 63 in der dritten Woche, und dann schlug es nach den Brexit-Entscheidung richtig ein und wir machten in der vierten Woche einen Gewinn von 329 Pips und 198 Pips in der letzten Woche. Am Anfang dachten wir, dass es wegen all diesen Ereignissen schwierig sein wird im Juni profitable zu sein, aber es verläuft alles gleichmäßig.

Im Juni öffneten wir 67 Forex Signale, zwei davon waren langfristige und 65 waren kurzfristige Forex Signale. Obwohl fast zweidrittel der Gewinne von früheren Signalen stammt. Wir öffneten am Abend der Brexit Volksversammlung ein langfristiges EUR/USD Verkauf Forex Signal in der Nähe von 1,14, mit dem Gedanken, dass die Briten für den Verbleib in der EU wählen, und somit würde dieses Paar nach unten wandern. Am nächsten Morgen weckte uns die Realität des Brexits – was für ein Schock! Die Risikowährungen haben Hunderte an Pips verloren und natürlich mit dem GBP an der Spitze. Den Euro hat es ebenfalls schwer getroffen, somit erreichten unsere Verkauf Signale den Take-Profit. Am nächsten Tag öffneten wir während des Rücklaufs ein langfristiges GBP/USD Verkauf nach solch einem gewaltigen Rückgang über Nacht – das war einfach. Zusätzlich ist das erste Quartal vorüber und wir machten bisher fast 2300 Pips Profit!

Der Markt letzten Monats

Die US-Notenbank hatte die Erwartungen einer Zinserhöhung im Juni erhöht und die verbesserten Wirtschaftsdaten der Frühlingsmonate spielte ebenfalls eine große Rolle. Somit zeichnete der Forex Markt gerechterweise eine 50 % Chance einre Zinserhöhung im Juni aus. Aber am dritten Tag des Monats wurde eine Zunahme von lediglich 38.000 statt den erwarteten 159.000 der US-Beschäftigungszahlen veröffentlicht. Daher fielen die Chancen einer Zinserhöhung im Juni gleich Null. Der Markt war immernoch vorsichtig für den Fall, dass es irgendwelche Überraschungen der US-Notenbank geben sollte. Dann war es soweit und die US-Notenbank hielt deren Versammlung am 15. Juni ab. Deren Sie erkannten die Verbesserung der US-Wirtschaft und in den weltweiten Märkten an, dennoch wurden die Sätze aufgeschoben.

Schlussendlich kam der Tag des Brexit-Referendums und uns stand die Wahrheit bevor. Fast jeder glaubte daran, dass die Briten für den Verbleib in der EU wählen würden und der Markt würde dann lange auf den GBP positioniert werden. Am nächsten Morgen schaute ich mir gleich die Forex Charts an, bevor ich die Nachrichten leste. Als ich sah, dass der Euro um etwa 500 Pips gefallen war, der Yen um etwa 800 Pips aufstieg und der Pfund auf fast 20 Cent getaucht war, wusste ich was das Ergebnis war. Wie bereits in einem der täglichen Updates erwähnt: Hätte in der letzten BBC Debatte es nur irgendeinen Hinweis auf eine “Out”-Wahl gegeben – es gab lauteren Jubel auf der verlierenden Seite. Jedenfalls erreichte die Schwankungsfreudigkeit extreme Levels, aber wenigstens machten wir aus diesen Bewegungen ein paar sehr nette Gewinne. Letzter Monat war somit der ersten Hälfte dieses Jahres sehr ähnlich. Enttäuschende Wirtschaftsdaten, viele wirtschaftliche und politische Ereignisse, mögliche Zinserhöhungen und extreme Schwankungsfreudigkeit machten Juni zu einem sehr interessanten Monat.

