Die deutsche Inflation hilft dem Euro nicht

Die Inflationszahlen der deutschen Bundesländer wurden veröffentlicht und sehen gelinde gesagt etwas merkwürdig aus. Die monatlichen Zahlen zeigen, entgegen den Erwartungen, die mit einem Zuwachs von 0,7% gerechnet hatten, in den meisten Bundesländern einen Rückgang der Preisen von 0.6% in Bayern und 0.8% in Nordrhein-Westfalen.

Die Jahreszahlen erzählen jedoch eine andere Geschichte. Die jährliche Inflation stieg in drei von sechs Bundesländern (die Zahlen aus Baden-Württemberg stehen noch aus) um 4 Punkte an, während die Inflation in den anderen zwei Bundesländern unverändert blieb.

Abgesehen von den den monatlichen Inflationszahlen, die von saisonalen Mustern verzerrt sind (Weihnachtsfeiertage), sieht der Rest ziemlich gut aus und ich wette, dass viele Menschen in Deutschland bereits der kalte Schweiß auf der Stirn steht.

Die Deutschen hassen die Inflation und der EZB ist das momentan völlig egal. Vor wenigen Wochen hatte EZB Präsident Draghi jegliche Inflation der Eurozone der letzten paar Monate abgetan. Wenn die EZB also sagt, dass es keine Inflation gibt, obwohl es sie gibt, dann ist es der Inflation der Eurozone momentan einfach egal, oder nicht?

EUR/USD freut sich momentan nicht besonders über die Inflationszahlen.

Die Inflation allein ist nicht aussagekräftig, solange die Zentralbank nicht gewillt ist, sie durch Zinserhöhungen und dem Herausziehen von Bargeld aus dem Geldwesen (Anleihenkäufe) unter Kontrolle zu bringen. Daher ist der Euro ganz und gar nicht vom deutschen Inflationsbericht begeistert.

Das AUD/USD Signal sieht gut aus

Vor kurzem haben wir ein Kaufsignal für AUD/USD geöffnet. Wenn Ihr einen Blick auf den Bereich mit de Kommentaren werft, könnt Ihr eine Zeile finden, in der ich geschriebe habe, dass der einfache gleitende Durchschnitt von 50 (50 SMA) auf der H1 Forexchart eine solide Unterstützung bietet.

Aber das ist nicht der Hauptgrund, warum wir dieses AUD/USD Signal geöffnet haben. Es stimmt, dass einfache Durchschnitte sehr starke technische Indikatoren sind, aber momentan ist der Preis, wie man auf der AUS/USD Chart unten sehen kann, gerade über den grünen 100 SMA gestiegen.

Der stochastische Indikator ging ebenfalls nach oben, als wir dieses Signal öffneten, aber das ist ebenfalls nicht der Hauptgrund.

Dieses Paar ist vorhin um 10 Pips abgefallen, aber unser Signal sieht immer noch gut aus.

Der Hauptgrund sind die Preisbewegungen. Wenn wir auf die AUD/USD Chart blicken, sehen wir, dass dieses Forexpaar sich seit Öffnung des asiatischen Marktes nur wenig verändert haben. Verglichen mit den anderen Haupforexpaaren scheint der Aussie die widerstandsfähigste Hauptwährung zu sein.

Wenn dieser USD Retrace heute vorbei ist, ist AUD/USD das Paar, das mit der größten Wahrscheinlichkeit hochgehen wird. Der einzige Vorbehalt momentan ist, ob der USD Retrace bald vorbei sein oder fortgesetzt wird und sich zu einem USD Aufwärtstrend entwickelt.

Endlich einige ‘positive Inflationzahlen’ aus Japan

Die japanische Wirtschaft geht bereits seit zwei Jahrzehnten durch schwere Zeiten. Die Probleme begannen in den späten 90igern mit der asiatischen Finanzkrise und verschlechterten sich ein Jahrzehnt später, 2008, durch die Weltwirtschaftskrise.

Der Wachstum und GDP hatten in dieser Zeit darunter zu leiden, aber die Inflation war das schwächste Glied von allen. In den vergangen paar Jahren, konnten wir beobachten, wie die japanischen Inflationsberichte von flach bis negativ hin,-und herschwankten. Jedoch in den letzten 6 Monaten, haben wir nur negative Zahlen gesehen, was Deflation bedeutet.

Am frühen Morgen wurde der japanische Inflationsbericht mit dem Tokioter Kern-VPI (Verbraucherpreisindex) und dem nationalen Kern-VPI veröffentlicht, die beide die Erwartungen übertraffen. Großartige Nachrichten, nicht wahr?

