Aufregende Woche vor der EZB-Versammlung – Wochenanalyse 1. – 6. März 2016

Diese Woche began etwas entspannter und unsere Forex Signale waren in den ersten zwei Tagen mit einem Profit von etwa 165 Pips ziemlich erfolgreich. Aber im Laufe der Woche wurden die Märkte irrationaler und erschwerten uns somit diese zu verstehen. Das hat uns zwar in eine schwierige Lage gebracht, aber am Freitag schlugen wir zurück, indem wir die Woche mit einem Gewinn von 50 Pip geschlossen haben. Das Benzin profitierte von der angehobenen Rhetorik der Erdöl exportierender und Benzin produzierender Länder. Sie schlossen die Woche bei fast $ 36 das Barrel und daraufhin profitierte der kanadische Dollar. Wir werden all diese Entwicklungen in dieser Wochenanalyse behandeln, sowie einen technischen Rückblick von Handelsideen anhand zwei Währungspaaren durchführen.

Der Forex-Markt wurde im Laufe der Woche immer nervöser

Der Forex-Markt wurde im Laufe der Woche immer nervöser

Forex Signale

Das war wieder einer dieser Wochen, in denen die irrationalen Kursbewegungen den Markt völlig verrückt machten und somit schwankten die Signalleistungen von Tag zu Tag. Die ersten zwei Tage verliefen ziemlich ruhig und unsere Resultate waren dadurch auch sehr gut. Von Dienstag- bis Mittwochmorgen machten wir einen Gewinn von etwa 165 Pips. Und dann fing der Markt an, aus irgendeinem Grund, nervös zu werden und es wurde schwieriger Bewegungen vorher zubestimmen. Schauen Sie sich den folgenden Chart an. Das Währungspaar EUR/USD fiel um fast 90 Pips nachdem die US-Lohndaten die einhundert Tausendmarke und die unteren U6 Unterbeschäftigung erreichten. Aber nur 15 Minuten später schlug es um, und stieg von diesem Tief etwa 140 Pips nach oben. Wie kann man so etwas nur hervorsehen?

EUR/USD verlor 80 Pips nachdem die Zahlen veröffentlicht wurden, schoss aber dann gleich 140 Pips in die Höhe

EUR/USD verlor 80 Pips nachdem die Zahlen veröffentlicht wurden, schoss aber dann gleich 140 Pips in die Höhe

Jedenfalls haben wir die Woche mit einem Gewinn von 50 Pips beendet. Der Gewinn hätte größer sein können, wenn es nicht solche unberechenbare Schwankungen gegeben hätte. Wir hatten ein paar bedauernswerte Forex Signale – am Mittwoch eines mit dem Paar GBP/USD und ein anderes am Donnerstag mit dem Paar EUR/USD. Diese Paare haben den Take Profit mit ein bis zwei Pips verfehlt, indem sie die Richtung gewechselt haben und den Stop Loss erreichten. Wenn diese zwei Signale nicht den Stop Loss erreicht hätten, hätten wir 130 Pips gemacht! Wir öffneten von Dienstag bis Donnerstag 19 Forex Signale. Montag wird nicht berechnet, da es der 29. Februar war und bereits im Monatsrückblick berücksichtigt wurde. Wir hatten zehn Forex Signale mit Profiten (sieben mit Verlusten) und zwei sind immer noch offen, was ein Gewinn/Verlust Verhältnis von 63,37 ergibt – das liegt unter unserem Langzeitdurchschnitt. Aber wir hoffen die nächste Woche zu verbessern, falls der Forex-Markt rationaler wird. Wir hoffen auch nächste Woche mit dem Verkauf-Forex-Signal des EUR/USD guten Profit zu machen. Die EZB-Versammlung steht bevor und manche der Euro Long-Positions werden aufgrund von ein paar harten EZB-Entscheidungen im Voraus geschlossen.

Der Markt diese Woche

Nach den letzten zwei Wochen, die relativ ruhig waren, haben sich die Kursbewegungen normalisiert. Wie wir bereits im Monatsrückblick, den Sie hier finden können, hingewiesen haben, sind die Finanzmärkte immer noch unruhig und die ersten zwei Februarwochen vergisst man nicht so schnell. Jede Kleinigkeit kann eine Panik auslösen, sogar die Grundstimmung des Marktes. Der Markt diese Woche war bei weitem nicht wie die ersten zwei wahnsinnigen Februarwochen, jedoch kam die Angst zurück und das unruhige Gefühl war ausschlaggebend für die Kursbewegungen.

Der RSI-Indikator und die Stochastik werden überverkauft, obwohl der Preis an der Wiederstandslinie ist

Der RSI-Indikator und die Stochastik werden überverkauft, obwohl der Preis an der Wiederstandslinie ist

Das USD hat in den ersten zwei Tagen etwas an Wert zugenommen, aber das hat sich geändert als die Grundstimmung des Marktes sich negativ verändert hat. Wir haben bereits darunter gelitten und das Gefühl der Angst ist immer noch anwesend, nachdem die US-Arbeitslosenzahlen veröffentlicht wurden. Die Löhne stiegen um fast einhundert Tausend zum Vormonat, obwohl die Erwerbsquote von 62,7 % auf 62,9 % stieg und die U6 Unterbeschäftigung von 9,9 % auf 9,7 % fiel. Die Löhne sanken zwar um 0,1 %, aber das ist nicht so schlimm nachdem sie im letzten Monat bei starken 0,5 % lagen. Der US-Dollar sammelte in den ersten paar Minuten, nach der Veröffentlichung der positiven Zahlen, etwa 90 Pips, aber das änderte sich schnell und er verlor fast 120 Pips sobald der Markt realisierte, dass die Löhne gesungen waren. Dann änderte er wieder seine Richtung nach oben, was zeigt wie schwer es letztens ist in diesem Markt zu handeln. Ein anderes Beispiel ist der GBP, der 300 Pips anzog, nachdem er im Februar fast 10 Cents sank. Allerdings gibt es keine Neuigkeiten der Verhandlungen zwischen der EU und Großbritannien, die diese Woche stattfanden, trotz eines steigenden GBPs.