Wirtschaftsdaten

Der Markt hatte fast kein Interesse an den Wirtschaftsdaten, da sich die ganze Aufmerksamkeit auf den Brexit konzentrierte. Dennoch haben die US-Wirtschafsdaten am Anfang des Monats etwas Aufmerksamkeit bekommen, da die Juni-Versammlung der US-Notenbank bevor stand und es Chancen gab, dass die US-Notenbank in Richtung Zinserhöhung forciert werden könnte. Obwohl die meisten US-Wirtschaftsdaten sich auf positiver Seite bewegten und die Arbeitslostenrate von 4,9 % auf 4,7 % fiel, hatte die Veränderung der Beschäftigungszahlen außerhalb der Landwirtschaft den größten Einfluss auf die Wirtschaftsdaten letzten Monats. Es wurden 159.000 erwartet, aber es kam nur zu 38.000 – und das war alles was der Forex Markt gebraucht hätte, um jegliche Hoffnungen einer Zinserhöhung aufzugeben – trotzdem war ein Teil des Fehlschlags neuer Arbeitsstellen der Streik von ‘Verizon’. Eine andere Überraschung kam von den Briten, da sich die Wirtschaftsdaten trotz des bevorstehenden Brexit-Referendum verbesserten, vor allem in Industrie- und Herstellungssektor. Wir werden sehen, ob es in den nächsten Monaten bei diesem Trend bleibt, da die Briten für den EU-Austritt wählten.

Paaranalyse

Letzten Monat ist viel in Großbritannien und Europa geschehen, was sich in den GBP und Euro Paaren wiederspiegelt. Großbritannien wählte ‘out’ und der GBP/USD fiel um fast 20 Cents. Bei solch großen politischen oder anderen fundamentalen Ereignissen, ist es den technischen Indikatoren kaum möglich zu funktionieren. Aber lassen Sie uns diese trotzdem anschauen, da diese relevant werden, wenn sich die Lage beruhigt. Natürlich wird der obere erste Wiederstand bei 1,35 liegen und dann kommt die Freitagsschließung bei etwa 1,3630. Das Jahrestief von etwa 1,3830 könnte eventuell auch Wiederstand leisten, aber die ultimative Ebene wird bei 1,40 liegen, wenn der Preis sich dahin bewegen kann. Andererseits könnte die 1,30 Ebene für etwas halten, aber ich würde keiner Ebene trauen seitdem der Pfund so schnell abgestürzt war.

Der 20 MA-Indikator setzte dem Prä-Referendumssprung einen Deckel auf

Der 20 MA-Indikator setzte dem Prä-Referendumssprung einen Deckel auf

GBP/USD fiel am Freitag um ganze 1800 Pips

GBP/USD fiel am Freitag um ganze 1800 Pips

Der USD/JPY befand sich dieses Jahr konstant auf dem Weg nach unten trotz herbeigeführter Geldpolitik der zwei respektiven Zentralbanken. Die US-Notenbank sucht nach einem Grund den Zinssatz zu erhöhen, während die japanische Zentralbank den Zinssatz gesenkt hat und das gegebenenfallsl nochmal tun wird. Aber der diesjährige Hauptgrund war die risikofreie Stimmung. Während der ersten paar Monate ging es nur um die weltweiten finanziellen Marktunruhen und das Geld floss direkt zum Yen – welcher jetzt ein sicherer Hafen seit dem Brexit ist. Wenn wir uns die wöchentlichen Charts anschauen, schaut es so aus, als ob der Preis ein Kopf-Schultern-Muster gebildet hat, was vielleicht den Abwährtstrend ausgelöst hat. Er brach sogar nach den Brexit-Wahlen unter der 100 Ebene, aber schloss den Monat mit 102,50 ab. Wir werden sehen, ob die japanische Zentralbank sich einmischen wird, wenn der Preis nochmal unter diese Ebene fällt.

Der 50 und 20 MA-Indikator haben während des Abwährtstrend Wiederstand geleistet

Der 50 und 20 MA-Indikator haben während des Abwährtstrend Wiederstand geleistet

Das Kopf-Schultern-Muster könnte ggf. der Auslöser für diesen Abwährtstrend sein

Das Kopf-Schultern-Muster könnte ggf. der Auslöser für diesen Abwährtstrend sein

Fazit des Monats

Für die jenigen, die Drama mögen, war das ein großartiger Monat. Der Markt hatte eine Zinserhöhung der US-Notenbank ausgezeichnet, aber der Fall der neuen Beschäftigungszahlen senkte die Chancen einer Zinserhöhung. Das führte dazu, dass der USD hunderte an Pips weiter nach unten gedrückt wurde. Dann wandte sich die Aufmerksamkeit den Briten zu – sehr wenige rechneten mit einem abgestimmten EU-Austritt, aber es geschah und den Pfund erwischte es dabei schwer. Wenigstens profitierten wir davon, da wir mehr als 400 Pips von dieser Gelegenheit machten. Schauen wir mal wie das alles diesen Monat verläuft.