Die Zahlen waren zwar auf dem Wirtschaftskalender grün, aber dennoch waren sie negativ und lagen respektive bei -0.3% und -0.2%.

Das merkwürdigste ist, dass die Inflation in den vergangen Monaten mit Hilfe der höheren Ölpreise schnell zugelegt hat. Aber in Japan sehen wir nichts davon. Japan mag etwas weiter entfernt liegen, aber China tut das auch und dort ist die Inflation wie im Rest der Welt schön angestiegen und außerdem sind dem Geld Entfernugen egal.

USDI/JPY ist in der Nacht über das große, runde 115 Level gestiegen, was wie ein Anfang eines Bullenrennen scheint. Wir werden uns dieses Forexpaar in Kürze genauer anschauen.

Haben wir unsere Kaufgelegenheit für USD/JPY verpasst?

In den vergangen paar Wochen haben wir alle 3-4 Tage USD/JPY analysiert, den das ist unser Job. Es ist nicht unsere Schuld, es ist der Markt, der dieses Forex Paar wie einen Gummiball nach oben und unten drückt.

Es ist vorwiegend die Marktstimmung gegenüber dem USD, auf die alle konzentriert sind. Der Markt (Investoren, Spekulanten etc.) gerieten in Begeisterung als Trump gewann, aber jetzt sind sie sich nicht mehr sicher, wie viel sie von ihm wollen.

Das letzte Mal, als wir uns dieses Forexpaar angeschaut haben, versuchte sich der Preis innerhalb weniger Tage zum zweiten Mal im Folge am Level von 1.1250. Doch die Stimmung gegenüber dem USD war im Keller und das Momentum war stark. Der Preis blieb bei diesem Level stehen, hätte aber in kürzester Zeit so tief wie 1.10 sinken können.


Die 20 SMAs bieten momentan einigen Widerstand

Jetzt liegt dieses Paar mehr als 205 pips höher und über 1.15. Daher haben wir vielleicht unsere Chance auf ein Paar Cents Gewinn, verpasst. Aber wie bereits erwähnt, hätte man mit genug Selbstvertrauen diesen Trade auf eigenes Risiko wagen können. Denn schließlich sind Erfolg und Misserfolg bei Forex individuell.

Wenn Ihr diese Tradingidee umgesetzt habt, dann sitzt Ihr jetzt vermutlich auf mehr als 200 pips Gewinn. Für diejenigen, die gezögert haben und diesen Trade nicht eingegangen sind, ist noch nicht alles verloren. Die 50 und 20 SMAs bieten recht guten Widerstand, der den Preis erneut nach unten drücken und uns somit eine weitere Chance bieten könnte, weiter unten ein Long-Term-Forexsignal zu öffnen.

Wir werden uns erneut mit diesem Paar befassen, sobald der Markt uns eine weitere Chance bietet. Also, man sieht sich, USD/JPY Trader!

EUR/CHF lebt noch

Nachdem er lange Zeit zwischen 1.0680 und 1.0740-50 gehandelt wurde, hat EUR/CHF gestern Abend schließlich diese Unterstützung durchbrochen. Es schien, als würde die Kuh bald keine Milch mehr geben.

Das wäre wirklich eine Schande gewesen, weil wir bisher ziemlich viel Pips mit diesem Forexpaar verdient haben. Doch vergangene Nacht stieg der Preis wieder oberhalb dieses massiven Unterstützungslevels, so dass das nicht als richtiger Bruch gewertet werden kann.

Wir hatten dieses Forexpaar bei ungefähr 1.0780 gekauft, weil wir gedacht hatten, dass die EUR/CHF Verkäufer auf Grund des erneuten Anstiegs des Preises oberhalb der Unterstützung entmutigt sein würden.

Das bedeutet, dass bis zum nächsten Anstieg eine Zeit lang Handelspannen-Trading angesagt ist. Der Preis stockt und handelt in einer engen Spanne, die das Level bei 1.07 bedroht. Wir müssen jetzt auf die nächste Bewegung warten. Hoffentlich wird uns die Schweizer Nationalbank ebenfalls Rückendeckung geben.

Ein weiterer guter Start heute

Gestern hatten wir einen grünen Morgen, weil wir mit einem Gewinnsignal aufgewacht sind. Das NZD/USD Signal, das wir am Vorabend geöffnet hatten, erreichte während der Nacht den Take-Profit. So verdient man Geld im Schlaf, stimmts?