Wir sind am 20 MA-Indikator, aber es gibt immer noch Platz bis die zwei Indikatoren die überkauften Level erreichen

Wir sind am 20 MA-Indikator, aber es gibt immer noch Platz bis die zwei Indikatoren die überkauften Level erreichen

Nach einem gewaltigen Aufwärtstrend hat dieses Paar endlich angefangen zu kämpfen

Nach einem gewaltigen Aufwärtstrend hat dieses Paar endlich angefangen zu kämpfen

Wird der 100 MA-Indikator abwarten und einen Rückgang umkehren?

Wird der 100 MA-Indikator abwarten und einen Rückgang umkehren?

Schlussfolgerung der Woche

Die erste Märzwoche ist vorüber und wir haben es geschafft mit unseren Forex Signalen 50 Pips Profit zu machen. Es ist zwar kein großer Gewinn, aber dennoch ein guter Start. Wir haben die Woche gut begonnen und machten etwa 165 Pips in den ersten zwei Tagen. Doch die Angst der Märkte kam zum Vorschein und die Kursbewegungen wurde irrationaler. Der am Freitag veröffentlichte Bericht der US-Arbeitslosenquote war angemessen, außer den Löhnen die um 0,1 % sanken. Wenn man die Erhöhung letzten Monats berücksichtigt, dann ist das nicht so schlimm. Die EZB-Versammlung ist für nächste Woche festgesetzt – das ist ein bedeutendes Ereignis, da es hohe Erwartungen, was die Lockerung des Geldmarktes, gibt. Aus diesem Grund haben wir ein Long Verkauf-Forex-Signal für das Währungspaar EUR/USD geöffnet, in der Hoffnung, dass die EZB einhält was sie versprochen hat und uns somit ein paar Hundert Pips macht.

Ein kurzer Monat, der nicht enden wollte – Monatsrückblick Februar 2016

Endlich haben wir diesen Monat abgeschlossen. Wir hatten den Januar mit großartigen Resultaten geschlossen und somit den Februar mit einer positiven Einstellung begonnen, jedoch war der Markt da anderer Meinung. Am ersten Tag hatte der Abverkauf der Aktienmärkte wieder begonnen und bald begonnen die weltweiten Märkte zu paniken. Der Euro, der schweizer Franken und der Yen sind gewaltig angestiegen, während die Risikowährungen erhebliche Verluste erlitten haben. Endlich haben sich die Wogen nach zwei Wochen geglättet, aber die Angst ist immer noch gegenwärtig. Die Verhandlungen der EU und Großbritannien haben nicht genug ergeben, so dass die Markterwartungen zufrieden sind, und der britische Pfund hat neue Tiefs erreicht. Der Euro ist vor einem möglichen Brexit nicht geschützt, so dass auch alles auf den Euro lastet.

Sind wir einer weiteren globalen Finanzkrise entkommen oder steht die uns noch bevor?

Sind wir einer weiteren globalen Finanzkrise entkommen oder steht die uns noch bevor?

Forex-Signal

Letzten Monat haben wir mehr als 800 Pips gemacht. Dennoch beklagten wir uns im letzten Monatsrückblick darüber wie Angst die Märkte beeinflusst und somit das Handeln erschwert wird. Wir hatten keine Ahnung, was uns erwarten wird. Wie Sie bereits wissen, hat sich in den ersten zwei Februarwochen die Angst der letzten Monate in Panik gewendet. In weniger als zehn Handelstagen schwankte der Markt von mehreren Hundert Pips zu mehr als Tausend Pips. Das war wirklich schwierig zu handeln und nicht einmal in der Nähe von nachgebenden Preisbewegungen letzten Monats. Infolgedessen verloren wir diesen Monat 357 Pips (wir möchten uns dafür entschuldigen). Aber wenigstens waren wir in der Lage die Verluste zu verringern, da wir irgendwann am Donnerstagnachmittag der zweiten Woche bei mehr als 900 Pips unten lagen. Aber der Markt hat sich in den letzten zwei Wochen beruhigt und wir bewegten uns langsam wieder nach oben. Wir wollten einfach nicht alle erwirtschafteten Gewinne vom Januar zurückgeben – und das haben wir auch nicht gemacht, da wir jetzt (seit Beginn des Jahres) mit mehr als 500 Pips im Plus stehen.

Diesen Monat öffneten wir 82 Signale, eines davon ist immernoch offen – ein langfristiges Signal für das Währungspaar USD/JPY. Da der Markt in den ersten zwei Wochen sich sehr schnell bewegte, schlossen sich unsere Signale relativ rasch und das war der Moment in dem die meisten unserer Signale ausgeführt wurden. Vielleicht hätten wir uns etwas zurückhalten sollen, aber man weiß ja nie, wann man sich in eine „Blitzkrise“ begibt, bis es zu spät ist. Zum Ende der zweiten Woche hat der Markt realisiert, dass das eine Panik gesteuerte Krise war und mit dieser Erkenntnis wurde sie beendet. Innerhalb der ersten zwei Wochen öffneten wir 45 Forex-Signale mit einem Gesamtverlust von 870 Pips. Erst dann haben wir entschieden etwas zurück zutreten, um uns das Gesamtbild anzuschauen und vorsichtiger zu werden. Das hat gut für uns funktioniert, da wir in der dritten Woche nur drei verlierende Signale von 16 hatten und ein Gewinn von 224 Pips machten. In der vierten und letzten Woche haben wir das selbe gemacht und es lief noch besser – wir hatten nur ein Forex-Signal von 16 mit Verlust und machten einen Gewinn von 322 Pips – somit konnten wir in diesem Jahr bisher gut durchhalten. Das langfristige Forex-Signal des Währungspaares EUR/USD liegt bei einem ungefähren Gewinn von 100 Pips, jedoch wird sich das als Bonus im März auswirken.

