Was steht heute auf der Trumpagenda?

Wir wissen, dass sich der Wirtschaftskalender seit ein paar Monaten verändert hat. Jetzt müssen wir auch noch die politischen Ereignisse und Aussagen miteinbeziehen. Das Problem ist, dass man nie genau weiß, was als nächstes kommt. Weiß irgendjemand was Trump im Schilde führt?

Ein kleiner Hoffnungsschimmer bietet immerhn die offizielle Agenda Trumps, so dass wir uns zumindest während der Zeit, in der er live ist, schützen können.

10:30 (EST) Tägliches Intelligence Briefing

12:30 Mittagessen mit dem Vizeprädsidenten

13:35 Treffen mit Staatssekretär Tillerson

15:00 Treffen mit der Federal Communications Commission Pai

16:00 Treffen des nationalen Wirtschaftsrats

17:00 Treffen mit dem Sekretär des Ministeriums für Kriegsveteranen

18:30 Abendessen mit OMB-Direktor, Mulvaney (ist das ein echter Name?) und HSS-Sekretär, Price.

Seid also während dieser Zeit vorsichtig oder besser gesagt, seid immer vorsichtig!

Auf was warten wir, Herr Markt?

Die Charts der Hauptforexpaare sehen heute festgefroren aus. Die Handelsspanne war tatsächlich sehr eng und der USD/JPY war noch das wildeste Paar von allen, mit einer Bewegung von sage und schreibe…20 Pips den gesamten Morgen hinweg.

Es scheint weiterhin Nachfrage nach dem Buck zu geben, da der Retrace vorüber zu sein scheint, auch wenn er sehr klein war. Der vorwiegende Teil der gestrigen Gewinne bleiben für EUR/USD und USD/JPY weiterhin unbedrohlich, wohingegen USD immer noch gegenüber den Rohstoffwährungen und GBP weiter fortschreitet.

Nichtsdestotrotz wirkt der Markt zu müde und zu gelangweilt, um momentan eine Seite einzunehmen. Eigentlich würde ich sagen, dass es daran liegt, dass die Forextrader wahrscheinlich von dem Traden der ganzen Woche so erschöpft sind, aber wir wissen, dass das nicht stimmt. Kein Forextrader ist jemals zu müde, um ein paar Pips zu machen.

Ich denke, der Grund dafür ist die FED. Einige FED Mitglieder werden heute Nachmittag eine Rede halten, einschließlich Janet Yellen und ich denke, dass das die Ursache für den ruhigen Morgen ist. In Kürze wird der britische PMI-Index zu Dienstleistungen veröffentlicht, so dass wir auch die GBP Paare ebenfalls weiterhin im Auge behalten werden.

Politik schlägt die Wirtschaft

Vor kurzem haben wire in Forexsignal für EUR/USD geöffnet. Wir hatten dieses Forexpaar verkauft, als der Preis 20 Pips niedriger war. Es hatte Probleme, auf der 30-Minuten Chart unter den 100 SMA zu brechen und die technischen Indikatoren waren unten auf der Trading Plattform beide überverkauft, was bedeutete, dass der Retrace oben vorüber war.

Außerdem hatten die Einzelhandelsverkäufe der Eurozone die Erwartungen verfehlt. Sie gingen im Februar um 0.1% zurück und auch die Zahlen vom Vormonat wurden auf -0.5% nach unten korrigiert. Das ist ein fürchterlicher Einzelhandelsbericht aus der EU, – aber ratet mal was? Die Europaare sind alle nun um 20 Pips höher.


Die technische Analyse schreit nach Verkaufen

Das ist keine Bewegung des Dollars, weil der Buck gegenüber den meisten Forexhauptwährungspaare höher ist, so dass das alles am Euro liegt.. Es gibt nur einen einzigen Grund dafür, – Politik.

Der französische Präsidentschaftskandidat, Macron, hat Le Penn nach langer Zeit erstmals in den Umfragen geschlagen. Für diejenigen die es nicht wissen, – Macron und Fillon sind die zwei Präsidentschaftskandidaten, die die EU befürworten und die Le Penn in der ersten Runde nachhinkten.

In der zweiten Runde haben die Umfragen gezeigt, dass jeder der beiden EU-Befürworter (wer immer die erste Runde überstehen wird) Le Penn schlagen würde, – die Besorgnis bleibt dennoch. Jetzt zeigt die Odoxa Umfrage, dass Macron beide Kandidaten in der ersten Runde schlägt.