Eigentlich hatten wir bisher schon die ganze Woche einen guten Lauf, bis auf ein Verlierersignal, das ein dummer Fehler von mir war, weil dieses EUR/GBP Signal eigentlich ein Verkaufssignal hätte sein sollen. Dennoch ist diese Woche recht gut für uns verlaufen, da wir bisher rund 150 pips Profit gemacht haben.

Heute Morgen sind wir mit einem weiteren Gewinnsignal aufgewacht, dieses Mal mit dem EUR/USD. Letzte Nacht, bevor ich ins Bett ging, sah ich, dass dieses Forexpaar sich erneut an der Spitze bei 1.0750-60-70 versuchte, welches die gesamte Woche über ein solider Widerstand gewesen war.

Ich beschloß daher dort ein weiteres Verkaufsforexsignal zu öffnen. Der Rest ist Geschichte. Wir haben unsere Pips daran verdient und kurz darauf eine weitere gute Tradinggelegenheit erspät. EUR/CHF hat sich heute Morgen endlich aus seiner 20 pip Spanne bewegt und unsere Buy Pending Order bei 1.0716 ausgelöst.

Natürlich wird dieses Signal seinen Lauf nehmen, was normalerweise ein paar Tage andauert. Lasst es uns soweit damit belassen und zu den anderen Forexpaaren übergehen. Wir werden unseren Bonus bekommen, sobald die SNB (Schweizer Nationalbank) beschließt, dieses Paar weiter nach oben zu bringen. Wir sehen uns wieder in ein paar Tagen, EUR/CHF Trader!

Gehen uns die Milchkühe aus?

In letzter Zeit konnten wir bei EUR/CHF einige Pips Gewinn mit dem Kauf bei rund 1.07 machen, so dass man sagen kann, dass dieses Forexpaar eine perfekte Milchkuh war.

Diese Woche war NZD/USD ebenfalls eine kleine Milchkuch, da wir seit Montag 3-4 gewinnbringende Short-Term Signale bei diesem Forexpaar hatten, und jetzt erneut ein weiteres.

Jedoch der 50 SMA auf der H1 Forexchart, der einer der wichtigsten technischen Indikatoren für unser Gewinnsignal war, ist gerade durchstochen worden. Dies gilt jedoch nicht als richtiger Bruch solange es sich nicht deutlich unterhalb bewegt, weil es von diesen Levels jeder Zeit wieder nach oben springen kann.

Dennoch ist es momentan nicht so sicher zu kaufen, wie es noch vor ein paar Stunden der Fall war. Daher geht die Milch dieser Kuh zur Neige und das andere Signal (EUR/CHF) scheint ebenfalls in die selbe Richtung zu gehen.

Das 1.0680 Level, das das untere Ende der 40 Pips Unterstützungswolke war, ist ebenfalls durchstochen worden. Der Preis bleibt jedoch weiterhin in diesem Bereich und daher können wir das ebenfalls nicht als richtigen Bruch ansehen. Es juckt mich in den Fingern, dort unten gerne ein weiteres Kaufsignal öffnen, in der Hoffnung dass die SNB (Schweizer Nationalbank) eingreifen wird. Wir drücken die Daumen und hoffen, dass diese zwei Paare uns noch weitere paar Tage Milch liefern werden.

Das NZD/USD Signal hat den nächtlichen Schock überlebt

Gestern Abend haben wir aus einigen Gründen ein Kaufsignal für NZD/USD geöffnet. Der erste Grund war, das der Trend aufwärts ging und stark war. Außerdem war der stochastische Indikator auf der H1 Forexchart überverkauft und der graue 20 SMA bot ebenfalls Unterstützung.

Das Glück war jedoch dismal nicht auf unserer Seite. Nicht lange, nachdem wir das Signal geöffnet hatten, wurde der australische Inflationsbericht veröffentlicht.

Wie wir wissen, sind die zwei Pazifikstaaten in fast allem eng miteinander verbunden. Wenn wir also enttäuschende Zahlen für Australien sehen, dann leidet auch der Kiwi.

Die gestrigen australischen Inflationszahlen erfüllten die Erwartungen nicht, obwohl sie nicht ganz so schrecklich waren. Dennoch fielen die AUD Paare rasch um ungefähr 100 pips.

Der NZD jedoch hielt sich ziemlich gut. Natürlich hat es ein paar Pips verloren, wie die nächtliche bärische Kerze anzeigt, aber das war es auch schon. Wenigsten lief das zu Gunsten unseres NZD/USD Signals.