Der Markt diesen Monat

Meiner Meinung nach war das der gefühlte längste Monat, den es je gab. Diesen Monat gab es reichlich Aktivität und viele Ereignisse am Forex-Markt. Innerhalb der ersten zwei Wochen waren die Finanz- und Forex-Märkte völlig verrückt. Während der letzten Monaten erlebten die weltweite Wirtschaft, vor allem die rohstoffbasierenden Wirtschaften, eine Konjunkturflaute. Aus diesem Grund habe sich Investoren aus Angst zusammen getan, was in den ersten zwei Februarwoche letztendlich zur Explosion führte. Der weltweite Aktienmarkt ist zusammengesackt, dessen Fall vom Nikkei angeführt wurde und dabei etwa 15 % an Wert verloren hat. Und das lief in den Forex-Markt über, wodurch das Geld die finanzierenden und sicheren Währungen überschwemmt hat. Der schweizer Franke und der Euro nahmen um etwa 500 – 600 Pips zu, wobei der japanische Yen in nur acht Handelstagen einen gewaltigen Sprung von 1000 Pips hinlegte. Die japanische Zentralbank brennte darauf einzugreifen und viele prophezeiten eine nahende weitere globale Krise… aber es hatte sich alles in den zwei darauf folgenden Wochen beruhigt. Es besteht immer noch ein Gefühl der Angst und der Markt ist besonders aufmerksam. Alles mögliche kann eine weitere Panikwelle auslösen und daher sind wir noch nicht aus dem Gröbsten heraus, aber zumindestens hat sich die diese enormen Schwankung vorerst vermindert. Am letzten Tag des Monats wurden positive US-Konjunkturdaten veröffentlicht und somit hatten wir eine etwas klareren Blick.

Durch die neuesten Entwicklungen in den weltweiten Märkten, wie der fallenden Inflation der Eurozone, der Rückgang der europäischen Wirtschaft und des Brexit (welcher unvermeidlich den Euro verschlechtern würden), hat die EZB die friedliche Rhetorik der mengenmäßigen Lockerung vom März nachträglich als Anregung angehoben. Es ist noch nicht ersichtlich welche Maßnahmen sie ergreifen werden, nachdem sie bereits, trotz fehlender Markterwartungen, viel in deren Dezemberversammlung versprochen hatten. So oder so fiel der Euro in den letzten zwei Wochen und brachte somit die meisten Gewinne mit sich. Apropos Brexit, das Datum des Volkentscheides wurde für den 23. Juni festgesetzt. Der schwache Pfund Sterling hat diesen Monat am schlechtesten im Vergleich zum Doller, mit einem Verlust von etwa 700 Pips, und zum Yen mit fast 20 Cent Unterschied, abgeschlossen. Die Erdöl exportierenden Länder und andere Benzin produzierende Länder habe sich diesen Monat lautstark über die stockende Preisabnahme geäußert. Aber nach jeder Äußerung wiederspricht sich ein anderer, dass sie die Produktion oder Exporte nicht einschrenken werden. Dennoch haben sie es geschafft den Preis über $ 30 pro Barrel zu bekommen. Somit hat der kanadische Dollar davon profitiert, der in etwa fünf bis sechs Wochen mehr als 10 Cent gestiegen ist.

Wirtschaftsdaten

Die chinesische Wirtschaftsdaten zeigten diesen Monat den selben Trend im Dienstleistungs- und Produktionsbereich. Während die Dienstleistungsbranche langsam wächst, ist die Produktionsbranche dabei Verträge abzuschließen. Und obwohl die Erwartungen verfehlt wurden, wuchs die Verbraucherinflation vom vorigen Monat um 0,2 %, aber diesen Monat fiel die Produktionsinflation um 5,5 %. Ebenfalls fiel die japanische Industrieproduktion und das BIP spiegelte das wieder, da es mit 0,4 % im viertel Quartal 2015 gebunden war. Die Wirtschaftsdaten der Eurozone dieses Monats zeigten ein ziemlich düsteres Bild. Die Produktions- und Industriebranche haben Erwartungen verfehlt und somit lag die Inflation bei 0,1 % unter der Übereinstimmung. Die Arbeitslostenquote ging ebenfalls mit 0,1 % den Bach herunter. Es gab jedoch auch ein paar positive Zeichen aus Großbritannien – die Einzelhandelsumsätze sprangen auf 2,3 % und die Produktionen übertrafen die Erwartungen. Die Baubranche traf zwar nicht die Erwartungen, aber sie wächst dennoch in einem deutlichen Tempo. Die Produktionsbranche in den USA befindet sich immernoch unter einem EMI-Level (Einkaufsmanagerindex) von 50, was bedeutet, dass sie sich immernoch im Rückgang befindet. Der dienstleistende und nicht produzierende EMI nimmt an Wert zu, hat jedoch nicht das Ziel erreicht. Demzufolge sorgt man sich darum, ob diese Branchen ebenfalls einen Rückgang verzeichnen könnten. Die Arbeitslosenrate ist auf 4,9 % zurück gegangen und das BIP des vierten Quartals stieg von 0,4 % auf 1,0 %, somit bleibt wenigstens die Arbeitslostenrate stabil.