Das ist es, worauf die Forextrader gewartet haben und schon war es das mit EUR/USD. Das Level von 1.0540-50 liefert Unterstützung und der 100 SMA (rot) auf der Stundenchart ist steckt seinen Fuß in den Boden und daher ist das soweit gut für uns. Hoffentlich war dieser kleine Sprung das einzige Arsenal, das die EUR/USD-Käufer in petto hatten.

Inflation der Eurozone weiterhin auf dem Vormarsch

Nach Veröffentlichung des britischen Bauberichts folgte sogleich ein weiterer Bericht aus Europa. Dieses Mal war es der Inflationsbericht der Eurozone.

Ein weiterer Inflationsbericht vom Binnenmarkt und ein weiterer Anstieg. Der Jahres-VPI (Verbraucherpreisindex) stieg auf 2.0%, während er im Vormat noch bei 1.8% gelegen hatte. Der PPI (Erzeugerpreisindex) lag mit 2 Punkten über den Erwartungen und die Zahlen vom Vormonat wurden ebenfalls nach oben korrigiert.

Der einzige Haken in diesem Bericht war die Kerninflationsrate . Sie blieb weiterhin bei jährlich 0.9%, was zwar nicht schlecht ist, aber dennoch ist sie unverändert.

Verbraucher,-und Erzeugerpreise schießen in den Himmel, aber die Kerninflationsrate bleibt konstant

Da sich die Kernininflationsrate in den vergangen sechs Monaten nur einen Tick verändert und diesen Monat gleich geblieben ist, verschafft dies der EZB (Europäische Zentralbank) etwas Verschnaufpause.

Die Verbraucher,-und Erzeugerpreise sind während dieser Zeit buchstäblich angestiegen und obwohl das vorwiegend von den Energiepreisen rührt, setzt dies die EZB weiterhin unter Druck. Doch wenn die Kerninflationsrate weiterhin in diesem Bereich bleiben sollte, könnte es sich die EZB leisten, die momentanen negativen Zinsraten weiterhin zu belassen und ihre lockere Geldpolitik fortzusetzen.

Die Euro-Bullen blieben von diesem Bericht unbeeindruckt. EUR/USD steckt im Bereich von 1.0530-40 fest und der momentanen Preisbewegung nach zu urteilen, bevorzuge ich die Unterseite, so dass es meiner Meinung nach keine gute Idee wäre, auf diesen Levels oder bei 1.05 ein Kaufsignal zu öffnen, nicht einmal für minimale Gewinne. Wir finden uns in letzter Zeit häufig hier unten, so dass es irgendwann loslassen muss und jetzt scheint der richtige Zeitpunkt dafür zu sein.

Es wurde aber auch Zeit

Ich habe mir vorher die Charts auf meiner Forexplattform angeschaut und habe gerade das Gefühl, dass der Markt in einer guten Stimmung für etwas Trading ist.

Gestern war es recht träge und der Forexmarkt schien wirklich unentschieden. I denke, die Forextraders hatten irgendwie Angst davor, eine Richtung einzuschlagen und länger dabei zu bleiben.

Aber gestern Abend haben sich die Nerven beruhigt und plötzlich wussten alle, in welche Richtung sie gehen wollten. Es war die Long-Position für USD, wie man sehr klar bei USD/JPY sehen kann. Dieses Forexpaar liegt rund 200 pips über dem gestrigen Tief.

Ich bereue es, dass wir letzte Nacht keine Long-Term-Kaufsignal bei 11.60s geöffnet haben. Dieser Bereich hatte vor rund 4 Wochen Unterstützung geboten, wie wir es kürzlich erwähnt hatten. Schade, dass wir gezögert hatten. Ich hoffe jedoch, dass einige unter Euch diese Chance genutzt haben.

Wenigstens hat unser EUR/USD-Forexsignal endlich sein Profit-Target erreicht. Es hatte einige Male den Stop-Loss um nur 1 einzigen Pip verfehlt und daher ist es gut, dass es endlch in unsere Richtung ging. Ein guter Start in den Frühling.

Was stand heute Morgen auf dem Wirtschaftskalender?

Der Wirtschaftkalender ist hauptsächlich in grün, d.h. die Wirtschaftszahlen besser sind als von den Ökonomen erwartet.

