Das Geld der EZB sickert durch

Die M3-Geldmenge scheint in der Eurozone zugenommen zu haben. Der Wachstum im November lag bei 4.8% statt wie erwartet bei 4.4%. Das ist ein schooner Sprung und die EZB (Europäische Zentralbank) ist sicherlich begeistert.

Falls Ihr es nicht wisst, – die M3 Geldmenge beinhaltet den gesamten Geldbestand einer Landeswährung (in diesem Fall Euro), der in einer Volkswirtschaft in Form von Bargeld oder kurzfristigen Bankschuldverschreibungen zirkuliert.

Ich denke, dass das für die EZB positiv ist, wei die Konsumnachfrage zunimmt, wenn mehr Bargeld im Umlauf ist. Desto höher die Konsumausgaben, desto höher sind die Einnahmen der Unternehmen und desto mehr steigen somit die Investitionen und die Beschäftigungsnachfrage, was zu höheren Löhnen und dann wiederum erneut zu einer höheren Konsumnachfrage führt. Der Kreis schließt sich und die Wirtschaft floriert.

Es scheint so leicht, aber wie wir wissen, ist es nicht ganz so einfach. Dennoch müsste die EZB begeistert sein, weil es sich auf die Inflation der Eurozone, auch wenn nur geringfügig auswirken wird.


Der Trend geht nach oben, aber wir sind nur auf halben Weg zu Pre-GFC Levels

Das Geld scheint in die Wirtschaft der EZ (Eurozone) durchzusickern und der Wachstum der Unternehmenskreditvergabe auf 2.2% ist ein positiver Indikator. Die Haushaltskredite haben ebenfalls gut aufgeholt. Obwohl die Geldmenge wichtig sit, so ist sie dennoch nicht der ultimative Indikator, aber immerhin ist sie ein weiterer Indikator, der in die richtige Richtung zeigt.

Ich notiere mir all diese positive Signale im Kopf, so dass es keine Überraschung für mich sein wird, wenn die große Euro-Wende kommt.

Vorsicht vor dem Short Squeeze

Wir hatten zwei geschlossene Signale am Dienstag und Mittwoch und heute haben wir zwei offene Signale. Ich zögere, ob ich ein weiteres öffnen soll. Die Gewinnwahrscheinlichkeit ist beim EUR/USD momentan am besten, weil der Preis in diesem Forexpaar gegenwärtig unter dem gewaltigen 1.05 Level.

Allerdings war die Trendwende heute so gewaltig, dass ich mometan keiner der Unterstützungs/Widerstandslevels mehr traue. Wir liegen mehr als 120 Pips unter dem Vortagstief. Niemand weiß, warum diese Art der Bewegungen passieren, vielleicht auf Grund einer großen Transaktion eines internationalen Unternehmens, das durch die geringe Liquidität im Forexmarkt verstärkt wird. Daher bleiben wir für den Augenblick weiterhin an unserem AUD/USD Signal dran.

Übrigens hat unser EUR/CHF Signal das Take-Profit erzielt. Der Anstieg in den Europaaren war also doch nicht ganz umsonst. Weitere 25 pips gehen im Dezember somit zu Gunsten unseres Kontos.

Der Tag beginnt auf dem richtigen Fuss (GBP/USD)

Gestern hatten wir zwei erfolgreiche Forexsignale: ein EUR/CHF Kaufsignal, welches wir vor ungefähr zwei Wochen geöffnet hatten, als es sich erneut an der 1.07 Unterstützungszone versuchte; und dann hatten wir noch ein GBP/USD Kaufsignal, das wir mit einem 19 pip Gewinn manuell geschlossen haben.

Gestern hatten wir zwei weitere Forexsignal geöffnet. Nachdem das EUR/CHF Signal früh am Morgen geschlossen wurde, öffneten wir ein AUD/USD Signal, da unser Exposure verringert wurde, nachdem wir mit nur einem offenen Forexsignal verblieben sind. Ich mag es nicht, wenn ich zu viele Forextrades gleichzeitig offen haben und daher sind zwei Short-Term-Signale für mich genug Risikobereitschaft.