Paaranalyse

Wir haben zwar bereits letzten Monat das Währungspaar USD/JPY analysiert, jedoch hat sich seitdem viel geändert. Daher bin in der Meinung, wir sollten es uns nochmal anschauen. Wie wir am Tageschart sehen können, fiel es bereits vom ersten Tag. Die japanische Zentralbank entspannte sich nochmal am letzten Tag im Januar und das Paar schoß um etwa 300 Pips nach oben. Aber die Panik wurde immer größer und der Abstieg began. Im Wochenchart gibt es zwei große Baisse-Kerzen. Der Preis erreichte die 111 Marke und kroch dann langsam wieder nach oben. Aber als er den wöchentlichen 100 MA-Indikator erreichte, hat er es nicht geschafft über diesem zu brechen und fiel auf 111 zurück. In den letzten drei Tagen brach es aber auch nicht unter 111, sondern umgekehrt und schloß den Monat kurz davor mit 114 ab. Im Tageschart gibt es ein Muster eines doppelten Bodens, was ein Zeichen der steigenden Tendenz ist. Die Indikatoren befinden sich auf dem Weg nach oben, aber wir müssen über 115 aufhören, damit es ein zulässiges Muster werden kann. Sollte das der Fall sein, dann liegt unser Ziel bei 119.


Es entwickelt sich eine steigende Musterabweisung

Es entwickelt sich eine steigende Musterabweisung

Hier bildet sich ebenfalls ein steigendes Doppelmuster

Hier bildet sich ebenfalls ein steigendes Doppelmuster

Der Euro hat ebenfalls von der Panik profitiert, die den Markt in den ersten zwei Februarwochen aufgewühlt hat. Wie man auf dem Tageschart sehen kann, stieg das Währungspaar EUR/USD von etwa 1,08 auf 1,1375. Aber der Markt hat sich beruhigt und die EZB hat dessen friedfertige Rhetorik erhöht, so dass die Aufwährtsentscheidung verblasste. Die Brexit-Ängste sind stärker und dieses Währungspaar schloss den Monat mit nur 100 Pips mehr, als dessen Start Anfang Februar, ab. Im Wochenchart schloss der Preis, seit Anfang 2014, endlich eine Woche über den 50 MA-Indikator ab, aber es ging dann erneut bergab, so dass wir uns jetzt wieder unter dem MA-Indikator befinden. Wurden wir da etwa getäuscht? Wir müssen jetzt abwarten und schauen wie sich die Situation entwickelt und was die EZB in dessen März-Versammlung vorhat.


Bis Ende des Monats hat der Euro die meisten Gewinne zurück gegeben

Bis Ende des Monats hat der Euro die meisten Gewinne zurück gegeben

Endlich schloss der Preis über dem 50 MA-Indikator, aber sank wieder unter diesen

Endlich schloss der Preis über dem 50 MA-Indikator, aber sank wieder unter diesen

Schlussfolgerung des Monats

Der hektische Februarmonat ist endlich vorüber. Es war eine gänzliche Achterbahnfahrt – der Forex-Markt wurde von der Panik der ersten zwei Wochen und einer plötzlichen Minikrise angetrieben. Der Yen nahm, in nur ein paar Handelstagen, um etwa 10 Cent zu und die japanische Zentralbank drohte einzugreifen, wenn die sekundären Banken umzingelt werden. Wir waren inmitten dieses Chaos gefangen, gingen durch harte Zeiten und erlitten in den ersten zwei Wochen Verluste – aber wir haben zweidrittel der Verluste bis Ende des Monats wieder gut gemacht. Die Versammlung der EZB ist auf den 10. März festgelegt und wir werden sehen, was die entscheiden. Die Leistung der letzten zwei Wochen waren großartig und wir hoffen auch im März so erfolgreich weiter zu machen.

Risikoaversion und Brexit-Ängste sind wieder gegenwärtig

Die Stimmung der Risikoaversion ist diese Woche an die Finanzmärkte zurück gekehrt. Da der Forex-Markt ein sehr wichtiger Bestandteil der Finanzmärkte ist, sind die Symptome verstärkt. Die “Risikowährungen”, wie zum Beispiel die Dollar-Rohstoffwährungen, geben nach, wobei die “sicheren” Währungen diesen Aufschwung genießen. Der US-Dollar ist zwar gegenüber den Dollar-Rohstoffwährungen angestiegen, jedoch hat er gegenüber dem japanischen Yen und dem schweizer Franken an Boden verloren, die die Hauptbegünstigten in solchen Zeiten sind.

Die Brexit-Ängste lasten auf dem Pfund und dem Euro

Die Brexit-Ängste lasten auf dem Pfund und dem Euro

Das sonderliche hier ist der Rückzug des Euros. Wie bereits dargelegt, ist der Euro zu einer Art von sicheren Währung geworden, da er sozusagen eine “Finanzierungswährung” ist. Das bedeutet, beim verstärkten Abverkauf von Aktien und Rohstoffen, erhalten die Investoren eine der Hauptwährungen – den Euro. Jedoch fiel der Euro zusammen mit den Risikowährungen diese Woche. Sicherlich fragen Sie sich warum? Es geschieht aufgrund der Brexit-Ängste. Der britische Pfund folgte letztens einem unerbittlichen Abwärtstrend und brach heute unter 1,40. Aber der Euro ist vor dem Brexit geschützt. Wenn Großbritannien aus der EU aussteigt, dann bedeutet das, dass es der Anfang vom Ende der EU ist, aufgrund der dadurch ausgelösten Kettenreaktion. Damals sagten viele, dass die griechische Krise der EU nicht schaden würde, selbst wenn Griechenland aussteigen hätte müssen. Und obwohl das wahr war, war die tatsächliche Gefahr der EU die britische Volksabstimmung ein paar Jahre später. Wie dem auch sei, zurück zum Thema Forex. Wir haben uns heute morgen dazu entschieden ein Kauf-Forex-Signal zu öffnen, da das Währungspaar EUR/USD letztens starken Wiederstand leistete und sich auf einem Level von 1,0970 bewegt. Gestern Abend öffneten wir ein etwas höheres Forex-Signal und haben den Take-Profit erreicht. Wir bedauern etwas, dass wir nicht agressiver mit dem Öffnen weiterer Forex-Signalen für das Währungspaar GBP/USD waren. Aber zu unserer Verteidigung, es wäre als ob wir politische Geschehen statt Währungen handeln würden.

