Heutzutage ist jeder Grund gut genug, den Buck zu verkaufen

Der USD ist unter massivem Druck und nichts scheint die USD Bullen aufzumuntern. Als Donald Trump zum Präsidnent gewählt wurde, fokusierten sich alle auf die Konjunkturmaßnahme. Deshalb hat der Buck in den letzten zwei Monaten von 2016 eine Rally erlebt.

Als Trump dann aber wirklich Präsident wurde, lenkte Trump die Aufmerksamkeit des Marktes vom Konjunkturprogramm auf das, was alle vor den Wahlen gedacht hatten. Vor den Wahlen herrschte der allgemeine Konsens auf dem Markt, dass Trump ein Schlamassel wäre und die Wirtschaft ebenfalls vermassseln würde.

Es ist erste eine Woche vergangen und er hat die Märkte schon davon überzeugt, dass es chaotisch sein wird. Daher stösst der Markt den Buck bei jeder möglichen Gelegenheit ab.

Letzte Nacht haben uns die australischen Baugenehmigungen und die Handelsbilanz ein gutes Beispiel dafür geliefert. Nie zuvor habe ich gesehen, dass sich die AUD Paare bei solchen Zahlen bewegt haben, aber letzte Nacht sprang AUD/USD tatsächlich fast 100 pips auf Grund einer falschen Voraussage.

Die Baugenehmigungen lagen nur geringfügig über den Erwartungen, aber mit -1.2%, war das immer noch eine negative Zahl. Dennoch ging der Aussie in die Höhe und zog den Kiwi mit sich nach oben.

Ich hatte gedacht, dass das für China, angesichts der engen Beziehungen zwischen diesen zwei Dollarwährungen und der chinesischen Wirtschaft, gute Nachrichten seien. Aber nein, es war einfach nur eine mittelmäßige Zahl, die die zwei Hauptwährungen nach oben geschickt hatte.

Es zeigt jedoch, dass der Markt nicht mehr in den Buck verliebt ist. Daher müssen wir unsere künftigen Einstiege für unsere Forexsignale und Forextrades sorgfältig auswählen.

EZB erkennt endlich die Inflation an

Innerhalb weniger als einem Jahr, ist die Inflation von gefährlichen Levels auf der Unterseite auf einige wichtige Levels auf der Oberseite hochgeschossen. Vor einem Jahr waren die meisten Hauptwährungen noch unmittelbar von einer Deflation bedroht, wohingegen die Inflation derzeit das 2%-ige Long-Term-Target der meisten Zentralbanken bedroht.

Letzte Woche versuchte die EZB (Europäische Zentralbank) noch den jüngsten Anstieg der Inflation zu ignorieren. Aber jetzt scheint es, als könnten sie dies nicht länger ignorieren.

Gerade erst wurde der europäische EPI-Bericht (Erzeugerpreisindex) veröffentlicht und er war wirklich beeindruckend. Die monatlichen Zahlen stiegen von 0.3% im Vormonat auf 0.7%, die EU-Erzeugerinflation für 28 Länder stieg sogar noch höher auf 0.8% und die Jahreszahlen gingen von vormals 1.1% auf 1.6% hoch.


Wir nähern uns ziemlich schnell dem Ziel von 2%

Obwohl die Energiepreise am meisten zur Inflation beigetragen haben, ist der Bericht langfristig dennoch auch für den Euro ziemlich positiv.

Der Euro verspürt nach diesem Bericht momentan keine Liebe, aber EZB Präsident, Draghi, wir gleich live sprechen. Falls wir positives zur Inflation hören sollten, dann rechne ich damit, dass EUR/USD in den kommenden Handelssitzungen die 1.10 erreichen wird. Achtet also auf ihn, Leute!

Die BoE ignoriert die Inflation ebenfalls ? überrascht das jemanden?

Es scheint, als hätte die BoE (Bank von England) die EZB in dem Spiel, die Inflation zu ignorieren, geschlagen. Der Inflationsbericht der BoE und die Entscheidung zu den Zinsraten wurden vor einigen Minuten veröffentlicht und in keinem dieser Dokumente gab es auch nur ein Wort zur Inflation.

