Von der einen Seite zur anderen – Das ist momentan die UK

Der GBP erlitt einige schwere Verluste nach der Brexit Wahl im späten Juni. Einige sahen es als schrecklichen Effekt der Brexit Wahl, da sich der Nettowert der UK-Wirtschaft (GDP) um 15% reduzierte und die UK-Wirtschaft daraufhin auf den sechsten Platz der globalen Wirtschaften fiel, noch hinter Frankreich. Das war hart zu schlucken für die Brexit Befürworter und die stolzen Briten. Jedoch hilft der schwache Pound verschiedenen Sektoren der britischen Wirtschaft. Der Einzelhandel sprang im Juli aufgrund von vermehrtem Tourismus um 1,4%. Wir wissen, dass Touristen es lieben in Länder mit abgewerteten Währungen zu reisen, da ihr Geld dort mehr wert hat.

Vor einer Weile wurden de UK-Produktionsdaten veröffentlicht und die Zahlen zeigten, dass die Aktivität in diesem Sektor die größte monatliche Steigung seit 25 Jahren erlebt hat. Der Produktion PMI-Indikator ist von 48,3 auf 53,3 gesprungen. Das ist viel mehr als die Brexiters gefeilscht haben. Der Sprung ging von neuen Exportbestellungen aus, die von 51,4 im Juli auf 54,9 im August sprangen.

Ich denke, dass die Menschen in Kontinentaleuropa, China, im mittleren Osten und den USA gerne einen Jaguar, Aston Martin, Range Rover, oder einen Rolls Royce mit einer 20% Prämiensparquote kaufen würden. Der Produktionssektor gleicht nur einen kleinen Teil des UK- GDP aus, doch es ist immerhin ein Plus.

Ich denke nicht, dass die Zeit für einen „fade trade“ im GBP/USD schon gekommen ist

Währenddessen ist der GBP um 130 Pips gestiegen. Ich würde gerne ein langfristiges Forex- Verkaufssignal in diesem Forex-Paar eröffnen, doch die Bewegung war zu schnell und fundamental gesteuert, weswegen ich besser noch etwas warte, wahrscheinlich bis es in die 1,33-34 Region kommt, 1,35 wäre am Besten, da es ein großartiges Risiko/Reward Verhältnis bietet. Außerdem würde ich gerne noch weitere Veröffentlichung wirtschaftlicher Daten aus der UK (wahrscheinlich nächste Woche) bevor ich den Abzug betätige.

Werfen wir einen Blick auf Ebenen diesen Morgen während sie hoch und runter wandern

Gestern sprachen wir über den Anstieg des USD nach Yellens Kommentar letzten Freitag und wie die von ihr angeregte Bewegung sich nach den aufgeregten ersten Stunden schnell wieder beruhigte. Doch die Bewegung ist noch nicht am Ende angelangt, der Preis konsolidiert in den meisten Forex-Paaren und es scheint als ob die USD Bulls nach dem nächst höheren greifen.

Das Konsumentenvertrauen gestern Nachmittag gab den USD Bulls einen weiteren Grund einen neuen Kampf zu beginnen, was den USD seitdem nach Oben steigen ließ.

Werfen wir also einen Blick auf die neuen Unterstützungs- und Widerstandsebenen diesen Morgen.

EUR/USD – Die gleitenden Durchschnitte wurden nach der brutalen Bewegen letzten Freitag links liegen gelassen, doch mittlerweile haben sie auf der H1 Forextabelle wieder aufgeholt. Der erste gleitende Durchschnitt ist 20 (GD) und die erste Widerstandsebene kommt bei 1,1145-50. Darüber kommt 50 MA in Gelb bei 1,1165-70, was der bisherige Höchstwert ist. Dann die ultimative Widerstandsebene bei 1,12, plus/minus 10 Pips. Die Unterstützungscluster sind bei 1,11; 1,1050; 1,10; 1.09 und 1,0800-20.

Wird dieses Mal die Trendlinie durchbrochen werden?