Ein normaler Forex-Markt erhöht unsere Gewinne – Wochenanalyse 15. – 21. Februar 2016

Wir haben zwei intensive Februarwochen erlebt und erwarten diese Woche nicht anders zu verlaufen. Zum Glück stand uns dieses Chaos nicht bevor. Die Unbeständigkeit verringerte sich und die Kursbewegung war konsequenter, was dabei half die Ausführung unserer Forex-Signale zu verbessern. Wir schlossen die Woche mit einem Gewinn von 224 Pips ab. Die EU und Großbritannien verhandeln die Bedingungen einer EU-Mitgliedschaft und die Anmerkungen sind bisher positiv. Es gab auch positive Konjunkturdaten aus den USA, die hoffentlich die Finanzmärkte in den folgenden Wochen stabilisieren werden. Wir werden dieses Thema in diesem Wochenrückblick behandeln.

Die EU und Großbritannien stehen in Verhandlungen die EU-Mitgliedschaftsbedingungen zu bestimmen

Die EU und Großbritannien stehen in Verhandlungen die EU-Mitgliedschaftsbedingungen zu bestimmen

Forex-Signale

Okay, wir befinden uns am Ende der dritten Februarwoche. Die letzten zwei Wochen waren sehr schwierig was das Trading anbelangt, da es sehr starke Schwankungen gab und es zu einer irrationaler Kursbewegung kam. Mal ganz ehrlich, wie kann man handeln, wenn die Kursbewegung weder einer technischen noch einer fundamentalen Logik folgt? In dieser Woche war jedoch der Markt entspannter und die Bewegungen somit rationaler, wodurch sie leichter vorherzusagen sind. Das Währungspaar USD/JPY werden immernoch in einer irrationalen Weise gehandelt, aber wir halten uns davon fern und widmen uns anderen Währungspaaren, vor allem dem EUR/USD. Es gab zu diesem Paar sechs Forex-Signale – fünf davon waren Verkaufs-Forex-Signale, da die Rhetorik der EZB diese Woche etwas pessimistisch war.

Wir öffneten diese Woche 17 Forex-Signale, eine davon ist immer noch offen, drei haben den Stop Loss erreicht und die anderen 13 wurden mit Gewinn geschlossen. Wenn es in dieser Woche nicht zu einigen Überraschungen fundamentaler Ereignissen gekommen wäre, hätten wir nur ein Forex-Signal mit Verlust geschlossen. Am Donnerstag öffneten wir ein Verkaufs-Forex-Signal mit dem Währungspaar GBP/USD. Nach jedoch nur ein paar Minuten haben Vertreter der EU verkündet, dass es zu positiven Äußerungen bezüglich der Verhandlungen zwischen Großbritannien und der EU kam. Das schoss das Währungspaar GBP/USD etwa 80 Pips in die Höhe und daraufhin fingen unsere Signale an zu glühen. Am Freitag öffneten wir ein Kaufs-Forex-Signal mit dem Währungspaar NZD/USD, das sich in die richtige Richtung bewegte (Gewinn von etwa 10 Pips), aber US-Inflationsdaten waren überraschend gut, wodurch der Preis um mehr als 60 Pips fiel, so dass Forex-Signale Geschichte waren. Wir hatten dennoch eine ziemlich gute Woche mit einer Gewinn-/Verlustquote von 81:19 und einem Gewinn von 224 Pips.

Der Markt dieser Woche

Nach den letzten zwei verrückten Wochen, in denen es extreme Schwankungen gab, hatten wir endlich wieder eine normale Woche. Genauer genommen scheint es, dass sich der Markt seit letztem Donnerstagnachmittag etwas beruhigt hat, nachdem die japanische Zentralbank sich mit Banken, Kreditinstitutionen und Finanzorganisationen gut stellte. Ich weiß nicht, ob das nur ein Zufall war, aber es war ein Wendepunkt. Wie auch immer, die Schwankungen dieser Woche waren ziemlich normal und der Markt somit rationaler. Der Euro sank um etwa 200 Pips gegenüber dem US-Dollar – zum einen aufgrund der verbesserten Stimmung und zum anderen aufgrund der friedlichen Rhetorik der EZB-Mitglieder. Diese Woche gab es wieder Kommentare bezüglich Zinssenkungen, und am Freitag erwähnte Constancio, dass niemand weiß wie weit die EZB mit rückläufigen Raten gehen kann. Innerhalb der ersten zwei Tagen der Woche sank der Yen auf das Level des US-Dollars, was sich später änderte, und der Yen beendete somit die Woche mit nur 100 Pips über dem Tief der letzten Woche. Das zeigt uns, dass der Markt immer noch vorsichtig ist und wir noch nicht über den Berg sind.