Ich hatte auf den einfachen gleitenden Durchschnitt von 100 (100 SMA) und den stochastischen Indikator auf der H1 Forexchart vertraut, da der Indikator stark überkauft war. Jedoch hatten die AUD/USD Käufer eine andere Vorstellung und schoben dieses Forexpaar über Nacht weitere 20-25 Pips nach oben. Es ist jetzt wieder zurückgegangen und der Preis liegt jetzt wieder ungefähr dort, wo es geöffnet wurde.

Etwas später wurde das GBP/USD Signal geschlossen und daher öffneten wir am Abend ein weiteres Signal, als dieses Paar sich erneut an der Spitze versuchte. Tja, die GBP Verkäufer sind vor einigen Stunden wieder reaktiviert worden und haben dieses Paar erneut nach unten gebracht, so dass unsere GBP/USD Signal das Take-Profit-Target erreicht hat.


GBP/USD hat uns diese Woche bisher zwei Gewinnsignale beschert.

Es ist ein gutes Gefühl, mit einem Gewinnsignal in den Arbeitstag zu starten und wir hoffen, dass es im weiteren Verlauf des Tages und der Woche so gut weitergeht. Übrigens sind die heutigen Bewegungen einiger Hauptforexpaare halbwegs ordentlich, so dass wir wahrscheinlich ewas mehr Aktivität auf dem Forexmarkt sehen werden als in den vergangenen Tagen.

EUR/CHF ? eine weitere Kaufgelegenheit?

Gestern sind wir mit einem Gewinnsignal aufgewacht. Unser EUR/CHF Kaufsignal, das wir bei 1.0719 geöffnet hatten, erzielte gestern Morgen den Take-Profit. Das war bereits das zweite Gewinnsignal dieses Forexpaars in den letzten paar Tagen. Wir hatten auf die Unterstützungszone bei 1.07 (ein paar Pips mehr oder weniger) gebaut, welche felsenfest war und die uns auch diesmal nicht im Stich gelassen hat.

Wir hatten gut paar Pips gewonnen, als wir dieses Forexpaar im vergangenen Monat gegen diese Zone getradet hatten und jetzt nähert sich der Preis erneut dieser Zone. Die 1.0760 Zone bot gestern Abend Widerstand, aber die EUR/CHF Käufer haben sich heute Morgen erneut daran versucht. Sie scheiterten erneut und es scheint, als hätten sie vorerst aufgegeben.

Jetzt sehen wir unten wieder ein Retrace, so dass wir uns gerade überlegen, ob wir ein weiteres Forexsignal öffnen sollen. Diese Zonen sind zwar sehr verführerisch, aber ich bevorzuge es, etwas tiefer einzusteigen, so ungefähr im Bereich bei 1.07. Die Unterstützungszone in diesem Paar erstreckt sich bis nach unten auf 1.0680 und daher ist es besser, auf einen niedrigeren Einstiegspreis zu warten, der uns ein Stop-Loss Level unter 1.0680 bietet.


Ich denke, wir sollten mindestens auf die 50 SMA in gelb warten.

Allerdings könnte es sein, dass sich der Preis wieder ändert, aber angesichts des gegenwärtigen Rückgangs des EUR/USD und der Widerstandsfähigkeit des CHF/USD in den vergangenen paar Stunden, denke ich, dass wir einen niedrigeren Einstiegspreis bekommen könnten. Dieses Paar scheint auf der H1 Forexchart überverkauft zu sein, wohingegen sich auf der H4 EUR/CHF Chart ein anderes Bild darstellt.

Da ist noch genügend Platz bis der stochastische Indikator und die RSI Indikatoren überverkauft werden, d.h. dass wir weiterhin auf dem Weg nach unten sind, obwohl es etwas Zeit dauern könnte. In diesem Geschäft braucht man viel Geduld, so wie jetzt, – aber besser auf Nummer sicher gehen, als es hinterher zu bereuen.