Gleitende Durchschnitte bieten eine solide Unterstützung und Widerstand; deshalb nutzen wir diese gerne.

Während der Nacht sank der Preis weiter, aber der nächste gleitende Durchschnitt lieferte uns eine zweite Verteidigungslinie. Der 50 SMA in gelb hielt die Verkäufer fern und momentan scheint es, als würde es sich umkehren.

Der USD Retrace in der Nacht scheint vorüber zu sein und der Aufwärtstrend scheint sich fortzusetzen. Das sind natürlich großartige Nachrichten für uns. Dieser Kampf ist noch lange nicht vorbei, aber wir haben die erste Attacke überstanden und befinden uns jetzt, da der Aufwärtstrend wieder weitergeht, auf der Seite der Angreifer.

Aber zuerst müssen wir noch über den 20 SMA brechen, welcher jetzt zu einem leichten Widerstand geworden ist. Wir drücken die Daumen und halten nach weiteren möglichen Trades Ausschau.

Wieviel Trump wollt Ihr?

Die Finanzmärkte waren ganz begeistert, als Donald Trump die US-Wahlen gewann. Neben der Lockerung der Geldpolitik, war bereits eine weitere Konjunkturmaßnahme für die US-Wirtschaft im Gange, – Trumps Konjunkturmaßnahme.

Aber nach den Weihnachtsfeiertagen begann der Forexmarkt nervös zu werden. Die ganze anfängliche Begeisterung war verschwunden und der Markt ist sich nicht mehr sicher, was er will. Der Markt reagierte mit Begeisterung, als Trump gewann und wollte mehr Trump, aber wenn Trump mit seinen Plänen kommt, dann mag das der Markt nicht.

Meiner Meinung nach, muss man kein Genie sein, um zu verstehen, dass der Forexmarkt nicht weiß, wieviel Trump er will.

Zu wenig Trump und der Markt ist enttäuscht, zu viel von Trump und der Markt ist verängstigt. Die Märkte benehmen sich mehr oder weniger wie die eine Frau, die diese zwei Männer für tägliches ‘Ihr wisst schon was’ verklagte. Doch als die beiden festgenommen wurden, bat sie die Polizei, sie einmal pro Woche freizulassen.

Wir alle wollen etwas Action, wir wissen bloß nicht wieviel. Das ist das Leben und das ist Forex, – voller Dilemmas. Niemand wird es in diesem Geschäft jemals leicht haben.

Ein grüner Morgen bisher

Der heutige Morgen fühlt sich wie das Gegenteil von gesern an. Gestern sind wir mit einem verlierenden Signal aufgewacht, wohingegen ich heute Morgen unser USD/JPY Signal in Grün geschlossen vorgefunden habe.

Wir haten letzte Nacht ein USD/JPY-Kaufsignal geöffnet, als dieses Paar zum zweiten Mal daran scheiterte, das Unterstützungslevel bei 112.50 zu durchbrechen. Scheitert der Versuch eine Unterstützung zu brechen, bedeutet das normalerweise, dass daraufhin eine Wende oder zumindest ein höherer Rücksetzer folgt, und daher habe ich das Risiko in Kauf genommen, dass es ein bisschen gefährlich war hier ein Short Term Signal zu öffnen.

Aber der graue 20 SMA kam zu unserer Rettung. Eigentlich war dieser der Hauptgründe, warum wir dieses Forexsignal genau zu diesem Zeitpunkt geöffnet hatten.


Der 200 SMA in grau hat uns mit 25 pips belohnt.

Es funktionierte gut genug für unser Forexsignal, als der Preis erneut runterging und unser Take-Profit-Target, obwohl die 112.50 nicht losließen. Dieses Level wird interessant, weil es schon eine Reihe von Attacken von USD/JPY Verkäufern überlebt hat.

Daher verdichten sich die Gründe, ein Long-Term-Kaufsignal gegen dieses Unterstützungslevel zu öffnen. In der Tat werde ich sehr versucht sein, dieses Signal zu öffnen, sobald wir einen erneuten gescheiterten Versuch, es zu brechen, zu sehen bekommen.

Der Wirtschaftskalender am heutigen Morgen ist ebenfalls grün. Der Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor und insbesondere für das verabeitende Gewerbe der Eurozone waren positiver als erwartet. Das ist ein weiteres Puzzlestück für die Eurotrader. Das positive Momentum wird größer und wird früher oder später sichtbar werden.