Ein weiterer Höhepunkt dieser Woche waren die Verhandlungen zwischen der EU und Großbritannien, die in Brüssel stattfanden. Es gab Anmerkungen auf beiden Seiten, dass es zu einer Einigung kommen wird, jedoch werden die Gespräche über das Wochenende hinausführen. Laut einer Umfrage des britischen Fernsehsender ITV Anfang der Woche, war es klar, dass das britische Volk einen klaren Vorteil daran hat, in der EU zu bleiben. Dennoch hat der Pfund seit Montag nachgegeben. Diese Woche kam es zu harten Anmerkungen der US-Notenbank-Mitgliedern, und die positiven Inflationszahlen vom Freitag unterstützen etwas den USD. Aber es war nur von kurzer Dauer, da der Markt sich auf das umfassende Weltbild fokusiert. Die Rhetorik der Benzin produzierenden Länder, bezüglich der Benzinproduktion, nahm zu. Sie hatten sogar ein paar Versammlungen diese Woche, aber es kam noch zu keinem Entschluss. Einige der Länder schwörten darauf die Produktion nicht weiter zu erhöhen, jedoch ist die Produktion bereits auf dem höhsten Stand aller Zeiten – wie sagt man so schön: Sie fahren bereits bei voller Geschwindigkeit, aber schwören nicht zu schneller zu werden. Um den Benzinpreis zu beeinflussen, muss die Produktion gedrosselt werden. Da sich die Saudis weigern diesen zu drosseln, fielen die Preise wieder unter $ 30 pro Barrel.

Wirtschaftsdaten

Der Wirtschaftskalender begann am Montagmorgen mit entäuschenden Daten aus Japan. Die vierteljährlichen BIP-Zahlen zeigten, dass die japanische Wirtschaft letztes Quartal um 0,4 % zurück ging, während die Industrieproduktion und die an dritter Stelle stehende Industrieaktivität um jeweils 1,7 % und 0,63 % abnahm. Da die USA an diesem Nachmittag nicht präsent waren, gibt es keine Daten. Die Schlagzeile der britischen Inflationsdaten wurde wie erwartet am Dienstag preisgegeben, aber die Kerninflation verfehlte die Erwartungen um 0,1 % und brachte den Pfund zum fallen. Nur eine halbe Stunde später gab die deutsche und europäische Wirtschaftsstimmung gute Zahlen bekannt, die die Erwartungen übertroffen haben. Am Mittwochmorgen fiel Großbritanniens Arbeitslosenstatistik mehr als erwartet, was gut ist, jedoch blieb die Arbeitslosenrate unverändert bei 5,1 % statt den erwarteten 5 %. Die US-Produktionsinflation und Kerninflation haben die Erwartungen übertroffen – das war nur der erste Teil der Inflationsdaten. Die Arbeitslostenrate in Australien stieg am Donnerstagmorgen von 0,2 % auf 6,0 %. Am Nachmittag wurden die US-Arbeitslosenansprüche veröffentlicht, die unterhalb der Erwartungen lag, was uns zeigt, dass dieser Bereich stabil ist. Am Freitag stiegen Großbritanniens monatlichen Einzelhandelsumsätze um 2,3 %, aber der Pfund fiel trotzdem, da der Markt gezwungen war sich auf die Verhandlungen der EU und Großbritannien zu fokusieren. Und an diesem Nachmittag wurden die positiven Zahlen der US-Inflationsdaten veröffentlicht, die das gesamte Inflationsbild vervollständigen.

Paaranalyse

Der kanadische Dollar ist eng mit den Benzinpreisen verbunden. Seitdem die Benzinpreise mehr als ein Jahr gefallen sind, fiel auch der CAD, was zum Aufstieg des Währungspaares USD/CAD führte. Der Aufwärtstrend lässt nicht nach, jedoch wissen wir, dass die Preise nie einheitlich rauf oder runter gehen. Egal wie stark ein Trend ist, wird es immer Rückläufe geben. Wenn wir uns die wöchentlichen Charts anschauen, sehen wir, dass sich dieses Währungspaar momentan in einer Zurückverfolgungsphase befindet. Es sinkt bereits fünf aufeinanderfolgende Wochen, aber es scheint so als ob es zum Ende des Rücklaufes kommen würde, da der Preis soeben die Trendlinie und die 20MA erreicht hat, die dieses vorher unterstützt haben. Ein anderes Zeichen des möglichen kurzfristigen Umschwungs, ist die Stochastik, die soeben den überverkauften Bereich erreicht hat. Die technische Analyse veranschaulicht dieses, jedoch kann es sein, dass der langfristige Trend sich völlig wendet, wenn die OPEC-Länder entscheiden die Produktion zu kürzen.

Der Preis hat soeben die Trendlinie und 20MA erreicht

Der Preis hat soeben die Trendlinie und 20MA erreicht

Ähnlich zum CAD fiel ebenfalls der britische Pfund innerhalb der letzten Monate, aber aus völlig anderem Grund. Der britische Volksentscheid, bezüglich dem Verbleib in der EU, nähert sich und die Investoren verkaufen den GBP aus Angst eines möglichen Brexit. Das Währungspaar GBP/USD wird in den täglichen Charts, laut den Stachistikindikatoren, überverkauft und liegt bei etwa 300 Pips über dem vorherigen Tief. Das ist ein Zeichen, dass ein Tiefpunkt gegenwärtig ist, und dass ein möglicher Umschwung folgt. Die Stochastik und der RSI (Relative Strength Index) werden laut des monatlichen Charts zu teuer verkauft. Die Unterstützungslinie bei 1,4230 hielt bisher an, da der Preis nicht unter dem Tief des letzten Monats geschlossen hat, obwohl es dennoch einige Zeit etwas durchkam. Es scheint so, als ob es bald zu einem Umschwung kommen wird, was jedoch von den Verhandlungen zwischen der EU und Großbritannien abhängig ist.