USD/JPY – Dieses Forex-Paar bewegt sich langsam nach Oben und die Leute von der BOJ (Bank of Japan) müssten sehr glücklich darüber sein. Doch wie wir an der Forextabelle oben erkennen können, geht der Trend nach wie vor abwärts und dieser Anstieg könnte nur ein kleiner Sprung nach Oben sein bevor der nächste Fall nach Unten zu wahrscheinlich 0,95 kommt. Auf dem Weg nach Oben hat es allerdings einige Unterstützungsebenen errichtet, die bei 102,90 kommen, wo auch der GD 20 zu finden ist, 102,20, wo der geglättete GD 100 steht und 101. Die erste Widerstandsebene kommt bei 103,80, 104,29, wo die Trend-Linie bei 105 steht.

Wir leben in einer Welt der Widersprüche

Die großen Welt-Wirtschaften wie die Eurozone, US, UK, Japan und China befinden sich alle in einer Übergangs-Phase. In solchen Phasen gibt es viele Ungewissheiten und was am auffälligsten scheint ist, dass die wirtschaftlichen Daten im Widerspruch stehen. Die einen Daten zeigen nach Oben, die anderen wieder nach Unten, derselbe Indikator zeigt in der einen Woche nach Unten und in der anderen nach Oben, als ob die Wirtschaft aufblühen würde.

So geht es schon seit einigen Jahren. Momentan steigen die Investitionen für Maschinenanlagen in China und Japan, wie auch für die industrielle Produktion, doch die Inflation ist schwach, insbesondere in Japan, die sich schon in einer Deflation befinden. Des Weiteren leiden die Konsumentenausgaben in diesen Ländern.

In der US blühen der Arbeitsmarkt, Hausbausektor, die Konsumentenausgaben und die Konsumentenstimmung, doch die Löhne steigen nur sehr langsam, auch der Produktionssektor hat schon bessere Tage gesehen.

Und natürlich die UK. Was können wir darüber sagen, da seit dem Brexit Referendum die wirtschaftlichen Daten hoch und runterspringen, als wären sie auf Steroiden. Die Konsumentenseite der Wirtschaft hält sich ziemlich gut, doch die Unternehmensseite zielt geradezu in den Keller.

Das ist auch bei der EU der Fall, wie die wirtschaftlichen Daten diesen Morgen beweisen.

Letzen Monat hat der deutsche Einzelhandel einen 0,6% Abstieg angezeigt, diesen Monat sind sie auf 1,7% gesprungen.

Die französische Inflation lag letzten Monat bei -0,4%, doch die, diesen Morgen veröffentlichten Daten, zeigen einen 0,3% Sprung. In solchen Zeiten, müssen wir Forex-Händler das Geschehen von allen Seiten begutachten, bevor wir ein Forex-Handel eröffnen. Es gibt zu viele X und Y in der Gleichung, die in Betracht gezogen werden müssen. Seien Sie also besonders achtsam.

Der Markt ist noch immer verwirrt

Am Freitag haben wir eine schöne Kursbewegung am Forex-Markt beobachten können. Yellen murmelte ein paar Worte, die der Markt als „bullisch“ verstand, wodurch der USD den gesamten Tag eine gesteigerte Nachfrage genoss. Meiner Meinung nach wurde der Markt durch nichts mehr als ein Kommentar von der FED-Vorsitzenden erregt, da nichts auf eine Zinserhöhung im September hingewiesen hat.

Immerhin hat der Forex-Markt etwas worauf er herumbeißen kann und die Erwartungen bezüglich einer Zinserhöhung im September sprangen auf 42%. Seitdem hatten wir jedoch keine klare Richtung mehr. Ich habe das Gefühl, der Markt sei dem USD gegenüber etwas „bullisch“ voreingenommen, da die Unterseite in dem USD Index ein wenig stärker zu sein scheint als die Oberseite. Der Freitag-Anstieg hat seinen Verlauf genommen. Die USD Bulls finden es Schwierig weiter nach oben zu pushen. Gestern machten sie einen schwachen Versuch, aber wenigstens pushten sie ein wenig weiter nach oben. Heute scheinen beide Seiten ausgeglichen zu sein, allerdings tendenziös zu der Oberseite. Wenigstens bescherte uns diese Markt Präferenz eine Handvoll Pips, da das GBP/USD Forex-Signal, welches wir gestern Abend öffneten, über Nacht „take profit“ erzielt hat. Wenn der Markt heute seine Gesinnung ändern sollte, muss er das von sich aus tun, da heute keine relavanten wirtschaftlichen Daten veröffentlicht werden.