Die BoE hätte diesbezüglich nicht mehr ausrichten können, da sie sich auf Grund des ganzen Tohuwabohu mit dem Brexit in einer äußerst schwierigen Position befinden. In der Tat sind die großen Zentralbanken wie die FED, BoE und EZB von der Politik momentan in die Ecke gedrängt worden und daher kann man sich zur Zeit nicht viel von ihnen erwarten.

Dennoch, – der Inflationsbericht war dovisher als man angenommen hatte. Ich hatte zumindest mit einem oder zwei Andeutungen gerechnet, aber es kam nichts. In dem Bericht hatten sie nicht mehr preisgegeben, als dass sie die Absicht hätten, die Inflation über das 2% Ziel hinausschießen zu lassen.

Aber das ist sogar noch dovisher, weil es bedeutet, dass sie die Zinsraten selbst dann nicht erhöhen werden, wenn der VPI (Verbraucherpreisindex) über dieses Ziel hinaus steigen sollte.

Die GBP Paare sind jetzt daher um rund 100 pips niedriger. GBP/USD bedroht auf der H1 Forexchart den grünen 100 SMA, jedoch ist der Handel mit diesem Forexpaar momentan am gefährlichsten. Wir lassen daher jetzt mit Short-Term-Forexsignalen die Finger davon.

Einer der merkwürdigsten Monate liegt endlich hinter uns

Der Januar ist endlich vorbei und ich freue mich darüber. Ich werde diesen Monat nicht vermissen, weil er einer der schwierigsten Monaten seit langem war.

Vorausgegangen waren zwei Monate starker Gebote für den USD, nachdem Donald Trump die US-Wahlen gewonnen hatte. Sobald jedoch das neue Jahr begonnen hatte, konnten wir sehen, wie sich die Dinge langsam veränderten. Der Markt war bezüglich des Bucks nicht mehr so zuversichtlich.

In der ersten Woche hatten wir Verluste, gefolgt von drei sehr guten Wochen, in denen wir einen ziemlich guten Profit für uns verbuchen konnten.

Aber Trump versuchte uns das alles zu ruinieren und ich hatte das bereits seit dem Moment kommen sehen, in dem er zum ersten Mal sein Amt angetreten hatte. Die USD Bullen hatten ihn bis vor einem Monat noch gelobt, jetzt aber verdammen sie ihn.

Es scheint, als hätte er einen Krieg zur Währungsabwertung begonnen und der USD leidet darunter. Ich denke, das größte Problem für uns und den restlichen Forexmarkt ist die Art und Weise wie alles geschehen ist. Trumps Entscheidungen waren querbeet und dementsprechend ist es der Markt ebenfalls.

Es war ein wirklich schwieriger Monat für Forextrading, doch trotz der Rückschläge der letzten paar Tage, haben wir einen weiteren erfolgreichen, wenn auch nicht großartigen Monat abgeschlossen. Jetzt gehts los in den Februar!

Wie sieht es mit unserem EUR/GBP Signal aus?

Die GBP-Käufer haben eine schöne Zeit, nachdem der britische Einkaufsmanagerindex für die Industrie keine Panik ausgelöst konnte. Die Zahlen sind gegenüber dem Vormonat zwar um 2 Punkte gefallen, aber dennoch bleibt dieser Sektor der britischen Wirtschaft weiterhin positiv.

In der Tat ist es der Traum eines jeden entwickelten Landes 55.9 Punkte im Industriesektor zu haben. Das ist gut für die britische Wirtschaft und zeigt zudem, dass der britische Verbrauch weiterhin robust und von der Ungewissheit des Brexit unbeeinträchtigt bleibt. Die GBP-Verkäufer waren erleichtert, dass es nicht schlimmer war.

Jedoch ist das für unser Forexsignal nicht gut, weil wir den Euro gegenüber dem britischen Pfund gekauft hatten. Der Preis dieses Forexpaar liegt jetzt gerade 20 pips unter dem Einstiegspreis.