Die wichtigsten wirtschaftlichen Daten bisher war der australische BIP-Bericht für das 4.Quartal. In den frühen Morgenstunden kam der Bericht überraschend stark, – es stieg in Q4 von 2016 von -0.5 % auf 1.1%. Das ist ein gewaltiger Sprung und bringt die australische Wirtschaft somit für das Jahresende 2016 wieder auf den richtigen Weg.

Die restlichen Wirtschaftszahlen von heute sind vorwiegend im Bezug auf die Produktion. Diese Art von Umfragen werden für jedes Land/Wirtschaft individuell gemacht, aber es scheint als wäre die Veröffentlichung koordiniert.

Der PMI-Index für das verarbeitende Gewerbe für China, Italien, Schweiz und Deutschland zeigt, dass dieser Sektor ausweitet und zunimmt, besonders in Europa, weil das verarbeitende Gewerbe in China mit 51.7 nicht mehr weit von der Stagnation ist.

Nur Spanien und Großbritannien waren enttäuschend. Sie haben die Erwartungen verfehlt, sind aber im verarbeitenden Gewerbe immer noch in einer sehr guten Verfassung, weil der PMI-Index für beide Länder fast bei 55 Punkten liegt.

Ich füge diesem Artikel keine Chart bei, weil die Auswirkungen auf den Forexmarkt völlig verstummt sind. Wir werden diese Zahlen jedoch weiterhin im Auge behalten, weil der Markt früher oder später ihr Trading wieder mehr von der Wirtschaft und weniger von der Politik abhängig machen wird.

Wieder in Bewegung

Die Tokio-Handelssitzung war heute ziemlich ruhig. Das ist nicht überraschend, weil es in der Nacht für gewöhnlich immer ruhig ist, aber der Forexmarkt beginnt endlich ein paar Lebenszeichen zu zeigen.

EUR/USD in der Nacht im Schneckentempo nach oben gekrochen, um einen kleinen Rückgang zu formen, aber in den letzten paar Stunden sind die Dinge etwas aufgeschüttelt worden.

Der 50 SMA auf der Stundenforexchart bleibt weiterhin ein Hindernis, weil dieses Forexpaar es nicht geschafft hat, es unterhalb zu durchbrechen. Der stochastische Indikator ist seit einigen Stunden überverkauft, aber geht jetzt nach unten, so dass dies ein gutes Zeichen für unser Forexsignal ist.

Übrigens ist dieses Forexpaar letzte Nacht auf 1.0568 gesunken, – doch das reichte nicht für unser Signal und wir haben die Gewinnmitnahme um nur einen einzigen pip verfehlt.

Wir haben außerdem unser EUR/CHF Signal manuell mit einem Profit von 20 pip geschlossen. Jetzt fängt dieses Paar ebenfalls an, sich zu bewegen und präsentiert uns mit einer weiteren Kaufgelegenheit. Aber ich glaube, ich warte noch bis der Preis weitere 15-20 pips fällt und 1.0630s, das Tief der vergangenen Woche, erreicht.

EUR/CHF – gehen wir wieder auf die Long-Position?

In unserem vorherigen Marktupdate hatten wir unser EUR/CHF-Signal angesprochen, das wir letzte Nacht geschlossen hatten. Wir hatten dieses Forexsignal vor ungefähr einer Woche geöffnet, aber wir wussten, dass dieses Paar sich gerne seine Zeit nimmt.

EUR/CHF ist wie eine Schildkröte: man kann leicht erkennen, in welche Richtung es geht, aber es braucht Nerven aus Eisen und Geduld, auf den richtigen Eintrittspreis und dann wieder auf den richtigen Ausstiegspreis zu warten.

Das ist es, was es gerade macht. Es nähert sicht der unteren Spanne, aber es dauert ewig. 1.30 wäre der ideale Punkt, um ein Kaufsignal zu öffnen, aber momentan liegen wir immer noch 20 pips höher.

Wir könnten dieses Forexpaar auch jetzt kaufen, aber der stochastische Indikator und die RSI Indikatoren auf der H1 Chart gehen nach unten, so dass wir wahrscheinlich bald die 30er zu sehen bekommen.


Es ist noch ausreichend Platz auf der Unterseite.