Der Stochastikindikator wird zu teuer verkauft

Der Stochastikindikator wird zu teuer verkauft

Die Unterstützungslinie liegt bei 1,4230 wurde vom ersten Versuch abgehalten

Die Unterstützungslinie liegt bei 1,4230 wurde vom ersten Versuch abgehalten

Schlussfolgerung der Woche

Die dritte Woche dieses Monats ist vorüber und wir haben es momentan etwas besser. Der Markt hat sich diese Woche, nach zwei Wochen starker Schwankungen, die zu großen Marktbewegungen führten, beruhigt. Diese Woche hat sich der Markt normal verhalten, daher hat sich unsere Forex-Signal-Leistung stark verbessert. Wir schlossen diese Woche mit einen Gewinn von 224 Pips ab, jedoch besteht immer noch ein nervöser Eindruck im Markt, da das Währungspaar USD/JPY auf einen Rückgang hinweist. Wir hoffen, dass diese Eindrücke nächste Woche völlig verschwunden sind, damit wir unsere Leistung weiter verbessern können.


Eine großartige Woche, abgesehen vom kurzlebigen USD Squeeze – Wochenanalyse 16. – 22. November 2015

Der US-Dollar erlitt eine Short Squeeze aber kam gestärkt zurück

Oktober war ein guter Monat für uns und es scheint als folge der Novemeber dieser Einstellung. We erzielten einen 361 Pip Profit diese Woche uns stehen aktuell mit 789 Pip für diesen Monat da. Von den insgesamt 24 gesetzten Signalen in diesem Monat endeten nur drei mit Verlust. Also bleibt die Erfolgsquote dementsprechend groß. Diesen Monat entschieden wir uns für eine Strategie, die daraus besteht den USD nach Rückläufen zu kaufen, da der USD im Aufwärtstrend ist. Die FED FOMC Meeting Minutes vom Oktober Meeting sendeten den USD über 100 Pips hinunter, doch er erholte sich davon und EUR/USD beendete die Woche nahe dem Tief. Die Details werden in folge bearbeitet.


Forex Signale

Es war eine großartige Woche! Montag ging es gleich gut los, außer dem einen Verlust-Signal und endete mit einem netten Profit von 361 Pips. An diesem Tag öffneten wir ein Verkaufssignal für EUR/USD bei 1.0720 und schlossen es manuell bei 1.044. Doch hätten wir es weiter laufen lassen, würde es 49 extra Pips geben, da der anfängliche Take Profit Punkt am Dienstag erreicht wurde. Wir setzten vier weitere Signale an diesem Tag, von denen alle gewinnbringend endeten. Dienstag setzten wir vier Signale, alle positiv. Der Erfolg wiederholte sich am Mittwoch. Donnerstag war da etwas gemischter aufgrund des USD Short Squeeze, doch wir erreichten mit sieben Signalen guten Profit. Freitag war relativ still und wir setzten lediglich drei Signale – davon drei mit postiven Ende und einem USD/JPY Kaufsignal, das noch offen bleibt.


Wir verkauften EUR/AUD gegen die 20 MA.

Insgesamt gab es also 24 Signale von uns diese Woche und nur drei von ihnen endeten negativ – ergibt eine Erfolgsquote von 88/12. Da der USD sich in den letzten paar Wochen im Aufwärtstrend befindet, war unsere Trading-Strategie diese Woche das Verkaufen von Major Währungen gegen den USD nachdem sie einen Rücklauf machten am 30 Minuten- und 1 Stunden-Chart. Diese Strategie erwies sich als sehr profitabel und führte zu 72 Pips am Montag, 95 Pips am Dienstag, 118 Pips am Mittwoch, 36 Pips am Donnerstag und 40 Pips am Freitag. Wir hatten nur ein Langzeit-Signal diese Woche; wir verkauften EUR/AUD als der Preis die 20 MA in grau (darüber) erreichte. Das signalisierte, dass der Retrace vorbei war. Wir schlossen es manuell für 83 Pips, doch es erreichte den ursprünglichen Take Profit Punkt und hätte weitere 50 Pips eingebracht.


Der Markt diese Woche

Die dritte November-Woche war eine sehr gute Woche für uns da wir 346 Pips Profit machten. Das Trading war nicht so schwer mit der Fortsetzung des USD-Aufwärtstrends von letzter Woche. Das bedeutet, dass EUR/USD, GBP/USD, AUD/USD und NZD/USD langsam hinunter rutschten während USD/JPY und USD/CAD hinauf gingen. Dies blieb bis Donnerstag so, als die FED ihre Meeting Minutes von 27-28 Oktober Meeting veröffenlichte. An diesem Tag erlebte der USD einen Squeeze, was während starken Trends üblich ist, und verlor dann 100 Pips. Wenn eine Währung im Aufwärtstrend ist (wie jetzt) kaufen die Spekulanten bei Senkungen und schließen ihre Positionen nachdem sie etwas Profit gemacht haben. Sobald sie ihre Positionen schließen, sinkt die Währung und macht andere Trader ängstlich. Also schlossen noch mehr Trader ihre Positionen und verursachten einen Schneeballeffekt, der Short Squeezes formt, wie wir ihn beim USD Squeeze am Donnerstag erlebten.

Die FED FOMC Minutes spielten bei diesem Short Sqzeeue auch ihre Rolle. Die Protokolle zeigten, dass FED-Mitglieder glauben die globalne Risiken wurden verringert und die Situation sei nun besser nach der Volatilität Ende August und Anfang Septemeber. Doch diese Protokolle brachten dem Markt nichts Neues. Wir kannten die meisten der Kommentare der Protokolle und der Markt erwartete etwas hawkishes, wie z.B. eine eindeutige Entscheidung die Zinsen im Dezember zu erhöhen. Also lösten die Protokolle den USD Short Squeeze am Mittwoch aus, der bis Donnerstag weiterrollte. Wenn überhaupt, dann haben sie die Option für eine Dezember-Erhöhung offen gelassen… was nicht wirklich überzeugend ist. Außerdem waren einige Mitglieder auch beunruhigt, dass die Veränderung in der dovishen Sprache der letzten paar Wochen dem Markt ein Signal für eine Dezember-Erhöhung sendet. Immerhin, es ist warscheinlich, dass sie im Dezember agieren werden – aber nichts speziell hawkishes. Ein weiteres Ereigniss dieser Woche war die Rede von Draghi, die den Euro immer hinunter schickt. Er sagte, dass er alles nötige tun wird um die Infaltion zu erhöhen und dass die Eurozone-Wirtschaft mehr Hilfe braucht. Das bedeutet, dass sie definitiv die Finanzierung des QE-Programm im Dezember erhöhen werden.