Werden sich die Deutschen nun endlich beruhigen?

Die deutschen regionalen Inflationszahlen wurden gerade veröffentlicht und zeigen, dass die Inflation im letzten Monat einen Tauchgang machte. In Hessen wuchs die Zahl nur 0,1% gegen erwartete 0,4%, während die Erwartungen in Bayern und Nordrhein-Westfalen bei 0,2% lagen, doch das Ergebnis blieb flach. Das ist jedoch nicht das schlimmste, denn in Bayern fielen der Preise um 0,1% und in Brandenburg um 0,3%, was eine Deflation bedeutet, obwohl es eigentlich zwei Viertel negative Inflation geben müsste, um über eine Deflation sprechen zu können. Erinnern Sie sich noch als die Deutschen vor einigen Jahren dem ECB (European Central Bank) QE-Programm mit allen möglichen Mitteln entgegenstanden? Die brachten die ECB Entscheidung vor das deutsche Verfassungsgericht. Noch verstörender ist, dass sie es immer noch bekämpfen; sie drohten die weiteren QE Schritte, die die ECB dieses Jahr machte, auch vor Gericht zu bringen.

Stellen Sie sich vor, die ECB hätte das QE Programm nicht gestartet, dann wäre Deutschland wahrscheinlich, zusammen mit dem Rest Europas, seit Jahren in einer Deflation. Das besorgniserregende daran ist, dass die Inflation nach unten geht, während die Import-Preise steigen. Man kann sich gar nicht vorstellen, was passieren würde sollte die Import-Inflation negativ sein.

Es scheint als ob die deutsche Inflation dem Euro egal wäre

Sie stellen sich dennoch stur den ECB Aktionen gegenüber, weil eine bestimmt politische Partei in den 30ern, aufgrund von Hyperinflation, an die Macht kam. Ich denke, dass die Angst in dem deutschen National-Unbewusstsein zu irrationalen Schlussfolgerungen führt. Der Euro zeigt sich uninteressiert an dem EUR/USD Forex-Paar und hält es heute in einer engen Handelsbandbreite.

Weiter so Yanks, konsumiert euren Weg zum Wohlstand

Die US Verbraucheruntersuchungszahlen wurden von der “Conference Board Inc.“ veröffentlicht und sehen ziemlich gut aus. Das Konsumentenvertrauen war während der Sommer Monate sehr hoch, doch die Zahlen aus dem August zeigen, dass die US-Konsumenten zu ihrem ursprünglichen Standort zurückkehren, mit derselben alten Gesinnung.

Die Verbraucherstimmung für diesen Monat schlägt die Erwartungen mit fast drei Punkten, bei 101,1. Das ist ein ordentlicher Sprung und die Details sind ebenso positiv, was diese Daten zu einer zusätzlichen Karte in der Hand der „Hawks“ bei der FED macht.

Die Konsumenten sind zufriedener mit dem Arbeitsmarkt, die Inflations-Erwartungen sind gestiegen und das begutachtete Bündel blickt positiv in die Zukunft.

Das gesteigerte Selbstbewusstsein resultiert aus den verbesserten Arbeitskonditionen. Ich und viele anderen Finanz-Analytiker haben den US-Arbeitsmarkt und dessen Entwicklung in den letzten Jahren gelobt. Arbeitslosengeldansprüche bleiben auf einem gesunden Level, es entstehen konstant neue Arbeitsplätze und die Arbeitslosigkeit liegt unter 5%.

Nachdem die Verbraucheruntersuchungszahlen veröffentlicht wurden, hatte der USD ein paar gute Gebote

Langsam aber sicher steigen auch die Löhne, weshalb die FED sich nicht über den Beschäftigungssektor aufregen kann. Zu schade, dass die Briten für Brexit gestimmt haben, weil der UK-Beschäftigungssektor in derselben, wenn nicht sogar besseren, Verfassung gewesen ist. Die negativen Auswirkungen des Brexit werden die UK-Konsumenten früher oder später einholen.