Hoffentlich geht der Aufwärtstrend bald weiter.

Das vorherige Unterstützungslevel bei 1.08 ist jetzt zum Widerstand geworden und dient seit gestern Abend als starker Widerstand. Das ist für unser EUR/GBP Signal ebenfalls nicht gut, weil wir wollen, dass der Euro hochgeht und der GBP fällt.

Heute Morgen haben sie jedoch genau das Gegenteil getan, aber das gute ist, dass es jetzt aufgehört hat. EUR/GBP fällt nicht mehr und die letzte stündliche Kerze hat als Doji geschlossen, was gemäß der Forexlehrbücher ein Trendumkehrungsmuster ist.

Zudem kann man auf der oben stehenden H1 Forexchart sehen, dass dieses Paar auf der H4 Chart und ganz besonders auf der H1 EUR/GBP Chart, überverkauft ist, weil sowohl der stochastische Indikator als auch die RSI Indikatore überverkauft sind.


Außerdem geht der Trend in den letzten vier Tagen nach oben und daher befinden wir uns auf jetzt wieder auf der guten Seite, stimmts?

Der wichtigste Indikator ist für mich jedoch, ist der 100 gleitende Durchschnitt (100 SMA) in grün, der bereits zuvor Widerstand geboten hatte. Das ist momentan der tröstlichste technische Indikator im Bezug auf dieses Signal.

Insgesamt gibt es mehr Indikatoren, die nach oben zeigen als Indikatoren, die nach unten zeigen. Der Forexmarkt kümmert sich jedoch nicht immer um diese Indikatoren und hoffentlich sehen die anderen Forextrader das, was wir auch sehen und steigen im Long-Term ein und kehren den Preis bald wieder um.

Kampf zwischen Wirtschaftsdaten und Politik

Seit einigen Wochen beherrscht die Politik die Finanzmärkte, vor allem seit Trump vor 10 Tagen sein Amt angetreten ist. Aber die Forextrader, die auf die Wirtschaftsdaten vertrauen, beginnen jetzt zurückzuschlagen.

Der amerikanische ADP-Arbeitsmarktbericht, der vor kurzem veröffentlicht wurde, scheint zu Gunsten der Datentrader zu sein. Es war eine respektable Zahl, mit fast 100.000 Arbeitsstellen mehr als es die Analysten prognostiziert hatten.

Alle Hauptwährungen fielen sofort gegenüber dem USD ab. EUR/USD ist jetzt um 60 pips niedriger, während USD/JPY wieder über dem Level von 113.50 ist.

Die einzige Hauptwährung, die immer noch stur ist, ist das britische Pfund. Statt ein paar Pips zu verlieren, sprang GBP/USD nach der Veröffentlichung der Zahlen um 50 pips. Das setzte unserem EUR/GBP Signal ein Ende. Der 100 SMA auf der H1 Forexchart konnte nichts dagegen tun.

Das Signal ist jetzt Geschichte, aber wenigstens versuchen die Datentrader wieder Kontrolle zu erlangen. Ich hoffe, dass sie es schaffen, damit wir einen Break erreichen können. Ich bin mir dessen jedoch nicht sicher, weil Donald vor dem Computerbildschirm sitzt und auf den richtigen Moment wartet, den Forexmarkt erneut zu schockieren. Schwere Zeiten, Leute!

Lebe wohl, Liebe – EUR/CHF

Gestern hat EUR/CHF für uns eine fatale Bewegung gemacht, als es endlich das niedrigste Unterstützungslevel dieses Unterstützungsbündels bei 1.0670-80 durchbrach. Es rutschte am Abend noch weiter ab, durchbrach 1.0650s und löste unser Stop-Loss bei 1.0639 aus.

Dieses großartige Unterstützungbündel zwischen 1.9720s und 1.0870-80 ist endlich weg. Uns hat eine lange Geschichte verbunden, – unzählige Male hatten wir Kaufforexsignale gegenüber diesem Untersützungsbündel geöffnet und daher fühlt es sich an, als wären wir geschieden worden.