Ich warte also momentan darauf, bei diesem Paar bei ungefähr 20 Pips weniger, long-term zu gehen. Wenn ihr aber glaubt, dass das Retrace bereits vorbei ist und wenn Eure Risiko/Gewinnratio es zulässt, dann könntet Ihr hier auch jetzt EUR/CHF kaufen. Es ist alles eine Frage der Risikobereitschaft und des Geldmanagements.

Übrigens hatten wir Euch gestern eine ähnliche Tradingidee für EUR/USD vorgeschlagen. Wir haben diesen Trade nicht gemacht, weil es nicht unserer Risikobereitschaft entspricht, aber falls Ihr ihn gemacht habt, dann habt ihr rund 40 Pips gewonnen. Das wäre also eine weitere Tradingidee unsererseits, die Ihr, wenn Ihr wollt, ergreifen könntet. Doch für uns wird es erst ein Trade, wenn der Preis weitere 20 pips sinkt.

Last Christmas

Guten Morgen wünsche ich allen FXML Followern an diesem Dienstag nach dem Weihnachtswochenende. Wir war Euer Weihnachten? Lieder ist es das „last christmas“, das letzte Weihnachten, für einen meiner Lieblingssänger gewesen.

Gestern war der erste Handelstag nach Weihnachten, aber viele Forexbroker, einschließlich meiner, waren geschlossen und nur eine handvoll waren gestern geöffnet. Aber die Spanne in den meisten Hauptforexpaaren betrug nur wenige Pips, so dass es eigentlich nicht als richtiger Handelstag gezählt werden kann.

Heute Morgen sehen wir jedoch wieder etwas Leben im Forexmarkt. Einige Forexpaare wie GBP/USD und USD/JPY haben sich bisher um rund 40 Pips bewegt, was beträchtlich für diese Zeit des Jahres ist, besonders angesichts der Tatsache, dass London und der Rest Europas noch wegen der Feiertage geschlossen sind.Die US-Finanzmärkte öffnen heute Nachmittag, aber ich bin mir nicht sicher ob die US-Forextrader heute schon wieder zurück sein werden. Es ist vielmehr wahrscheinlicher, dass die meisten Forextrader bis Ende vergangener Woche gearbeitet haben und bis nach Neujahr in den Urlaub gegangen sind. Daher denke ich, dass diese Woche ziemlich ruhig sein wird, wahrscheinlich sogar noch ruhiger als letzte Woche.


EUR/CHF entfernt sich von der Unterstützungszone bei 1.07

Dennoch war der Anstieg von 30 Pips bei EUR/CHF ausreichend, um in unserem Forexsignal dieses Forexpaares, die Gewinne mitzunehmen. Die anderen Forexsignale, wie GBP/USD scheinen in einer engen Spanne zwischen den gleitenden Durchschnitten auf der rechten Seite der H1 Forexchart steckengeblieben zu sein. In Kürze werden wir uns diese Forexpaar etwas genauer anschauen.

Ein Schritt zurück für Japan…oder vier

Sicherlich erinnert Ihr euch noch, wie der Chef der BoJ (Bank of Japan), Kuroda, sich vor einigen Wochen für die Ankurbelung der japanischen Inflation und Binnennachfrage lobte. Es ist schon so lange her, dass die japanische Wirtschaft in den 90iger nach der asiatischen Finanzkrise den deflationären Weg einschlug, dass alles über 0% eine große als Errungenschaft erscheint.

Ich bin mir jedoch sicher, dass die heutigen Wirtschaftszahlen aus Japan, die BoJ auf ihren Platz zurückgewiesen haben. Der japanische Inflationsbericht war erneut auf der schwachen Seite; wenn Ökonomen die japanische Inflation als schwach bezeichnen, dann sind die Zahlen aller Wahrscheinlichkeit nach negativ. Genau dies war heute der Fall bei dem japanischen Kern-VPI (Verbraucherpreisindex) von -0.4% und dem Kern-VPI von -0.6% in Tokio.