Der Kater geht diesen Morgen weiter

Guten Morgen an all unsere Anhänger, das gesamte fxmarketleader-Team wünscht Ihnen eine erfolgreiche Handelswoche. Letzten Freitag gab es eine Spielwende am Forex-Markt, zumindest kurzfristig. Die Vorsitzende der FED, Yellen machte bei dem Jackson Hole Gipfel einen halbwegs anständigen „hawkischen“ Kommentar. Daraufhin drehte der Forex-Markt durch und der USD kehrte den Abwärtstrend der letzen Wochen um.

Dies passierte nicht sofort, da der Markt etwas Zeit zum Verdauen benötigte, doch als es anfing, gab es kein Zurück mehr. Der Dollar beendete den Tag um die 100 Pips höher gegen die meisten Haupt-Forex-Währungen. Es war ein aktionsreicher Tag und es scheint als ob die Kursbewegung in die Fußstapfen von Freitag tritt und diesen Trend weiterführt.

Die Bewegung ist langsam, doch der Markt ist überzeugt, dass der USD die Währung ist, die man momentan kaufen sollte. Das lustige ist, dass Yellen nicht einmal irgendeine Aktion versprach oder eine Zinserhöhung im September andeutete. Sie blieb während der gesamten Rede in ihrer Muschel und war nur ein einziges Mal dazu gezwungen, einen Kommentar bezüglich der Geld- und Währungspolitik abzugeben. Sie sagte, dass die Situation sich verschärft habe, die Geld- und Währungspolitik zu straffen, doch selbst dieser Kommentar bedeutet nicht, dass die FED die Zinsen morgen oder Im September erhöhen wird.

Die Wahrscheinlichkeit einer Erhöhung der Zinsen im September ist nach der Rede sogar gesunken. Dennoch hast sich die Marktstimmung um 180 Grad gedreht. Das ist ein gutes Beispiel dafür, wie der Markt oftmals seine eigene Version erfindet, ohne all die anderen Themen zu berücksichtigen, über die er sich noch vor einer Minute gesorgt hat.

Montag Morgen Unterstützungs- und Widerstandsebenen

Wie wir schon in unserem ersten live-Update berichteten, gab es letzten Freitag eine kurzfristige Spielwende am Forex-Markt. Die FED Vorsitzende Yellen gab einen Kommentar ab, den der Forex-Markt als Nennwert nahm und damit davonrannte.

In den Haupt-Forex-Paaren gab es eine 150-200 Pips Bewegung, alles zugunsten des USD. Das führte den Preis von den alten Unterstützungs- und Widerstandsebenen weg und brachte neue Levels ins Spiel. Lassen Sie uns einen Blick auf diese neuen Levels werfen.

USD/JPY – Der Preis hielt sich letzten Freitag um die 100er Ebene – mit einem Auge auf der Schattenseite, was von der japanischen Seite induziert war. Demnach steht die 100 am Boden der ultimativen Unterstützungsebene. Darüber kommen 101, 101,50 und 101,800. Doch die US-Seite dieses Forex-Paares brachte den Preis um 200 Pips höher, was die Widerstandsebene erhöht hat. Heute stehen sie bei 102,50; 102,80, wo der gleitende Durchschnitt 200 auf der H4 Forextabelle steht.

Vergessene Widerstandsebenen kamen heute wieder ins Spiel.

EUR/USD – Dieses Forex-Paar schaffte es letzte Woche nicht die 1,14 Ebene zu durchbrechen, welche bisher die Top-Widerstandsebene bleibt. Darunter kommt 1,1350-60, was letzte Woche der Höchstwert war, 1,1230s, wo der gleitende Durchschnitt 200 Steht und 1,12, was heute bisher der Höchstwert war. Der Tiefstwert bisher ist 1,1170 und gleichzeitig die erste Unterstützungsebene. 1,1150 wird ins Spiel kommen, wenn 1,170 durchbrochen wird, was meiner Meinung nach nur eine Frage der Zeit ist, dann 1,11 und schließlich 1,1050.