Wirtschaftsdaten

Montag in der Früh zeigten die Japanischen BIP-Daten eine größere Kontraktion der Wirtschaft als erwartet. Die Zahlen waren mit -0,1% prognostiziert, aber veröffentlichten ein -0,2% für das Quartal. Wenigstens wurde das letzte Quartal nach oben verbessert, von -0,4% auf -0,3%. Die Kanadischen monatlichen Fertigungsverkäufe waren auch negativ, fielen um 1,5%.

Am Dienstag ging alles um Inflation. Der britische Core Consumer Price Index CPI y/y stieg um 1,1% gegenüber den erwarteten 1,0% und die US Monthly CPI blieben unverändert bei 0,2%, was den Markt erleichterte. Die Deutsche ZEW Wirtschaftsstimmung übertraf die Erwartungen als es mit 28.3 veröffenlicht wurde. Am Mittwoch sanken die US Housing Starts zum Vormonat, aber die Baugenehmigungen stiegen. Die FED FOMC Meeting Minutes wurden am Abend dieses Tages veröffenlicht und waren nicht so hawkish wie erwartet. Am Donnerstag fielen die britischen m/m Retail Sales um 0,6% und sendeten den Pound 50 Pips hinab. Die US-Arbeitslosenansprüche blieben beim 270 Tsd. Level, was komfortabel ist. Doch die Überraschung kam beim Philly FED Manufacturing Index, der auf 1.9 sprang von -4.5 letzten Monat. Am Freitag kam dann die Rede von EZB-Chef Draghi, die wie üblich den Euro weitere 60 Pips tiefer brachte. Die Kanadischen Retail Sales fielen um 0,5%, aber die Inflation stieg um 0,3%.

Paar-Analyse

Es ist schon lange her, dass wir eine Analyse für EUR/AUD machten, also ist es längst überfällig. Dieses Paar gab uns einen netten Profit von 83 Pips durch ein Langzeit-Verkaufsignal. Dieses Paar war im Abwärtstrend seit August, wie wir am Tageschart sehen können. Die 20 MA in grau waren eine starke Resistance nachdem der Preis unter ihn brach. Im Moment sind wir genau über die 200 Smooth MA in Pink. Der Wochenchart zeigt, dass dieser Abwärtstrend bald an Dampf verlieren könnte, weil die Stochastic die überverkauften Bereiche erreicht hat und der Preis die 50, 100 und 200 MAs erreichte, die zuvor Resistance gaben und deshlab jetzt zu Support werden sollten. Doch der Monatschart zeichnet da ein anderes Bild. Wenn Sie den Monatschart von EUR/AUD in Ihrer Plattform öffnen, sehen Sie, dass es gerade eben einen Abwärtstrend startete… und sowohl die Stochastic als auch die RSI zeigen hinunter nachdem sie beide überkaufte Levels in den letzten zwei Monaten erreichten. Es bleibt also abzuwarten welchem Zeitfenster der Preis gehorchen wird. Es ist wahrscheinlich, dass wir einen Retrace im Wochenchart sehen sollten für einige Wochen und dann der Abwärtstrend wieder weitergehen sollte im Monatschart.

Die 20 MA gaben starke Resistance.


Der Abwärtstrend sollte vorbei sein, da die Moving Averages eine Konfluenz erreichten.


GBP/USD ging in den letzten Wochen langsam hinauf, nach dem dovish BOE Statement, ein Surz, und erreichte die 100 Simple und Smooth MAs am Tageschart. Es erreichte die 50 MA in gelb, die bei ca. 1.53 Level kamen, doch scheiterte daran über dieses Level zu brechen. Die Stochastic erreichten jetzt die überkauften Bereiche, also sollte dieses Paar auch hinunter wechseln nächste Woche. Es hatte einen bärigen Tag am Freitag, also ist das ein Signal für ein Reverse des Trends der letzten zwei Wochen. Am Wochenchart befindet sich das Paar in einem Abwärtstrend-Wirbel. Der Preis stach zwei mal die Oberlinie des Trends und befindet sich nun inmitten des Kanals. Nach einigen Zugewinnen letzte Woche, scheint die Candle dieser Woche als Doji zu schließen, was darauf hindeutet, dass ein Reverse folgen wird und möglicherweise werden wir den Preis sich hinunter bewegen sehen kommende Woche, besonders nach der Schwäche 1.53 zu brechen.

Die 50 MA hielten den Preis davon ab weiter hinauf zu gehen.


Der Preis bewegt sich innerhalb eines Abwärts-Kanals.


Die Woche zusammengefasst

Der US-Dollar ist seit einigen Wochen in einem Aufwärtstrend und setzte damit auch diese Woche fort. EUR/USD durchbrach deutlich das 1.07 Support Level und erreichte Tiefen von 1.0616 am Mittowoch. Als wir uns die Stärke des USD ansahen, entschieden wir uns für unsere Strategie die Major Währungen gegen des USD bei Retraces zu verkaufen. Dies bewies sich als sehr effizient und wir beendeten die Woche mit 361 Pips Profit. Mit 317 Pips in der ersten Woche und 111 Pips in der zweiten Woche stehen wir nun bei 789 Pips insgesamt für den Monat November. Kommende Woche geben wir wieder unser Bestes um die 1000 Pips-Marke zu durchbrechen!