Ich finde es etwas merkwürdig, dass die Inflation in Tokio niedriger als im Rest des Landes ist. Aber andererseits bin ich daran gewöhnt, die Preise in London mit dem Rest Großbritanniens zu vergleichen und die japanische Wirtschaft funktioniert nicht unbedingt so wie die westliche Wirtschaft.

Das kann man deutlich an der japanischen Arbeitslosenquote sehen: diese ist um einen Punkt auf 3.1% gestiegen, was offenbar nicht gut ist, doch wenn die westliche Wirtschaft solch eine Arbeitslosenrate hätte, wäre das ein großer Triumph.

Allerdings führt die niedrige Arbeitslosenquote in Japan nicht zum Anstieg der Löhne, so dass die Konsumausgaben unbestimmt bleiben. Die jährlichen Haushaltsausgaben in Japan sind um 1.5% gesunken, während man mit einem Anstieg von 0.2% gerechnet hatte. Das hat zu einer geringeren Nachfrage in verschiedenen Bereichen der Wirtschaft geführt und die Baubeginne, die im Vorjahr noch bei 12.7% lagen, sind jetzt auf 6.7% gefallen.

Sorry, Kuroda, aber die Abenomics und der freie Cash-Flow, den die BoJ in die japanischen Märkte wirft, sickern nicht wie beabsichtigt in die reale Wirtschaft.

Das Lustige jedoch ist, dass der JPY in diesem Jahr merkwürdig auf die Wirtschaftsdaten reagiert hat. Eigentlich sollte eine Währung bei negativen Zahlen an Wert verlieren, doch der Yen zog immer an, sobald der Wirtschaftskalender rote Daten erschienen. Zwischen kranker Wirtschaft und Sicherheit der Hartwährungen, wählt der Markt immer die Sicherheit und daher die JPY Rallys bei enttäuschenden Daten, – also Vorsicht, Leute!

GBP sinkt während wir auf das BIP aus Großbritannien warten

Heute morgen gab es ein paar positive Wirtschaftsdaten aus der Eurozone, das deutsche Konsumklima und die französischen Konsumausgaben. Beide lagen über den Erwartungen, wie wir es bezüglich der Wirtschaftsdaten aus der Eurozone mittlerweile gewöhnt sind.

Beim Euro hat sich jedoch nichts bewegt, abgesehen von dem 10 Pips Sprung bei EUR/CHF, was natürlich für unser Forexsignal in diesem Paar von Vorteil ist. Es sieht so aus, als hätten die Forextrader bereits ihre Schreibtische fallen, da sich alle Hauptwährungspaare seit gestern Abend kaum bewegt haben.

Mit Ausnahme von den GBP Paaren. GBP ist das einzige Hauptwährungspaar, das sich während der Nacht bewegt hat; GBP/USD ist um rund 50 pips gefallen, nachdem es heutemorgen den gleitenden Durchschnitt von 20 (20 SMA) in grau berührt hatte. Grund dafür ist wahrscheinlich die Leistungsbilanz und der BIP, die in Kürze veröffentlicht werden. Die Leistungsbilanz wird den Markt nicht großartig bewegen, aber der britische BIP des dritten Quartals könnte den Pfund etwas aus der Bahn werfen.


Ich weiß wirklich nicht, wie weit das die GBP Paare jetzt bewegen wird, aber einige große Namen in der Forexindustrie haben gestern nach 1.15 bei GBP/USD gerufen. Natürlich wird das heute nicht mehr passieren, egal wie die britischen BIP Zahlen ausfallen, aber es scheint als wäre die Korrektur nach oben jetzt vorbei.