Wir müssen bei diesem Paar sehr vorsichtig mit Long-Positionen sein, weil 1.0630 nicht aus Stahl aus und nach Wochen der Konsolidierung bei diesen Levels, könnten wir ebenso einen Bruch auf der Unterseite sehen.

Aber dieser Bruch wird nur einmal passieren (falls er passiert) und bis dahin könnten wir 10 erfolgreiche Kaufsignale haben. Die potentiellen Gewinne sind so viel größer als die potentiellen Verluste, so dass es sich nicht lohnt, sich zurückzuhalten.

Es ist mehr oder weniger wie Liebe. Es ist immer klüger, diesen Schritt zu machen, auch wenn man weiß, dass man letztendlich extrem verletzt werden könnte. Denn sollte es funktionieren, dann war es das Risiko wert.

Vielleicht schreibe ich jetzt Liebeslieder, weil ich mich da selbst reinmanövriert habe und vielleicht werde ich eine neue Karriere als Leonard Cohen anstreben. Aber Ihr solltet weiterhin ein Auge auf dieses Paar und dieses Level werfen, um keine Chance zu verpassen, auch wenn wir das vielleicht tun.

EUR/CHF ? Berg,- und Talfahrt

EUR/CHF ist in letzter Zeit eine harte Nuß. Vor einem Monat sank es unter 1.07 und hat es seither nicht geschafft, sich von diesem Level wegzubewegen.

Jedes Mal, wenn wir bei rund 1.0680 ankommen, mischen sich die Verkäufer ein und es geht nach unten. Dieses Level war die Grundlinie eines sehr starken Unterstützungsbereichs, das bei rund 1.0720 begann und sich bis zu 1.0680 erstreckte.

Jetzt ist es natürlich zu einem Widerstand geworden, aber unser Problem ist, dass unser EUR/CHF Signal sich nicht dem TP-Target nähert.

Einige gleitende Durchschnitte nähern sich von oben und machen den Käufern das Leben schwieriger. Der 200 SMA auf der Tageschart und der 100 SMA auf der H4 Chart stehen respektive über 5 und 15 pips und wenn dieses Forexpaar hochsteigen sollte, müsste es zuerst diese zwei Hindernisse überwinden.

Unser Forexsignal bleibt offen, während der Preis hoch,-und runtergeht, aber falls wir 10 pips Profit bekommen sollten, dann sollten wir dieses Signal schließen und nach einem künftigen besseren Einstiegspreis suchen.

Wo sind diese Orders?

Heute ist Montag und wir haben uns seit einer Woche nicht mehr die Unterstützungs,-und Widerstandslevels in den Hauptwährungspaaren angeschaut. Als erstes wollen wir einen Blick auf EUR/USD werfen, da wir hier vor kurzem ein Forexsignal geöffnet haben.

EUR/USD

Widerstand – Wie wir bereits in einem unserer vorherigen Updates erwähnt haben, ist das naheliegendste Widerstandslevel bei 1.06, aber 10 pips darunter findet sich der 100 SMA auf der Stundenforexchart. Genau über unseren Köpfen liegt also ein Widerstandsbereich von 10 pips.

Der 200 SMA liegt mit 15-20 pips höher bei 1.0615-20, welcher das Freitagshoch war. Das ist das zweite Widerstandslevel und ich denke, dass es ziemlich stark sein wird.

1.0640-50 ist ein weiteres Widerstandslevel, aber ein mildes, so dass das nächste Widerstandslevel bei 1.0670 liegt, wo wir den 200 SMA auf der H4 Chart finden. Denn höher als bis zum ultimativen Widerstand bei 1.07, gehen wir jetzt nicht.


Zumindest haben wir ein paar MAs, die uns auf der Oberseite schützen.

Unterstützung – 1.0550-60 ist das erste Unterstützungslevel und der 100 SMA auf der Stundenchart liegt genau dort, was es zu einem noch wichtigerem Level macht. Übrigens, wenn wir dort unten ankommen sollten, wäre das mehr als ausreichend für unser Signal in diesem Forexpaar das Take-Profit zu erreichen.

1.0520 ist ebenfalls eine Art von Unterstützung, aber die echte Unterstützung liegt bei 1.05, paar Pips weniger oder mehr. Darunter haben wir das Tief von 2015 bei 1.0450-60, aber wir sind momentan noch weit davon entfernt. Lasst uns lieber einen Schritt nach dem anderen machen.