Eine weitere Enttäuschung aus japan

Guten Morgen. Ich hoffe Sie haben einen großartigen Morgen und einen erfolgreichen Tag und Woche, da heute der letzte Handelstag der Woche ist. Wenn Sie unseren Forex-Signalen folgen, sollte Ihr EUR7GBP Verkaufssignal von gestern soeben „take profit“ erreicht haben und bezüglich der Woche müssten sie auf einem 65 Pips Profit sitzen.

Wer war gestern Nacht um 11.30 GMT noch wach als die japanischen Inflationsdaten veröffentlicht wurden? Die Inflationszahlen waren enttäuschend. Nach all den Maßnahmen, die die BOJ (Bank of Japan) und die japanische Regierung in die Wege geleitet haben, bleibt die Inflation hartnäckig niedrig. In diesem Fall ist es sogar negativ, weswegen man es Deflation nennen kann.

Anstatt, dass es aufwärtsgeht, bleibt die Inflation in Japan im negativen Terrain und fühlt sich langsam wohl dort. Doch dies sind die Inflationszahlen für das Q2 als die weiteren geldwirtschaftlichen und steuerlichen Anreize der BOJ und der japanischen PM noch nicht eingeführt worden sind. Selbst wenn es in Q2 eingeleitet wurde, braucht es einige Zeit bis sich die zusätzlichen Schritte der Erleichterung durch die echte Wirtschaft filtern würden, weshalb ich denke, dass, falls es eine Inflation in Japan geben sollte, sie frühestens 2017 eintreten werde. Bleiben Sie in der Zwischenzeit dran, da die zweite Abschätzung der UK Q2 GDP bald veröffentlicht wird. Wir werden sehen in welcher Verfassung sich die UK vor Brexit befunden hat.

UK Q2 GDP – Die Ruhe vor dem Sturm

Das Statistikbüro in London veröffentlichte soeben die zweite GDP Einschätzung und der Headline-Betrag schlug auf die Zahlen. Die erste Abschätzung war 0.6%, der Konsensus für die zweite Abschätzung war 0,6% und das ist auch die Zahl, die auf den Bildschirmen erschien. Aber es gibt drei Versionen für den GDP, die vorläufige, die sekundäre und die endgültige Einschätzung. Zumindest sind die drei Lesungen in der UK und in Europa, in Bezug auf ihren Wert, viel näher beieinander, als die Gegenstücke in den US. Erinnern Sie sich an die US GDP Lesung für Q1? Die erste Einschätzung lag bei 0,5%, die zweite kam auf 0,8% und die endgültige war bei 1,1%. Kann man den ersten beiden Einschätzungen also Vertrauen schenken?

Doch zurück zu der UK. Die Haupt-Headline war ziemlich gut und die anderen Komponenten waren sogar besser, der Q2 Index der Dienstleistungen schlug die Erwartungen bei 0,1%, während die Businessinvestments, die eigentlich um 0,9% zurückgehen sollte, sogar um 0,5% stiegen. Auf den ersten Blick sieht alles großartig aus und meiner Meinung nach war die wirtschaftliche Situation der UK, im Vergleich zu anderen entwickelten Nationen, sehr gut. Das galt bis die Brexit-Seite gewann, somit können die wirtschaftlichen Daten als veraltet betrachtet werden. Niemand glaubte, bis zum Ende von Q2, dass Brexit gewinnen würde, was auch der Aufschwung in den Businessinvestments beweist. Doch seitdem hat sich die fundamentale Situation dramatisch gewandelt. Von dem was wir bisher gesehen haben, ist das Businessinvestment seit dem Ende von Q2 stark zurückgegangen und viele UK-Sektoren befinden sich in Kontraktion.

GBP/USD ist tiefer als vor der Veröffentlichung.

Ich bin schon hinter dem Q2 GDP und schaue auf Q3 und der Forex-Markt scheint, nach einem kurzen Aufstieg, das selbe mit dem rückläufigen GBP zu machen.