GBP springt beim britischen BIP… aber es steckt mehr dahinter

Der britische Bericht zum BIP sind die wichtigsten Wirtschaftsdaten, die heute veröffentlicht wurden. Gestern wurde der US Q3 BIP um 3 Punkte nach oben korrigiert, kann also sein, dass sich der UK Q3 BIP angesichts der besseren Wirtschaftslage in den meisten Teilen der Welt auch noch nach oben verschieben wird.

Die Daten aus Großbritannien sehen auf den ersten Blick ziemlich gut aus. Die britische Leistungsbilanz, die die Differenz zwischen Import und Export (Waren, Dienstleistungen, Arbeit, Cash Flows) und den BIP Zahlen ist, lag über den Markterwartungen. Das Leistungsbilanzdefizit war im 3.Quartal rund 3 Milliarden Pfund kleiner, während das BIP einen Punkt gewann.

Es sieht alles großartig aus, aber wenn man den BIP Bericht genauer untersucht, sehen die Dinge nicht mehr ganz so rosig aus. Die vorangegangen zwei Quartale wurden beides Mal je um einen Punkt nach unten korrigiert, d.h. dass die Gesamtwirtschaft Großbritanniens selbst mit dem höheren Q3 BIP um einen Punkt schlechter ist als zuvor angenommen. Die Jahres-BIP-Zahlen, die bei 2.2% statt wie erwartet bei 2.3% lagen, zeigen dies deutlich.

Aber das ist noch nicht alles. Die britischen Exporte Großbritanniens fielen trotz des schwachen Pfunds um 2.6%, die Anlagegeschäfte waren kleiner als im vorherigen Quartal und das Haushaltseinkommen sank um 0.6%. Das ist der größte Rückgang seit 2013. Meiner Meinung nach ist dies das wichtige Detail dieses Bericht.


Der britische BIP-Bericht sieht nicht mehr so rosig aus, wenn man ihn sich im Detail anschaut

Die Exporte haben gelitten und es wird nicht damit gerechnet, dass der GBP weiter fallen wird, um ihnen zu helfen; und daher ist schon seit langer Zeit die einzige Lebenslinie der britischen Wirtschaft die Binnenwirtschaft und wird es wohl noch für eine Weile bleiben. Wenn sich das Haushaltseinkommen jedoch weiterhin so verlangsamen sollte, dann warten jede Menge Probleme auf den Inselstaat.

Die GBP Trader (diejenigen, die noch da sind) waren zunächst begeistert über die Zahl in der Überschrift, die in grün auf den Forexkalendern erschien und so sprang GBP/USD um 40 Pips nach oben. Aber sobald die Marktanalytiker den BIB-Bericht verdaut hatten, nahmen die GBP Käufer ihre Gewinne mit und schloßen ihre Trades. Dies sorgte dafür, dass GBP wieder fiel und gegenwärtig nähern wir uns dem Widerstandsbereich bei 1.2090-21.

In unserem vorherigen Update hatten wir bereits erwähnt, dass der einfache gleitende Durchschnitt von 20 (20 SMA) auf der H1 Forexchart heute Morgen als Widerstand diente und es erneut tat. Nachdem der Preis diesen Widerstand berührte, setzte er sofort nach der Veröffentlichung des BIP-Berichts wieder zurück. Wir konnten kein Forexsignal dort oben öffnen, aber es wäre eine gute Tradingidee gewesen.

Ein Blick auf den Markt?mit 16 Pips in der Tasche

Ruhig und irrational, – mit diesen Worten lässt sich diese Art der Marktlage beschreiben. Wir haben bereits mehrmals in der Vergangenheit erwähnt, dass es unmöglich sein wird, den Forexmarkt während dieser Zeit zu interpretieren, weil die Forextrader im Urlaub sind. Der Markt ist sehr ruhig und gleichzeitig sehr unberechenbar.