Es war nicht das beste Forexsignal für ein Long-Term Forexsignal, weil die Sprünge von der Unterstützng im Vergleich zu den anderen Paaren nur minimal waren. Doch die Short-Term Signale haben uns dafür entschädigt.

Es stimmt, dass wir ein paar Signale verloren haben, soweit ich mich erinnere insgesamt drei. Die letzten zwei waren in den vergangen paar Tagen, als dieses Paar innerhalb des größeren Untersützungsbündels immer wieder abrutschte und die kleinen Unterstützungen durchbrach.

Es ist unvermeidlich, in den letzten paar Tagen des Range-Tradings ein paar Schläge einzustecken. Ein bestimmtes Level hält nicht für ewig und daher, muss man, nachdem man ein paar Signale gegenüber diesem Level gewonnen hat, auf ein oder zwei Signale verzichten, wenn die Unterstützung bricht.


Bei einem Neuversuch verkaufen?

Man könnte einwenden, dass ein guter Forextrader dies dadurch vermeiden könnte, dass er extra vorsichtig ist, aber andererseits würden einem dann aber ein paar recht gute Gelegenheiten entgehen, wenn man an einem bestimmten Punkt nicht auf den Auslöser drücken würde. Daher sind wir mit diesem Forexpaar bei 1.0780-1.0820 das Risiko eingegangen und viel mehr gewonnen, als verloren.

Gerade fällt mir eine weitere Tradingstrategie ein: beim Widerstand verkaufen. Da dieser Bereich eine solide Unterstützung war, ist es sehr wahrscheinlich, dass Verkäufer für Neuversuche einsteigen werden. Wir befinden uns momentan ein paar Dutzend Pips darunter, aber ich denke, dass wir uns daran versuchen sollten, sobald der Preis dort ankommt. Aber natürlich erst, nachdem wir die Preisbewegungen und die anderen Variablen analysiert haben.

Warum ist der Markt so unentschlossen?

Seit Anfang des Jahres sind die Finanzmärkte sehr unsicher und ängstlich. Natürlich hat das alles mit Donald Trump und der weltweiten Wirtschaft/Politik zu tun, welche den seit Jahrzehnten vorherrschenden Status Quo voraussichtlich ändern wird.

Zunächst war der Markt voll und ganz auf die Konjunkturmaßnahme konzentriert, die bald kommen soll. Das ist der Grund, warum der Buck in den letzten zwei Wochen 2017 eine sehr ordentliche Rally erlebt hat.

Jedoch sind es noch mindestens ein paar Monate bis die Konjunkturmaßnahme und weitere wichtige Entscheidungen in reale Politik umgesetzt werden und noch viel länger wird es dauern, bis diese sich auf die US-Wirtschaft auswirken werden. Warum also all die nervliche Anspannung?

Es stimmt zwar, dass die bisherigen Entscheidungen eher zweitrangig und für die USA weder politisch noch wirtschaftlich ausschlaggebend waren, aber nichtsdestotrotz liegt das Problem weiterhin in der Art und Weise, mit der diese Entscheidungen getroffen worden sind.

Bisher wurden sie, gelinde gesagt, sporadisch, chaotisch und zu unpassenden Timing getroffen. Das ist der Grund, warum der Markt momentan besorgt.

Jeder kennt Trumps Absichten zu zentralen Themen wie dem versprochenen Konjunkturprogramm, ObamaCare, Steuerreform etc., aber das Problem liegt bei der Realisierung dieser ‘Reformen’.

Den Entscheidungen der vergangenen Woche nach zu urteilen, hat sich auf dem Markt die Meinung gebildet, dass die Realisierung wahrscheinlich schrecklich sein wird. Selbst die besten Absichten der Welt hängen immer noch davon ab, wie man diese Ideen in die Tat umsetzt. Vermasselt man es, dann wird die beste Idee zum größten Albtraum.