Der Preis war überall, wenn auch in engen Spannen. Wenn man den Forexmarkt von der USD Perspektive aus betrachtet, kommt man zu dem Schluss, dass es keinen generellen Aufwärts,-oder Abwärtstrend gibt. Der Buck hat gegenüber den Blockwährungen und dem GBP gewonnen, während der GBP gegenüber dem Euro, Yen und CHF an Boden verloren hat.

Wenn ich genauer darüber nachdenke, scheint sich eine Richtung des Cash-Flows des Jahresendes abzuzeichnen. Es scheint, als würde das Geld von den Risikowährungen weg und Richtung Hartwährungen schwimmen. Jawohl, das ist es was momentan passiert und es macht auch Sinn. Forextrader parken ihr Geld vor den Weihnachtsferien bei den Hartwährungen, für den Fall, dass die Welt auseinanderbricht und die Risikowährungen ins Bodenlose fallen sollten.

Ich bin mir nicht sicher, wie lange dieser Ritt auf den Hartwährungen noch andauern wird, aber falls Ihr zu diesen Forextradern gehört, dann solltet Ihr nicht zu gierig werden. Wir haben gestern bereits erwähnt, dass dies nur kleine Bewegungen sind, – holt Euch also, was Ihr könnt und steigt aus. Ihr werdet in den letzten paar Tagen dieses Jahres kein Vermögen machen.


Der glatte einfache Durchschnitt von 100 (100 SMA) war hoch genug für unser EUR/CHF Signal

Gemäß dieser Logik, haben wir vor kurzem unser EUR/CHF Signal geschlossen. Vor einigen Tagen hatten wir dieses Forexsignal geöffnet, als dieses Paar fast bei 1.07 lag und nachdem wir zuvor ein weiteres Signal bei 15 pips höher geöffnet hatten. Wir haben 16 Pips von diesem Forexsignal gewonnen, was heutzutage mehr als ausreichend ist, – wir machen also gute Fortschritte auf dem Weg zu unserem Weihnachtsbonus.

Ist der Pullback des USD vorbei?

Im Laufe der ersten Tageshälfte der Tokio und London Sitzungen, hat der USD bei einigen Hauptwährungen ordentlich zugelegt. Ich hatte mich gestern gefragt, ob der seit Donnerstag anhaltende Retrace womöglich vorbei ist; ein Zeichen dafür war der Bruch des Vorwochentiefs, was somit das Tief der letzen 14-15 Jahre wäre.

Das Tief des EUR/USD bei 1.0360 wurde gebrochen, aber der Preis weitete sich nicht mehr weiter nach unten aus. Es fiel um weitere 10 pips in den 1.0350er Bereich und begann sich bei Beginn der New York-Sitzung wieder zu erholen. Seither erholt es sich wieder, aber jetzt scheint es als könnte die Erholung wieder vorbei sein.

Der USD fällt nicht mehr und in vielen Hauptwärhungspaaren kämpfen die USD-Käufer hart dagegen an. AUD/USD, NZD/USD und GBP/USD nähern sich dem Tief vom Vortag, was bedeutet, dass der Retrace nach oben vorbei ist und sich die Fortsetzung des Aufwärtstrend anbahnt. Das sind großartige Nachrichten für unser NZD/USD Signal, welches wir gestern Abend geöffnet haben und welches nicht mehr weit entfernt davon ist, das Take – Profit Ziel zu erreichen.

Falls Ihr Euch noch erinnert, habe ich Euch gestern gesagt, keinem Bruch oder Trend zu trauen, bis die Weihnachtsferien nicht zu Ende und die Forextrader wieder zurück an ihren Schreibtischen sind. Und genau so ist es gestern bei EUR/USD auch passiert: das Tief in vielen Jahren wurde durchbrochen, setzte sich aber nicht fort. Es erholte sich gestern wieder aber es scheint, als würde es jetzt wieder fallen. Aus diesem Grund werden wir versuchen, dieses Spiel in den verbleibenden 7-8 Handelstagen mit Short-Term-Signalen zu spielen.