Das ist also der Grund, dass der Markt nervös ist und der Buck keinen stabilen Boden finden können. Jeder versucht herauszufinden, wie gut Trump als Präsident sein wird. Momentan ist sein Verhalten verwirrend und der Markt mag nicht, was er sieht. Wir werden ja noch sehen, wie sich alles noch entwickeln wird.

Was geht heute Morgen auf dem Markt vor sich?

Letzte Nacht, nachdem der Forexmarkt auf der Tokiositzung eröffnet wurde, fand sich der Buck etwas in der Defensive. Die meisten Hauptforexpaare eröffneten mit einer beträchtlichen höheren oder niedrigeren Lücke gegenüber der anderen Währung.

Im Verlauf der asiatischen Handelssitzung in der Nacht sank der USD weiter ab und ich denke, dass Trumps Aktionen/Entscheidungen/Aussagen am Wochende der Grund für den jüngsten Fall des USD verantwortlich sind.

Den USD-Tradern gefällt nicht besonders, was sie momentan vom neuen Präsidenten zu hören bekommen. Richtig, Trump hat einige Entscheidungen getroffen, die theoretisch für die US-Wirtschaft und langfristig für den Buck von Vorteil sein sollten, wie beispielsweise die Öffnung der Keystone Pipeline oder sein Versprechen an große einheimische Gesellschaften, die Bürokratie und die Tarife um ganze 75% senken zu wollen.

Jedoch diese Art der Entscheidungen hat er nur vereinzelt getroffen, während er Entscheidungen, die der US-Wirtschaft oder der zerbrechlichen Weltwirtschaft schaden könnten (welche die US-Wirtschaft sehr schnell betreffen könnte), seit dem ersten Tag seines Amtsantritts getroffen hat.

Dennoch haben die USD Bullen in den vergangen paar Stunden einen guten Kampf hingelegt und dem Greenback geht es jetzt um 50 pips besser. Diese Kämpfe werden immer häufiger und die USD-Käufer kämpfen jedes Mal hart zurück, was darauf hindeutet, dass dieser USD-Pullback bald vorbei sein könnte.

Ich schaue auf GBP/USD, aber dieses Forexpaar liegt immer noch um rund 150 pips unter dem Tief von vergangenen Donnerstag. Ich warte noch immer mit Anspannung auf mindestens 1.28.

Die deutsche Inflation hilft dem Euro nicht

Die Inflationszahlen der deutschen Bundesländer wurden veröffentlicht und sehen gelinde gesagt etwas merkwürdig aus. Die monatlichen Zahlen zeigen, entgegen den Erwartungen, die mit einem Zuwachs von 0,7% gerechnet hatten, in den meisten Bundesländern einen Rückgang der Preisen von 0.6% in Bayern und 0.8% in Nordrhein-Westfalen.

Die Jahreszahlen erzählen jedoch eine andere Geschichte. Die jährliche Inflation stieg in drei von sechs Bundesländern (die Zahlen aus Baden-Württemberg stehen noch aus) um 4 Punkte an, während die Inflation in den anderen zwei Bundesländern unverändert blieb.

Abgesehen von den den monatlichen Inflationszahlen, die von saisonalen Mustern verzerrt sind (Weihnachtsfeiertage), sieht der Rest ziemlich gut aus und ich wette, dass viele Menschen in Deutschland bereits der kalte Schweiß auf der Stirn steht.

Die Deutschen hassen die Inflation und der EZB ist das momentan völlig egal. Vor wenigen Wochen hatte EZB Präsident Draghi jegliche Inflation der Eurozone der letzten paar Monate abgetan. Wenn die EZB also sagt, dass es keine Inflation gibt, obwohl es sie gibt, dann ist es der Inflation der Eurozone momentan einfach egal, oder nicht?

EUR/USD freut sich momentan nicht besonders über die Inflationszahlen.

Die Inflation allein ist nicht aussagekräftig, solange die Zentralbank nicht gewillt ist, sie durch Zinserhöhungen und dem Herausziehen von Bargeld aus dem Geldwesen (Anleihenkäufe) unter Kontrolle zu bringen. Daher ist der Euro ganz und gar nicht vom deutschen Inflationsbericht begeistert.